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  • Wie es zu vor­ei­li­gen Nach­ru­fen auf Ser­vus TV kam “Auch wenn die Pres­se­mit­tei­lung ver­hieß, dass der Sen­der die „Fort­set­zung der par­tei­po­li­ti­schen unab­hän­gi­gen Linie“ garan­tie­re, bleibt nach die­sem Hin und Her ein fader Geschmack zurück – ange­sichts der Macht­ges­te eines Mul­ti­mil­li­ar­därs, der sich neben einem Formel‑1-Rennstall auch noch einen Fern­seh­sen­der hält und die­sen nur unter der Bedin­gung wei­ter betreibt, dass sich die Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter dem Wunsch nach einer gewerk­schaft­li­chen Ver­tre­tung ver­sa­gen. Das ist nichts ande­res als Feu­da­lis­mus – nur jetzt auf dem Gebiet eines elek­tro­ni­schen Medi­ums. ”
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Secrets and lies

Vor­la­ge die­ser Serie ist eine aus­tra­li­sche Serie. Es wirkt aber, als wür­de das ame­ri­ka­ni­sche Fern­se­hen euro­päi­sches Fern­se­hen kopie­ren — und das schwach. Die zehn­tei­li­ge Geschich­te han­delt von der Auf­klä­rung des Todes eines klei­nen Jun­gen, den sei­ne gan­ze Umge­bung auf­wühlt. So weit, so bekannt.

Im Grun­de alle Figu­ren blei­ben farb­los, Agres­si­on wirkt auf­ge­setzt und über­trie­ben. Die Mut­ter eines ermor­de­ten Kin­des bleibt zunächst erstaun­lich ruhig. Ein Nach­bar wird plötz­lich zum mör­de­ri­schen Psy­cho­pa­then, was beim nächs­ten Augen­schlag für nie­man­den mehr etwas Merk­wür­di­ges ist. Der Haupt­ver­däch­ti­ge vögelt die Affä­re, wes­we­gen sei­ne Fami­lie zer­bricht, ein­fach ohne erns­te­re Absich­ten ein wei­te­res Mal, um es danach schon wie­der blöd zu fin­den. Der Schluss, der hier nicht ver­ra­ten wer­den soll, bei dem Jugend­li­che einen kla­ren Kopf behal­ten und Erwach­se­ne ido­tisch agie­ren, ist an Albern­heit kaum zu über­bie­ten.

Was bleibt ist eine net­te Optik, wobei Natur­auf­nah­men sel­ten so wir­ken, als sei­en sie mehr als Kulis­sen und eine unnö­tig auf­ge­bläh­te Geschich­te.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Die AfD hat nun ein Par­tei­pro­gramm. Und das stellt vor, wor­über man sich in der Par­tei mehr­heit­lich so auf­regt. Habe ich so noch nie gemacht, Sie viel­leicht? Sich hin­set­zen und über­le­gen, was einen so auf­regt, dann dar­über abstim­men und sagen: Sakra, so schaut’s aus. Nun füh­le ich mich gut. Der Tag hat Struk­tur. Egal, wie mei­ne Mei­nung zum Grund­ge­setz passt — nie­der­ge­schrie­ben ist’s. Lösen durch Ver­bie­ten, so gem­ma unse­re Pro­ble­me an.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist das nicht eher eine Krank­heits­sym­to­ma­tik als eine Lebens­phi­lo­so­phie? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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