Aprillese

Christian Kracht – Die Toten Düstere Geschichte über deutsche, schweizer und japanische Filmschaffende und Karrieristen vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. Hat mich nicht gepackt.
Heinrich Hannover – Die Republik vor Gericht 1954–1975. Erinnerungen eines unbequemen Rechtsanwalts. Der Autor des hervorragenden Das Pferd Huppdiwupp hier mit dem ersten Band der Darstellung seiner Verteidigung linker Denker nach dem zweiten Weltkrieg in Deutschland. Manchmal langatmig, immer unterm Strichn spannend und aufschlussreich.
Wolfgang Bergmann – Lasst eure Kinder in Ruhe. Gegen den Förderwahn in der Erziehung Überzeugendes Pamphlet, dass – 2011 veröffentlicht – aktueller nicht sein könnte.
Roger Willemsen – Wer wir waren. Zukunftsrede Postum erschienenes, sehr empfehlenswerters Bändchen über das Verständnis des Blicks in die Zukunft.

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Guten Morgen

Bei der Rheinischen Post haben sie jetzt wohl so eine Art Bezahlschranke oder so etwas, jedenfalls verschwindet mir irgendwie jeder Text einer Seite, die ich per Link erreichen möchte, hinter einem grauen Schleier. Aber, was ich dagegen tun soll, wird mir nicht angezeigt. Bevor ich aber meine Adblocker abschalte, lese ich nochmal die Überschrift, weiß, dass der graue Schleier wenig mehr enthüllen wird, und lasse mich im Unklaren, was dahinter steckt, textlich und werbetechnisch. Immerhin funktioniert mal was bei denen, weiß aber nicht, ob die das genau so auch wollten.

Was die VG Media aber genau so will, sind pauschale Milliarden-Beträge von Google Jahr für Jahr. Man wird ja nochmal träumen dürfen.

Wenn die Verlage nicht gelesen werden wollen, dann eben zu den Blogs und da interviewt Alexandra Wehrmann wieder lesenswert den Mitbegründer der Ersten Allgemeinen Verunsicherung Agentur für urbane Unordnung, die in Düsseldorf für Aufklärung sorgen möchte.

Und während ich mir die Frage stelle: Werden die Verlage wohl auch noch eine Verlinksungspflicht einlobbyieren? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Guten Morgen

Die Frage bleibt uns wohl noch einige Zeit, wie wir uns informieren wollen. Drikkes schaut sich mal den Irrsinn an und erinnert sich an die gute alte Zeit, in der man sich noch quellenarm informiert hat. Aktuell habe ich nur die TV Spielfilm und die Öffis im Abo, da mich kein anderes Produkt gerade nachhaltig überzeugt.

Ben Thompson spekuliert über die Zukunft des amerikanischen Fernsehens.

Notre Dame hat gestern gebrannt, was aus Chronistenpflicht hier mal vermerkt sei. Noch ist die Größe des Schades unklar.

Und während ich mir die Frage stelle: Was bleibt eigentlich von der Idee, Medien sporadisch zu kaufen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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