Guten Morgen, liebe Folglinge! ☕

The heater

The Oscars were given out last night. That was the time for many blog­gers to do live blog­ging, tel­ling you what’s hap­pe­ning and what they think of it.

There’s still an inte­rest in the Oscars that I don’t qui­te get. Much addo about not­hing, if you ask me. I haven’t seen most of the movies, I don’t know most of the actors. I don’t have fun in watching peop­le being pho­to­gra­phed while wea­ring expen­si­ve clo­thes. There’s not enough con­tent wit­hin the show that would attract my intelligence.

I lear­ned in twit­ter: There’s a com­ple­te dif­fe­rent view to that show. In the last few years they took come­di­ans as the show’s host. But that kept decli­ning the num­ber of spec­ta­tors on tel­ly. So they cho­se for a dif­fe­rent stra­te­gy: Let’s take not a fun­ny guy but the sexiest man ali­ve, as Peop­le Maga­zi­ne calls him: Hugh Jack­man. He can dance, he can sing, he can smi­le, he can look.

And, well. This is how it worked:

Poor guy. Or to see it dif­fer­ent­ly: There’s final­ly a rea­son for guys to watch the Oscars.

Twittercharts

Mitt­ler­wei­le gibt es drei Twit­ter­charts, in denen Twit­te­rer mit hohen Fol­lo­wer­zah­len gelis­tet werden.

Den Anfang mach­te die Lis­te bei Pop­kul­tur­jun­kie, die aller­dings kei­ne per­ma­nen­te Ver­lin­kung besitzt und von pri­va­ten Ansich­ten des Erstel­lers abhän­gig ist. Das heißt, ihm miss­fal­len ange­nom­me­ne Ein­stel­lun­gen von gelis­te­ten Twit­te­rern, wes­we­gen er sein Pro­jekt in Fra­ge stellt. Hier wer­den nur deutsch­spra­chi­ge Twit­te­rer, die in deut­scher Spra­che aus Deutsch­land her­aus twit­tern gelistet.

Dane­ben gibt es die Lis­te bei m140z.de. Die­se ist ledig­lich beschränkt durch die Auf­nah­me von Twit­te­rern, die aus Deutsch­land twittern.

Nun gibt es eine wei­te­re Twit­ter­charts­lis­te unter www.twitcharts.de, in Zusam­men­ar­beit mit www.tweetfashion.de. Hier müs­sen sich Twit­te­rer eigens anmel­den, und irgend­wie auch aus Deutsch­land twit­tern. Dadurch sind bis­her weni­ger Ein­trä­ge in den ande­ren Lis­ten erfasst, aber immer­hin haben die dort gelis­te­ten ihr Ein­ver­neh­men mit der Lis­te und mit die­ser Form des Lis­tens bekundet.

Stephen King killed John Lennon

lennon

Well, thanks for sol­ving that case:

Steve Guttenberg runs naked through Central Park

Der Papst in Ottis Schlachthof

Die Kaba­ret­tis­ten in Neu­es aus der Anstalt im ZDF waren ges­tern wie­der gut auf­ge­legt, wie ich fand. Die gesam­te Sen­dung gibt es in der ZDF-Mediathek, hier mal ein Aus­schnitt mit einer Par­odie von Hel­mut Schleich:

Andreas Maiers Berliner Provinz

In der letz­ten Woche sind doch ein paar ganz beach­tens­wer­te Arti­kel erschie­nen. Ich ver­wei­se mal hier auf Andre­as Mai­ers Wet­terau ist die Welt. Die Suhrkamp-Leiterin Ulla Unseld-Berkéwicz hat­te ja den Umzug des Suhrkamp-Verlages von Frank­furt nach Ber­lin damit begrün­det, dass man dort näher am Puls der Zeit wäre und dass ihr ver­stor­be­ner Mann nun auch die­sen Schritt gemacht hät­te. Den Frank­fur­tern stößt damit natür­lich irgend­wie auf, dass gesagt ist, Frank­furt sei weni­ger am Puls der Zeit als Berlin.

Mai­er nun igno­riert Mut­ma­ßun­gen der Zei­tun­gen, die­ser Umzug sei nun ein­mal sehr geeig­net dafür, einen geplan­ten Stel­len­ab­bau zu kaschie­ren, und kon­zen­triert sich auf den Aspekt der unter­schied­li­chen Ört­lich­keit. Ich fin­de es ganz inter­es­sant, wie er zwar zuge­steht, dass Ber­lin ein künst­le­ri­scher Zufluchts­ort ist, dass dies aber eher über Flucht als über Kunst aussagt.

Ich per­sön­lich fin­de die­sen Berlin-Hype, den eini­ge unbe­dingt ver­brei­ten wol­len, doch etwas selt­sam. Ber­lin ist für Deutsch­land nicht das, was bspw. Ams­ter­dam für die Nie­der­lan­de ist. Per­sön­lich zeh­re ich aktu­ell auch inten­si­ver von der Ams­ter­dam­mer als von der Ber­li­ner Künst­ler­sze­ne. Ams­ter­dam ver­kör­pert eben eher eine Auf­fas­sung von Kunst als Mög­lich­keit, sku­ri­le, anre­gen­de, ange­neh­me und ver­stö­ren­de Din­ge dar­zu­stel­len. Ber­lin ist Exil.

Bei­de Kunst­sze­nen ste­hen natür­lich für Kunst. Aber Ber­lin bringt halt nur so düs­te­res Zeugs her­vor, wie den Bun­des­vi­si­on Song Con­test Gewin­ner Peter Fox, der betont, wie häss­lich Ber­lin ist und das die­se ästhe­ti­sche Stö­rung doch nicht mit sich bringt, Ber­lin zu ver­las­sen, man kön­ne nicht ohne. Ver­trie­be­nen­rap eben oder Getrie­be­nen­rap. Es passt schon, wie Mai­er schreibt, dass vie­le in Ber­lin den­ken, außer­halb Ber­lins sei das gro­ße Nichts.

Nun bestrei­te ich einen Teil mei­nes Lebens in Bie­le­feld. Der gemei­ne Bie­le­fel­der muss kei­nen Rap dar­über machen, dass Tei­le Bie­le­felds häss­lich sind. Das weiss hier jeder. Das führt nicht zu einer Iden­ti­täts­kri­se, dar­aus allein muss hier nie­mand aus­bre­chen. Außer­dem ist Güters­loh ja noch viel schlim­mer. Gut, viel­leicht ist die Bie­le­fel­der Kunst­sze­ne nicht die saf­tigs­te. Aber auch in Köln scheint es anders zu sein. Es gibt dort sicher­lich auch einen Köln-Hype, der schlägt aber nicht so um sich. Ein Buch wie Tom­my Jauds “Voll­idi­ot” kann es sich leis­ten, auf den Köln-Hype zu ver­zich­ten. Es kommt ganz ohne aus und ist ein­fach nur so scheis­se. Geht auch.

Die­ser gan­ze Ver­such, die Grö­ße künst­le­ri­scher Bemü­hun­gen allein an einen Ort zu hef­ten, nicht an den geis­ti­gen Akti­vi­tä­ten von Per­so­nen und an die nicht­o­ber­fläch­li­che Ana­ly­se des Her­vor­ge­brach­ten, ist ein gro­ßer Bluff. Und ich glau­be die­ser Bluff lähmt ungemein.

The sinker

What guys don’t real­ly like is being spon­ta­nious­ly asked for giving a relia­ble ans­wer on what they’re doing at the moment. This is so becau­se men often do not have a relia­ble ans­wer and are urged to think about one quick­ly. Then they will come up with any ans­wer that they could at least try to defend. They still are uncom­for­ta­ble with the situation.

The who­le thing gets more dif­fi­cult as guys some­ti­mes come up with crap they enjoy that they never want to defend with words:

sinker

Can you see Brian’s histo­ry on that topic? Him being at home on a won­der­ful day, stay­ing in the gar­den, watching the sun and the bees and the birds and the trees, going to the toi­let, see­ing the sink, thin­king about it…

But then there’s not twit­ter but your girl­fri­end sud­den­ly stan­ding next to you and asks “What are you doing?”. And wit­hin a second you reco­gni­ze: This is not a question.

And wit­hin an hour you rea­li­ze: This is not my girl­fri­end any lon­ger. But hey, now I got the bathroom on my own, so this is a vic­to­ry somehow, don’t you think?

Surprise on Valentine’s day

Can the­re be a bet­ter day than Valentine’s day to ask the ques­ti­on of all questions?

Surprise on Valentine’s day

Can the­re be a bet­ter day than Valentine’s day to ask the ques­ti­on of all questions?

German nipplegate

There’s a new chap­ter wit­hin the long sto­ry of ger­man humor given in yesterday’s Bun­des­vi­si­on Song Con­test:

[Alter­na­tiv­link]

And what a dif­fe­rence to the original:

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