Guten Morgen, liebe Folglinge! ☕

John Cleese’s Twitter movie

John Clee­se has filmed his first twit­ter movie and is working on the next one. If you’re deeper inte­rested in his inter­net activi­ties, have a look at his blog, his pod­cast or his twit­ter account.

Singing boy

Fuck my life

Twit­ter star­te­te ja mit der Aus­gangs­fra­ge “Was tust du gera­de?”, die ziem­lich schnell auch als “Was denkst du gera­de?” inter­pre­tiert wur­de. Natür­lich ist da noch Platz für ande­re Frageseiten.

War­um ist dein Leben gera­de Scheis­se?” und “Was geht gera­de bei dir so alles schief?” sind daher wohl die Fra­gen, denen sich auf Fmylife.com gewid­met wer­den soll.

Wer sich dort die Start­sei­te mit allen Miss­glü­cken der letz­ten Minu­ten durch­liest und kei­nen Depri-Anfall kriegt, darf sich wohl glück­lich schät­zen. Ich war­te dann noch mal mit mei­ner Anmel­dung. Solan­ge bekämp­fe ich noch wei­ter­hin mög­li­che Missgeschicke…

Kein Witz: Die beliebtesten Länder der Welt

[via]

Extrembügeln

Kurz­zei­tig dach­te ich ja, in der Rie­ge der neue, beklopp­te Sport­ar­ten­er­fin­der wäre ich ein­zi­ges Mit­glied. Aber haaaalt, weit gefehlt, es gibt ja noch Ame­ri­ka­ner, die drin­gend mal wie­der eine Frau gebrau­chen könnten.

Viel­leicht ist es auch anders zu erklä­ren, dass Ross Mer­nyk das Extrem­bü­geln erfun­den hat. Wer woll­te nicht schon immer wäh­rend des Fahr­rad­fah­rens sei­ne Hem­den auffrischen?

Er scheint das ja wirk­lich toll zu finden.

The focus

The Gram­my Awards were given out last night. In case you haven’t see the show the­re are always enough jour­na­lists and pho­to­graph­ers around to get the latest impres­si­ons of that event. Rob Sher­i­dan was one of tho­se pho­to­graph­ers and it seems he wasn’t that much inte­rested in the show.

As far as I know the show las­ted very long, but as a per­son that wasn’t invi­ted you think it’s a big par­ty and it must be fun to be the­re no mat­ter what cir­cum­s­tan­ces come along with it.

Obvious­ly guys like Rob take a dif­fe­rent look at that:

The ques­ti­on of the week: Whe­re exact­ly did Rob Sher­i­dan look at?

May­be it is being a pho­to­gra­pher that makes you not feel asha­med imme­dia­te­ly and turn right around when you’re sur­pri­sed like that. May­be it is being a pho­to­gra­pher that makes you focus the most asto­nis­hing thing com­ing into view no mat­ter what situa­ti­on you’re in.

May­be pho­to­graph­ers have a com­ple­te dif­fe­rent pic­tu­re of the world.

George Carlin — Religion is bullshit

Die etwas andere Twitterlesung

Wie in unse­rem Buch schon berich­tet, gibt vie­len Per­so­nen Twit­ter auch den Anlass, vom WC aus an der digi­ta­len Welt teil zu haben. Mar­cus Brown nun stei­gert all bis­her Dage­we­se­nes und hält mit her­un­ter­ge­las­se­nen Hosen von dort aus Twitterlesungen:


Rea­ding Guy Kawa­sa­ki from Mar­cus Brown on Vimeo.

Wie der niederländische Außenminister twittert

Wäh­rend in Deutsch­land Poli­ti­ker eher behä­big mit Twit­ter umge­hen und schon für das Ein­rich­ten eines Twitter-Accounts hoch­ge­lobt wer­den, behan­delt man das The­ma in den Nie­der­lan­den intensiver.

Eine Stu­den­tin aus Rot­ter­dam ana­ly­sier­te die Twit­te­rei des nie­der­län­di­schen Außen­mi­nis­ters Maxi­me Ver­ha­gen. Dies ist die Über­set­zung eines Arti­kels hier­zu von frank-ly.nl:

In letz­ter Zeit haben diver­se Blogs, aber auch Main­stream­me­di­en­dem Twitter-Zugang von Maxi­me Ver­ha­gen gro­ße Beach­tung geschenkt. Es ist eigent­lich über die­sen Poli­ti­ker schon alles geschrie­ben wor­den, aber soweit ich weiß nicht aus einer wis­sen­schaft­li­chen Annä­he­rung her­aus. Daph­ne Jacob­sen ist Stu­den­tin an der Uni­ver­si­tät von Rot­ter­dam, wo sie den Mas­ter Medi­en & Jour­na­lis­tik belegt. Sie hat eine Unter­su­chung über Maxi­me Ver­ha­gen gemacht für den Work­shop “Bür­ger, Jour­na­lis­ten und Poli­ti­ker im Web 2.0”. Schon ihre Mit­stu­den­ten haben sich für Poli­ti­ker auf Hyves (nie­der­län­di­sche Ver­si­on von Face­book) ent­schie­den, sie jedoch für Twitter. […]

Die zen­tra­le Fra­ge der Unter­su­chung lau­tet: “Wel­che Rol­le spielt Twit­ter im Kon­takt von Maxi­me Ver­ha­gen und sei­nem Umfeld?”. Es ist eine qua­li­ta­ti­ve Unter­su­chung, die aus drei Tei­len besteht, einem Vorgehens-, einem Inhalts- und einem Rezep­ti­ons­teil. Im fol­gen­den alle drei Tei­le aus der Vogelperspektive:

Der Vor­ge­hens­teil beinhal­tet die Teil­fra­ge “Auf wel­che Wei­se ver­wen­det Maxi­me Ver­ha­gen Twit­ter, und wie macht sich das bemerk­bar?” Um dies zu unter­su­chen hat Jacob­sen sechs Inter­view­fra­gen ges­telt. Lei­der hat­ten weder der Außen­mi­nis­ter, noch sein Pres­se­spre­cher Zeit, die­se zu beant­wor­ten. Der Pres­se­spre­cher ließ wis­sen, dass es genug Inter­views geben, aus denen sie die­se Infor­ma­tio­nen her­ho­len kön­ne. @maximeverhagen gibt in die­sen Inter­views an, dass das Infor­mie­ren der Bür­ger über die Aus­rich­tung der Außen­po­li­tik und wie die­se in der Pra­xis erkenn­bar wird die Haupt­grün­de für ihn sei­en, um zu twittern.

Der Inhalts­teil stellt die Fra­gen “Wie sehen die tweets von Ver­ha­gen und sei­ner Fol­lo­wer inhalt­lich aus und wor­über tau­schen sie sich aus?” Zur Beant­wor­tung die­ser Fra­gen wur­den 300 Tweets in Form einer Inhalts­ana­ly­se begut­ach­tet wor­den. Die Tweets umfas­sen einen Zeit­raum vom 08.12.2008 bis 10.01.2009. Der Außen­mi­nis­ter gibt unge­fähr 10 Tweets am Tag ab, wovon zwei Drit­tel Ant­wor­ten auf ande­re Tweets sind. Es gibt unge­fähr 50 Men­schen, die in einem fes­ten Aus­tausch mit dem Minis­ter ste­hen. Sie fra­gen meist nach Din­gen, die sein Amt als Außen­mi­nis­ter betreffen.

Zum Schluß kommt der Rezep­ti­ons­teil “Wie bewer­ten Bür­ger Twit­ter und wel­che Rol­le spielt Twit­ter für sie?”. Zur Beant­wor­tung die­ser Fra­ge hat Jacob­sen 29 Fol­lo­wer von Ver­ha­gen ein paar Fra­gen gestellt. […] Der Groß­teil der Befrag­ten arbei­tet in der Kommunikations-Medienbranche und alle Befrag­ten geben an, Twit­ter der Unter­hal­tung wegen und für sozia­le Kon­tak­te zu ver­wen­den. Die Hälf­te aller Befrag­ten gibt an, Twit­ter zu ver­wen­den, um auf ihrem Fach­ge­biet auf der Höhe zu blei­ben. Ein klei­ner Anteil mein­te, man habe erhofft, dass Ver­ha­gen etwas aus sei­nem Pri­vat­le­ben erzäh­len wür­de. Sie wüss­ten nun immer­hin eini­ges mehr über sei­ne Amtsführung.

Schluß­fol­ge­rung

In die­ser Ana­ly­se steht die Fra­ge zen­tral, wel­che Rol­le Twit­ter im Kon­takt mit Maxi­me Ver­ha­gen und sei­nem Umfeld spielt. An Hand der Unter­su­chungs­re­sul­ta­te kann sehr wohl etwas über die Inter­ak­ti­vi­tät von Ver­ha­gen und ande­rer Twit­te­rer gesagt wer­den. Aus diver­sen Unter­su­chun­gen kommt her­aus, dass Poli­ti­ker Inter­net­an­wen­dun­gen ver­wen­den, um Men­schen, die sich für Poli­tik inter­es­sie­ren, wei­ter anspor­nen, sich mit ihren (denen der Poli­ti­ker) poli­ti­schen Ide­en zu beschäftigen.

Bei Maxi­me Ver­ha­gen ist das offen­kun­dig anders. Es geht oft­mals um pri­va­te Din­ge und nicht all sei­ne Fol­lo­wer haben Inter­es­se an Poli­tik. Daher ist die­se Inter­ak­ti­on etwas außer­ge­wöhn­lich. Hier muss aller­dings eine gewis­se Trenn­schär­fe her­ein­ge­bracht wer­den, da die betrof­fe­nen Twit­te­rer nicht reprä­sen­ta­tiv sind für die nie­der­län­di­sche Bevöl­ke­rung. Es sind im all­ge­mei­nen sehr gut aus­ge­bil­de­te Men­schen aus der Kommunikations- und Medi­en­bran­che oder Men­schen mit einer star­ken Tech­ni­kaf­fi­ni­tät bei Twit­ter unterwegs.”

Noch kei­ne ganz gro­ßen For­schungs­er­geb­nis­se, aber eine durch­aus inter­es­san­te Annäh­rung an das Phä­no­men Twit­ter, wie ich finde.

Nippel

Manch­mal fra­ge ich mich, ob auch vor Nip­pel­ga­te die Nip­pel so inten­siv öffent­li­che Auf­merk­sam­keit bekom­men haben, oder ob damals ein­fach ein Trend in Gang gesetzt wur­de. Käl­te­re­ak­tio­nen weib­li­cher Nip­pel waren schon ab und an Gesprächs­the­ma, die ver­gleichs­wei­se trä­ge Beschaf­fen­heit ihrer männ­li­chen Gegen­stü­cke auch, aber schon weniger.

Für Tineroy­al jeden­falls kenn­zeich­net sich ein neue-Welt-Gefühl gera­de an den bei­den klei­nen Dingern:

nippelbrennen

Es ist doch erstaun­lich, wie inne­re Befind­lich­kei­ten und Kör­per­re­ak­tio­nen neue Wel­ten auf­zei­gen. Wäh­rend wir hier also ler­nen, dass sich Nip­pel als emo­tio­na­le Woh­nungs­wohl­fühl­feu­er­mel­der ver­wen­den las­sen, muss Stahl­rat­te sie wohl noch für ganz ande­re Din­ge ein­ge­setzt haben:

nippelbluten

Ja, Aua. Ich kom­me mir da gera­de ver­gleichs­wei­se unbe­darft vor und kann nur ver­wun­dert zuse­hen. Kasn scheint da invol­vier­ter zu sein und hat da wohl einen umfas­sen­den Rat:

nippelabkleben

Das ist übri­gens nicht nur ein Gesund­heits­tipp, wie man viel­leicht jetzt den Ein­druck bekom­men könn­te. Nein, nein, es ist auch ein sehr guter Tipp für Nach­rich­ten­spre­che­rin­nen, damit sie nicht hup­pi­wupp in Twit­ter auftauchen:

gundulagausesnippel1

Bes­ser: Ein­fach mal abkle­ben. Mit Claus’ Kleber.

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