Knöllchen

Let­ztens traf ich eine Mitar­bei­t­erin des Düs­sel­dor­fer Jugen­damtes. Und da ich in mein­er Heimat­stadt noch ab und an etwas von Jugen­dar­beit mit­bekomme, geri­eten wir etwas ins Gespräch. Ich berichtete über meine merk­würdi­gen Erfahrun­gen im Umgang mit Behör­den, wom­it ich ihr allerd­ings nichts Neues erzählen kon­nte. Es sei halt bei Behör­den mit Team­work nicht weit her. Jed­er würde für sich kämpfen, ein ern­sthaftes Miteinan­der, nein das gäbe es nicht. Ich erzählte von ein­er Bekan­nten, die im Ruhrge­bi­et Lehrerin ist. Sie erzählte, dass sie rechtlich dazu verpflichtet sei, beson­dere Vorkomm­nisse mit Schülern dort zu melden. Aber sie erwarte schon nichts mehr von den Jugendämtern. Egal wie blaugeschla­gen die Kinder ankä­men, das Jugen­damt könne nie etwas Son­der­bares find­en.
Auch das ver­wun­derte die Jugen­damtsmi­tar­bei­t­erin nicht. Bei ihr sei es so, dass sie so mit Arbeit zugeschüt­tet werde, dass sie abends wegen der Dinge Skru­pel bekäme, die zeitlich ein­fach nicht mehr erledigt wer­den kon­nten. Schließlich stün­den da ja Men­schen­schick­sale ein­er­seits und ihre rechtliche Eigen­ver­ant­wor­tung ander­er­seits im Raume. Immer mehr habe sie das Gefühl, dass Bürg­er so abgewim­melt wer­den sollen, dass am besten kaum noch jemand ins Jugen­damt komme. Das gin­ge anderen aber nicht anders: Wenn sie tagsüber aus ihrem Büro schaue, sähe sie oft­mals ander­er Mitar­beit­er, die auf dem Flur Weinkrämpfe bekä­men. Weil sie schlicht über­ar­beit­et seien.
Ich zeigte mich etwas ver­wun­dert, schließlich prahle die Düs­sel­dor­fer Poli­tik so mit der Schulden­frei­heit der Stadt. Der Euro­vi­sion Song Con­test kon­nte auch eben mal so finanziert wer­den. Düs­sel­dorf habe doch Geld. Da sagte sie:

Für sowas nicht.

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Knöllchen

Manch­mal ist das Tüfteln an Schrif­tarten für Inter­net­seit­en auch ein gefühltes Fass ohne Boden. Da hat man neulich erst die Grund­schrif­tart ein­er Seite gewech­selt, da sieht man, dass das Ganze unter Lin­ux viel zu klein aussieht. Vielle­icht liegts an meinem Schrif­tarten­satz, aber das will man ja dann auch nicht so ohne weit­eres ste­hen lassen. Also lesen Lin­ux-Nutzer diese Seit­en ab sofort mit der Schrif­tart Bit­stream Char­ter. Ist auch schön:

[ Foto: ttcop­leybore­dom | Cre­ative com­mence licence ]

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Janine, die Twitter-Queen

Na, wenn sich da jemand so viel Mühe macht, dann beteilige ich mich mal an der Weit­er­ver­bre­itung. Meine Damen und Her­ren: DJ Rod­di mit “Oh, Janine

[audio:http://www.mediengeschwister.de/podpress_trac/web/18/0/Janine1974.mp3]
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