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Knöllchen

So, Google habe ich auch vorerst mal aus dem Quellcode dieser Seite rausgeworden. Fefe hat gestern kritisiert, dass Seiten externe Libraries einbinden, und ich fand’s verständlich.

Allerdings dachte ich, Google wäre für das Aussehen der Seite, wie ich’s gern habe, von Nöten. Ist es nicht. Es war auch leichter, alles hier so umzuschubsen, damit’s passend ist, als ich gedacht habe. Manchmal muss man eben nur wollen.

Piwik erscheint auf dieser Seite noch als Tracker, aber das habe ich selbst gehostet und schaue seltenst rein. Es lebt sich auch gut, ohne jeder Statistik hinterherzurennen.

Knöllchen

Letztens fragte mich meine bessere Hälfte mal, ob man auf diesem Blog auch über die Symbole navigieren könnte. Und da ich heute etwas Zeit hatte, weil ich während der Fußballspiele im Fernsehen einfach gerne pröddle, habe ich das mal installiert. Irgendwie zählt dass dann auch zu den Dingen, bei denen man hinterher sagt, wieso man das nicht früher so gemacht hat. Keine Ahnung, freut mich aber gerade, dass das so funktioniert. Wenn ich Pech habe, habe ich jetzt aber den Header des WordPress-Themes so überladen, dass es beim Aufrufen der Seite zu Problemen kommt. Schaumermal.

Knöllchen

Da habe ich also mein Guten-Morgen-Bildchen ausgewechselt und es juckte einen dann doch sehr in den Fingern, dass auch für’s Knöllchen zu machen, da das bisherige Anschaubildchen auch nicht gerade das Gelbe vom Ei war. Mit dem jetzigen bin ich schon zufriedener. Es war aber ungemein schwer, ein Knöllchen im Papierkorb optimal in Kombination mit Nietzsche zu knipsen. Auf diesem Bild sieht das Knöllchen auch eher wie ein Taschentuch aus, aber Nietzsche ist passend drauf. Reicht mir für’s Erste.

Knöllchen

Ein Mal jedes Jahr fege ich die Blogroll aus. Ergebnis diesen Jahres: 4 Abgänge, 4 Zugänge, 2 Linkänderungen. Blogroll – oder wie man sie anderswo nennt:

Knöllchen

Bei der ZEIT plustert man sich auf, dass Schüler zu wenig über Staatsformen der DDR, des Dritten Reichs und der Bundesrepublik Deutschland wüßten. Für ibbpunkt.de habe ich mal kurz aufgeschlüsselt, dass das auch gar nicht so einfach ist.

Knöllchen

Im Zuge der ganzen Aufregung um das geplante Leistungsschutzrecht, ist ja durchgesickert, dass möglicherweise jede Seite, auf der Werbung vorkommt, vor Gericht als eine kommerzielle Angelegenheit angesehen wird und schmückende Zitate gegen das Urheberrecht verstoßen.

Da habe ich dann gemerkt, dass in meinem Blogheaderbild ja ein Zitat von Robert Lembke stand. Rein schmückend. Keine inhaltliche Auseinandersetzung. Sowas von verboten, verbotener geht es ja gar nicht. Also runter mit dem Schmuck. Irgendwie schade, der Inhalt des Zitats gefällt mir ja weiterhin. Stand aber eben auch schon lange da, viele werden es gar nicht mehr wahrgenommen haben. Wie Goethe – und den wird man ja noch so zitieren dürfen – so schön sagt:

Einen Regenbogen, der eine Viertelstunde am Himmel steht, sieht man nicht mehr an.

Jetzt stehen da ausgesuchte Twittereinträge, die zuvor rechts unter Small-talk standen. Damit sind meine Tweets auch irgendwie kommerziell. Nicht bei Twitter, aber dadurch, dass ich sie hier nach aktueller Rechtssprechung, nochmal veröffentliche.

Gut, meine Tweets haben jetzt nicht immer das Niveau des Lembke-Zitats. Eigentlich eher selten. Eigentlich nie. Aber dafür ist der Header jetzt etwas urheberrechtsgerechter. Immerhin.

Knöllchen

Ich mache mir ja gerne Gedanken darüber, welche Schriftarten online lesenswert erscheinen. Und als ich heute über diese Seite stolperte, auf der 10 Google-Schriftarten, die laut Autor besonders gut in Überschrift-Text-Kombination harmonieren, habe ich die Textschriftart dieser Seite nochmal verändert.

Zwar mag ich die Google-Schriftart Lora weiterhin sehr – sie kommt auf dieser Seite auch weiterhin als Schirftart für Zitate vor-, allerdings wirkt die Schreibmaschinenschriftart Special Elite besser in Kontrast zur Überschriftenschriftart Saginaw.

Was mir an der Schreibmaschinenschriftart gefällt, auch wenn sie nicht fein, genau und sauber daherkommt? Sie zieht optisch die Aufmerksamkeit des Lesers besser auf sich als Lora und trennt den Textbereich besser vom Rest der Seite ab. Die schriftlice Gleichförmigkeit der Seite war etwas, was mich irgendwie schon länger an der Seite gestört hat. Zudem sieht sie nach Handwerk aus. Und das Schreiben ist ja auch irgendwo Handwerk. Nichts für jeden. Die Schriftart lässt Rechtschreibfehler oder Farbfehler noch authentisch erscheinen, sie sind es ja auch. Und hoffentlich wird man etwas gelassener, was die eigenen Schreibfehler angeht. Bislang jage ich noch jedem hinterher.

Knöllchen

Letztens traf ich eine Mitarbeiterin des Düsseldorfer Jugendamtes. Und da ich in meiner Heimatstadt noch ab und an etwas von Jugendarbeit mitbekomme, gerieten wir etwas ins Gespräch. Ich berichtete über meine merkwürdigen Erfahrungen im Umgang mit Behörden, womit ich ihr allerdings nichts Neues erzählen konnte. Es sei halt bei Behörden mit Teamwork nicht weit her. Jeder würde für sich kämpfen, ein ernsthaftes Miteinander, nein das gäbe es nicht. Ich erzählte von einer Bekannten, die im Ruhrgebiet Lehrerin ist. Sie erzählte, dass sie rechtlich dazu verpflichtet sei, besondere Vorkommnisse mit Schülern dort zu melden. Aber sie erwarte schon nichts mehr von den Jugendämtern. Egal wie blaugeschlagen die Kinder ankämen, das Jugendamt könne nie etwas Sonderbares finden.
Auch das verwunderte die Jugendamtsmitarbeiterin nicht. Bei ihr sei es so, dass sie so mit Arbeit zugeschüttet werde, dass sie abends wegen der Dinge Skrupel bekäme, die zeitlich einfach nicht mehr erledigt werden konnten. Schließlich stünden da ja Menschenschicksale einerseits und ihre rechtliche Eigenverantwortung andererseits im Raume. Immer mehr habe sie das Gefühl, dass Bürger so abgewimmelt werden sollen, dass am besten kaum noch jemand ins Jugendamt komme. Das ginge anderen aber nicht anders: Wenn sie tagsüber aus ihrem Büro schaue, sähe sie oftmals anderer Mitarbeiter, die auf dem Flur Weinkrämpfe bekämen. Weil sie schlicht überarbeitet seien.
Ich zeigte mich etwas verwundert, schließlich prahle die Düsseldorfer Politik so mit der Schuldenfreiheit der Stadt. Der Eurovision Song Contest konnte auch eben mal so finanziert werden. Düsseldorf habe doch Geld. Da sagte sie:

Für sowas nicht.

Knöllchen

Manchmal ist das Tüfteln an Schriftarten für Internetseiten auch ein gefühltes Fass ohne Boden. Da hat man neulich erst die Grundschriftart einer Seite gewechselt, da sieht man, dass das Ganze unter Linux viel zu klein aussieht. Vielleicht liegts an meinem Schriftartensatz, aber das will man ja dann auch nicht so ohne weiteres stehen lassen. Also lesen Linux-Nutzer diese Seiten ab sofort mit der Schriftart Bitstream Charter. Ist auch schön:

[ Foto: ttcopleyboredom | Creative commence licence ]

Knöllchen

Verstehe ich jetzt auch nicht so ganz: das Amazon-Unternehmen Lovefilm.de schickt mir ein Angebot, wie es ähnlich früher schon mal da war, und schreibt ins Kleingedruckte, dass eine Veröffentlichung des Angebots untersagt sei. Wie meinen?

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