Il Mercato

ilmercato

Gestern ver­schlug uns unser Hunger in die Friedrichsstraße in Düs­sel­dorf, gegenüber vom Buch­haus Stern­ver­lag, Il Mer­cato. Der Laden wurde mir ganz oft emp­fohlen, lei­der habe ich es bis jetzt nie geschafft, da rein zuge­hen. Und was soll ich sagen: Es lohnt sich.

Aber eins nach dem anderen, hier meine Bew­er­tung:

Das Ambi­ente ist recht angenehm, trotz der offe­nen Küche gibt es keine unan­genehmen Gerüche, dafür 3,5 Punkte. Bestellt haben wir zwei Gerichte von Mit­tagskarte, die auch am Woch­enende gültig ist, dafür 4 Punkte.

Die Mit­tagskarte bietet 10 bis 13 Gerichte in einer Preiss­panne von 4,50 Euro für eine Suppe bis 10 Euro für ein Fleis­chgericht. Ganz oft vertreten waren die Pastagerichte, daher für die Vielfalt der Karte nur 3 Punkte.

Wir bestell­ten Penne mit Kalb­s­fleisch und Pilzen, und Penne über­backen mit Gemüse, für die es satte 4 Punkte gibt.

Der Laden eignet sich auch ganz gut zum anschließen­dem Kaf­feetrinken. Der Kaf­fee ist nicht schlecht, ver­di­ent aber keine Extra­punkte.

Von fünf möglichen Düsselblogkochlöffeln gibt es daher:

[ Il Mercato, Friedrichstraße 59A, 40217 Düsseldorf ]

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Metrickz – Alki (Silvester Special 2013)

Kaum ein Jahr her, schon gibt es wieder etwas neues von unserem Lokalrapper. Oder doch erst Silvester 2013? Oder heute noch mehr?

Alles etwas unklar, jedenfalls: Mit dem Alter wird man halt ein wenig sozialkritisch, wie dieser skandalöse Song über Alkis, also Alkoholtrinkende, bezeugt. Lieblingszeile:

Danach bist du Nutte scharf wie ne Blue-ray

Frauen degradieren, das Muskelspielenlassen eines Kleingernegroß‘, daneben gehende Vergleiche, alles wie gehabt. Immerhin würde Alkohol dieses Gedudel durchaus erklären.

Und jetzt alle: Kopf⇌Tisch, Kopf⇌Tisch, Kopf⇌Tisch, Kopf⇌Tisch…

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Wochenendplanung ist angesagt. Schaumermal: Heute Abend gastiert HG. Butzko in Düsseldorf im Kommödchen. Haut mich nicht ganz um, aber ein Video kann man sich ja mal ansehen.

Was soll man eigentlich von einer Partei halten, die kurz vor einer wichtigen Landtagswahl ihren Vorsitzenden massiv angreift? Wohl das, was man immer von ihr gehalten hat.

Christian Füller verreißt die Kritik Willi Winklers an Pola Kinskis Buch Kindermund:

Irgendwann kommt immer einer, der Zweifel am Missbrauch sät.

Die Katholische Kirche macht bei ihrem Versuch der Aufarbeitung ihrer Vergangenkeit Fehler, die beklemmen .

Und während ich mir die Frage stelle: Warum fühlt sich Schnee im Januar anders an als im Dezember? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Happy Birthday, IVZ-Nörgelschild

Ja, wer hätte das gedacht, dass es einmal so weit kommt: Das IVZ-Nörgelschild wird ein Jahr alt.

Seit einem Jahr weist die IVZ die Leser ihres Online-Angebots darauf hin, dass das eigentlich nicht okay ist, dass onine die IVZ-Texte kostenlos gelesen werden und dass die Möglichkeit des Lesens der Texte bald Geld kostet. Wie das denn nun genau aussehen soll, dass weiß man offensichtlich nicht bei der IVZ.

Und so ist das Nörgelschild ein Mahnmal der Einfallslosigkeit und Leservergraulung geworden, denn außer der Absperrung des eigenen Online-Angebots hat sich nichts getan bei der IVZ.

Aber gut, vielleicht habe ich auch einfach irgendwelche Entwicklungen nicht mitgekriegt. So wie ich nicht mitgekriegt habe, wer das iPad gewonnen hat.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Der Krimipreis 2013 wurde verliehen. Ich kenne davon aber nix.

Gut, ich schaue jetzt das Dschungelcamp nicht, weil es eigentlich nur um Schadenfreude geht, und das ist jetzt nicht die schönste aller Humorfachrichtungen. Aber das Olivia Jones da das Camp rockt und gewürdigt werden darf, wie es die Rheinische Post tut, finde ich gut.

Peter Hennig verabschiedet Jakob Arjourni.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann Olivia Jones sich eigentlich vor Ort auch mit ihrem Humor durchsetzen? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Autorengenörgel

Vea Kaiser, Autorin des Romans Blasmusikpop, hat ihrem Ärger darüber, dass ihr Buch auf einer Internetseite, auf der Links zu illegal online stehenden Buchern, vorkommt, Luft gemacht. Malte Welding stellte den Text zur Diskussion auf seine Seite, worauf ich kritisierte, dass es wohl nicht funktioniert, den sich selbst so nennenden Buchbefreiern ins Gewissen zu reden:

Niemand kauft ein Buch, um die Leistung des Autors zu belohnen oder um fair zu sein. Der Schaden bzgl. dieses Buches kann so groß nicht sein, gemessen daran, dass er in keiner mir bekannten Angebotsseite auftaucht. Aber immerhin habe ich von diesem Buch jetzt überhaupt einmal gehört – und das ist wessen Verdienst? Irgendwo in diesem Gestrüpp wird sich eine Lösung entwickeln.

Gehört habe ich davon, aber eben auch gelesen, dass es seicht und naiv sei oder wie Sigrid Löffler schreibt

Nur durch ihre alles überrumpelnde Erzählfreude kann Vea Kaiser die fundamentale Unglaubwürdigkeit ihrer Dorfgeschichte in Schach halten. Wer sich nicht willig auf ihren treuherzigen Erzählton einstimmen mag oder kann, dem wird so viel ostentative Naivität bald auf die Nerven gehen.

Ja, ich glaube, da ist genau getroffen worden, was mich am Lesen solcher Literatur hindert. Aber gut, darum geht’s gar nicht.

Nein, nörgeln wird nichts nutzen, und so lange das Werk nur auf einer kleineren Seite auftaucht, denke ich nicht, dass sonderlich viele Internetnutzer auf einen Kauf des Buches verzichten, nur weil ein E-Book dort kostenlos rumschwirrt. Knapp 500 Seiten am E-Book-Reader durchzuklicken ist auch nicht gerade ein Vergnügen, aber das mag nur meine Erfahrung sein.

Währenddessen unkt man in der Szene, 2013 werde das Jahr, in dem die Bücher in die großen Anbieterportale illegal zur Verfügung gestellter Musik und Filme auftauchen, sprich: zu diesem Mainstream aufschließen. Das würde mich wundern, denn einerseits dauert der Konsum von Literatur länger als d

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Ratschläge, die die Welt nicht braucht: Facebook-Tipps in der IVZ

Ich hatte schon einmal richtig nervigen Ärger mit Urheberrechtsverletzungen. Damals wandte ich mich an einen Urheberrechtsexperten, und wenn ich lese, was in diesem Artikel in der IVZ zu den aktuellen Schwierigkeiten mit Urheberrechtsverletzungen auf Facebook steht, bin ich glücklich, keine Hilfe in Ibbenbüren gesucht zu haben. Der Experte dort meint,

Steht ein Link auf meiner Seite, bin ich als Täter oder Störer einer Urheberrechtsverletzung anzusehen

Falsch. Links zu Inhalten, die gegen Urheberrechte verstoßen, machen weder den Verlinkenden noch den Verantwortlichen einer Facebook-Pinnwand (s.u.) schlechthin zum Täter oder Störer.

Dem Gegner der Forderung kann man zunächst einmal über den Anwalt eine Abmahnung schicken. Das kostet den Gegner normalerweise einige Hundert Euro – also das Honorar des Anwalts.

Hier wird ein falscher Eindruck erweckt: Die Abmahnung ist für Privatnutzer, und um die geht es ja in diesem Artikel, auf 100€ gedeckelt. Niemand, der privat abgemahnt wird, sollte auf Forderungen über 100€ eingehen. Sind die anfallenden Anwaltskosten höher, ist das Sache des Abmahnenden.

In der Facebook-Debatte geht es ja nur ums Anschauen, in der Regel für einen beschränkten Kreis von Usern.

Falsch. In der Facebook-Debatte geht es gerade nicht um einen beschränkten Kreis von Nutzern, sprich: für fremde Augen gesperrte Profile, sondern um öffentliche, für jedermann einsehbare Profile. Es wäre schon sehr verwunderlich, wenn mich ein Freund wegen Urheberrechtsverletzung verklagt.

Aber der größte Lacher kommt zum Schluss:

Wie kann ich mein Profil abmahnsicher machen?

Plegge: Man sollte auf das Bauchgefühl hören. Das sagt einem schon, was erlaubt ist und was nicht.

Falsch. Ich sollte einfach mein Profil absperren, mein Profil aus der Google-Suche entfernen, ich kann die einzelnen Beiträge auf meiner Pinnwand für jeden Beitrag nur für eine geschlossene Betrachtergruppe einsehbar und damit nicht weiterteilbar machen, oder ganz grundsätzlich Facebook nur mit einem Pseudonym nutzen. Und wenn danach noch Bedarf ist, kann ich ja mal auf mein Bauchgefühl hören.

Zudem erweckt der Sprecher im Video unter dem Text den Eindruck, ein Facebook-Nutzer hafte jederzeit für Inhalte Fremder auf der eigenen Facebook-Pinwand:

Dadurch, dass das besagte Bild auf meine Pinnwand gestellt wird – und sei es auch nur als briefmarkengroßes Thumbnail – dadurch wird es ein Inhalt auf meiner Seite und ich bin für die Urheberrechte verantwortlich.

Ja, das ist übrigens total sinnvoll, dass Anwälte bevor sie Anwalt werden, Jura studiert haben, sonst kommt da so ein Geschwätz bei rum. Natürlich bin ich nicht für das Urheberrecht eines Gegenstands verantwortlich, nur weil irgendjemand ihn auf meine Facebook-Pinnwand stellt. Das wäre ja noch schöner. Auch für eine Urheberrechtsverletzung auf meiner Facebook-Pinnwand durch Fremde hafte ich nur bei positiver Kenntnis der Rechtsverletzung.

Unterm Strich: Ein fürchterlicher Artikel – weder Journalisten, noch Experte sind sachlich auf der Höhe.

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Guten Morgen

Morgenkaffee Während die Blödzeitung und andere seit Tagen eine Anti-GEZ-Kampagne fahren, tun die Öffis ihr Möglichstes, um dagegen zu halten – ähnlich seriös. Beim ZDF sieht die Desinformation dann so aus, dass man über Fernsehen-am-Laptop-Nutzer behauptet, es bliebe bei 17,98 Euro im Monat, wie zuvor bei der Gebühr. Daber wird ja gerade für diese Nutzer die Gebühr teuerer. [via]

In Osnabrück spielen Studentinnen das perfekte Knast-Dinner.

Silke Burmester erinnert beim Abgang der STERN-Chefredakteure, dass der STERN in den letzten Jahren nichts mehr gerissen hat.

Und während ich mir die Frage stelle: Wird jedes Medium unseriös, wenn es um die eigenen Felle geht? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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