Unsachdienlichkeiten eines Zappelphilipps

Dass Inkom­pe­tenz noch lan­ge kein Grund sein muss, sei­ne Fres­se zu hal­ten, solan­ge man sich selbst ein­fach nur geil fin­det, stellt Herr Tuto­ri­al auf You­tube der­zeit 45.000 Abon­nen­ten kon­ti­nu­ier­lich unter Beweis.

Heu­te mal mit Tipps gegen Grip­pe oder sowas, die jeden 3-jährigen vom Esstühl­chen hau­en wer­den.

Gibt es schon einen Begriff für der­ar­ti­ve YouTube-Tunichtguts wie die­sen Herrn hier oder Tho­mas? Oder die Rose Japans?

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The childhood illusion

There’s an under­ly­ing cri­ti­cism when it comes to blogs or twit­ter: bounda­ries that are emi­nent in papers or other media are almost invi­si­ble wit­hin the con­text of blogs and twit­ter. So taking things serious­ly is much har­der in the inter­net and almost com­ple­te­ly in ques­ti­on. But don’t throw the baby out with the bath water.

Speaking of babies, let’s have a look at Tho­mas. Tho­mas is well known as the boy that freaks out when fin­ding nude pic­tures on the inter­net.

He’s on twit­ter as well and you can watch him grow up in some sort of way. Here’s what he thinks makes a man out of him:

childhoodillusion

Well, what’s good for a guy might mean not­hing to a boy. Igno­ring the bounda­ries bet­ween tho­se two types of men makes Tho­mas’ view so fatuous. But one day he’ll know. At least I hope so.

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Minister of style

Egal wel­ches Minis­ter­amt Karl Theo­dor zu Gut­ten­berg beklei­det, es geht immer auch um sei­ne Klei­dung. Es geht immer auch um Prä­sen­ta­ti­on, aus­drucks­stark da zu ste­hen, sich gut zu ver­kau­fen.

Das mag man nun als Neben­säch­lich­keit, allen­falls noch der katho­li­schen Erzie­hung geschul­det, die ja auch so sym­bol­über­las­tet ist, ankrei­den. Aber die­ser Herr schwingt sich ja auf Poli­ti­ker zu sein. Und in die­sem Amt darf schon mal nach­ge­schaut wer­den, wie sich die über­bor­den­de Sym­bo­lik mit den Inhal­ten, die auch dadurch ver­kauft wer­den, ver­trägt.

guttenbergfrisiur


[Hin­ter­grund]

Erstaun­lich, wie unkri­tisch die deut­schen Medi­en aber­mals mit einem Minis­ter umge­hen. Da wird sein Stil gefei­ert, völ­lig unge­ach­tet des poli­ti­schen Kon­tex­tes, da wird berich­tet, er habe die Situa­ti­on in Afgha­ni­stan Krieg genannt, dabei sagt er doch nur, dass er Ver­ständ­nis für all jene haben, die die Situa­ti­on Krieg nen­nen. Ver­ständ­nis ist ja auch sti­lis­tisch gese­hen ein ganz aus­ge­zeich­ne­tes Mit­tel.

guttenbergfrisiur

Es ist doch weder ein Aus­druck von Stil, noch von poli­ti­schem Erfolg, sich in sei­nen Aus­sa­gen immer ein Schlupf­loch zu las­sen, dass man eine kon­kre­te Aus­sa­ge so nicht gemacht hat. Gut­ten­berg will wei­ter­hin das Wort “Krieg” nur für einen bewaff­ne­ten Kon­flikt zwi­schen Staa­ten (hübsch aus­ge­drückt, nicht?) ver­wen­den. Wenn ein Staat gegen Ter­ro­ris­ten vor­geht, ist das nur ein bewaff­ne­ter Kon­flikt. Und an einem sol­chen Kon­flikt kön­nen deut­sche Sol­da­ten nun ein­mal ohne Begriffs­schwie­rig­kei­ten teil­neh­men.

Begriffs­schwie­rig­kei­ten, in die sich nur Poli­ti­ker ver­hed­dern, weil sie ihre eige­ne Begriffs­welt mit der Rea­li­tät nicht gemein­sam und ein­deu­tig auf einen Schirm brin­gen kön­nen. Denn es soll der Begriff Angriffs­krieg umkurvt wer­den, der einen Grund­ge­setz­ver­stoß bedeu­ten wür­de. Dabei ver­wehrt das Grund­ge­setzt sich auch schon gegen Hand­lun­gen, die das fried­li­che Zusam­men­le­ben zwi­schen den Völ­kern beein­träch­ti­gen. Gott­sei­dank fal­len da so Sachen wie das Abwer­fen von Bom­ben auf Tank­last­zü­ge nicht drun­ter, das dient eher den Men­schen­rech­ten und der Sta­bi­li­sie­rung der dor­ti­gen Demo­kra­tie.
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mehr:
Deut­sche Wel­le - Führt die Bun­des­wehr Krieg in Afgha­ni­stan?
DIE ZEIT - The­ma Afgha­ni­stan

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Lindsay Lohan’s bathroom party

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Some­ti­mes it feels just good not having to live in Ame­ri­ca. Becau­se I real­ly don’t know why the fol­lo­wing beha­viour is not a kind of stal­king:

Some pho­to­gra­pher spent his time this wee­kend in watching Lind­say Lohan’s bathroom win­dow while she was having a par­ty. And to make at least on tiny thing out of it this pho­to­gra­pher thinks that Lohan’s on his pic­tu­re taking drugs. Lohan denies this inter­pre­ta­ti­on whe­reu­pon the paper wri­tes sub­li­mina­ly that its inter­pre­ta­ti­on would be veri­si­mi­lar and the readers should deci­de.

Well good­ni­te, if that’s your way to come clo­ser to thruths…

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Lindsay Lohans Badezimmerparty

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Manch einer wird bei die­ser Geschich­te auch wie­der froh sein, nicht in den USA zu leben:

Ein Online-Klatschblatt hat am Wochen­en­de, weil wohl sonst nichts ande­res abfo­to­gra­fier­bar war, das Bade­zim­mer von Lind­say Lohan wäh­rend einer Par­ty bestän­dig im Visier gehabt und aus einer Beob­ach­tung eine Klatsch­skan­dal­ge­schich­te machen wol­len, was aller­dings Lind­say Lohan selbst auf Twit­ter demen­tiert. Das Klatsch­blatt nimmt als Bestä­ti­gung der Rich­tig­keit sei­ner eige­nen Ver­mu­tung die Unwahr­schein­lich­keit, dass es eine Alter­na­ti­ve zur Inter­pre­ta­ti­on, dass man Lohan beim Dro­gen­kon­sum ertappt habe, zur Hand.

Den Tweet genau­er betrach­tend müss­te man auch sagen, dass Lohan eigent­lich in Fra­ge stellt, dass es sich bei die­sem Bade­zim­mer über­haupt um ihr eige­nes han­delt. Aber ich fra­ge mich eigent­lich nur, wes­we­gen so ein auf­dring­li­ches Ver­hal­ten von Foto­gra­fen nicht schon als Stal­king gewer­tet wird.

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Melitta vs. Mirja Böes

Melit­ta fin­det sich selbst duch fol­gen­den Sketch von Mir­ja Böes ver­un­glimpft und möch­te den ver­ant­wort­li­chen Her­stel­ler der bewor­be­nen Kaf­fee­ma­schi­ne des­we­gen ver­kla­gen. Ja, wo kom­men wir da auch hin, wenn sich jede x-beliebige Pad-Presse als Qua­li­täts­kaf­fee­aro­ma­ti­sie­rungs­ge­rät ver­kauft?

wobei ich ja die­se Wer­bung immer noch unüber­trof­fen fin­de:

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