Lesezeichen vom 18.03.2018

  • Deniz Yücel über die Haft und die Türkei: „Die Wut habe ich im Knast gelassen“ — taz.de
  • Dieter Schnaas: Spahn und Söder — Die neue Union “Die The­men­sau, die Jens Spahn ver­gan­gene Woche durchs Medi­en­dorf ritt: „Nie­mand müsste in Deutsch­land hungern, wenn es die Tafeln nicht gäbe“ — und: Mit Hartz IV habe „jed­er das, was er zum Leben braucht“. Zwei typ­is­che Spahn-Sätze. In ihnen geht es nicht um Erken­nt­nis­gewinn und diskur­sof­fene Anschlussfähigkeit, son­dern um die Aktivierung von Ressen­ti­ments — um die Selb­stab­schließung des Vorurteils durch die Affir­ma­tion des Selb­stver­ständlichen.”
  • Ste­fan Locke zur Tel­lkamp-Debat­te: In einem freien Land “Ger­adezu infam wird das Gerede von der Gesin­nungs­dik­tatur, wenn es sich auf die Geschichte beruft. Die „Char­ta 2017“, die Tel­lkamp nach den Tumul­ten auf der Frank­furter Buchmesse im Herb­st als ein­er der Ersten unterze­ich­net hat, ist eine einzige Anmaßung – vor allem, weil sie sich in die Tra­di­tion der tsche­choslowakischen Bürg­er­rechts­be­we­gung „Char­ta 77“ stellt. ”
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Lesezeichen vom 14.03.2018

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Lesezeichen vom 12.03.2018

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Guten Morgen

Klaas Heufer-Umlauf gab gestern seinen Ein­stand als Late-Night-Show-Mod­er­a­tor und wurde gle­ich von Jan Böh­mer­mann auf die Schippe genom­men oder gehi­jackt oder wie heißt das heute auf gut neudeutsch?

Der Bun­des­gericht­shof hat entsch­ieden, dass Frauen bei Sparkassen nicht in expliz­it weib­lich­er Form ange­sprochen wer­den müssen. Eat this, Uni­ver­sitäten.

Mar­tin Sel­mayr ist zum neuen Gen­er­alsekretär der EU-Kom­mis­sion berufen wor­den, was einige als Vet­tern­wirtschaft betra­cht­en.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie gut gebildet muss ein Late-Night-Show-Mod­er­a­tor sein? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 12.03.2018

  • Die Recht­en und die Mei­n­ungs­frei­heit: Tel­lkamp kann nicht nur Applaus erwarten — Tagesspiegel Ger­rit Bar­tels: “Tel­lkamp sagt seine Mei­n­ung vor fast tausend Leuten, sie wird disku­tiert, im Wort­laut auf Youtube gestellt und nachge­druckt. Der Schrift­steller meint aber gle­ichzeit­ig, in Dres­den auf dem Podi­um, er könne sie nicht sagen, er bekomme dafür im sel­ben Moment Ohrfeigen? Als gehöre beson­der­er Mut dazu, hier nun frei sprechen zu kön­nen.”
  • Axel Springer: Vor­würfe der sex­uellen Beläs­ti­gung gegen Müf­fel­mann — man­ag­er mag­a­zin “Wer mit ehe­ma­li­gen Springer-Leuten spricht, bekommt viele Geschicht­en von sex­is­tis­chen Witzen, Machogehabe und Affären von Chefs mit untergebe­nen Frauen zu hören. Das klingt dann oft so, als wäre das Konz­ern­hochhaus in Berlin-Kreuzberg eine Zeit­mas­chine, die weib­liche Mitar­beit­er zurück “in die Sechziger” befördere, wie eine ehe­ma­lige Führungskraft es for­muliert.”
  • Real­ität bedeutet nichts — tagesanzeiger.ch “Das ist der Grund dafür, dass Don­ald Trump und die Repub­likan­er am Fre­itag jenes ominöse Mem­o­ran­dum veröf­fentlicht haben, in welchem dem Jus­tizmin­is­teri­um und dem FBI vorge­wor­fen wird, gegen den Präsi­den­ten zu arbeit­en. Die objek­tive Real­ität ist: Gegen Trump und etliche Leute aus seinem Umfeld beste­ht der begrün­dete Ver­dacht, im Wahlkampf 2016 von der rus­sis­chen Sab­o­tageak­tion gegen die Demokratin Hillary Clin­ton gewusst und später die Aufk­lärung durch die Jus­tiz behin­dert zu haben. Die Ermit­tlun­gen laufen noch. Doch liessen sich diese Vor­würfe erhärten, so wäre Trump ein ille­git­imer Präsi­dent, ein Straftäter, vielle­icht sog­ar ein Lan­desver­räter.”
  • Wenn alles mit allem zu tun hat — tagesanzeiger.ch “Die Enthül­lung eines ver­meintlichen Kom­plotts macht die Ver­schwörungs­the­o­rien attrak­tiv für viele, die nach Ori­en­tierung suchen: In ein­er kom­plex­en, oft­mals ver­wirren­den Wirk­lichkeit sor­gen sie für Über­sicht. Und da alles nur ein Kom­plott ist, kön­nte das Gute am Ende doch noch tri­um­phieren. Dank den Ver­schwörungs­the­o­retik­ern und ihrer Ent­larvungsar­beit. ”
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Lesezeichen vom 11.03.2018

  • FAZ: Rel­a­tiv erfol­g­los | Medi­en­stil “Mit­tler­weile kommt die FAZ nur noch auf 240.000 verkaufte Exem­plare (…). Mei­n­ungs­macht – gle­ich welch­er Art –  lässt sich damit kaum noch erre­ichen.”
  • Wern­er Abelshauser zu US-Strafzöllen ” Ich kann mir allerd­ings nicht vorstellen, dass heute die amerikanis­che Stahlin­dus­trie in irgen­dein­er Weise wieder wet­tbe­werb­s­fähig wer­den kön­nte, son­dern das ist ein Spiel, das die USA eigentlich nur ver­lieren kön­nen, denn auf dem Gebi­et der Stahlin­dus­trie ist heute kein Blu­men­topf mehr zu gewin­nen. Also von daher denke ich, hinkt der Ver­gle­ich dann doch wieder, Geschichte wieder­holt sich nicht.”
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