Bookmarks on February 15th, 2017

  • Ban­non v Kush­n­er pow­er strug­gle makes Fri­days inter­est­ing at W.H. — “A well-placed D.C. source says it’s no coin­ci­dence that Pres­i­dent Trump’s anti-Mus­lim “trav­el ban” broke last Fri­day after senior pres­i­den­tial advis­er Jared Kush­n­er, an obser­vant Jew, had checked out for the day. The sit­u­a­tion is described by our spy as “a pow­er strug­gle between two senior advis­ers” Kush­n­er and for­mer Bre­it­bart chief, Steve Ban­non.
    “Every­one is work­ing 24/7, but Jared, because of his reli­gious views, not only can’t be in the White House, but can’t be on his phone, can’t dri­ve his car, can’t lis­ten to the radio — he can’t be reached,” says our whistle­blow­er. Obser­vant Jews are pro­hib­it­ed from work­ing between sun­set Fri­day and sun­set Sat­ur­day.”
  • For Ger­many, Trump Pos­es a Prob­lem With No Clear Solu­tion — “We still don’t real­ly have a clue who we are in the world and who we want to be,” said Jana Puglierin of the Ger­man Coun­cil on For­eign Rela­tions. That makes it dif­fi­cult to face increas­ing­ly urgent ques­tions, she said, over “what role we should play, who Ger­many is, how dom­i­nant do we want to be.”
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Michelle Obama on Trump

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Using medium.com as a feed reader

I like it when I do under­stand some­thing. Well who doesn’t? But actu­al­ly I tend to think that things that I don’t under­stand on the inter­net keep on get­ting more and more.

When Dave Win­er wrote that medium.com could be use­ad as a feed read­er I got the idea in an instant, although I had an account for month with­out using it.

I can’t see that it could be as impor­tant as the Google Read­er and I don’t see me using medium.com more inten­sive­ly. But who knows what will be in 2016? So meet me there.

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Des ZDFs innerer Reichsparteitag

Katrin Müller-Hohen­stein hat sich in ihrer Wort­wahl etwas ver­grif­f­en als sie das freudi­ge Vorkomm­nis des erziel­ten Tores von Miroslav Klose beim gestri­gen Deutsch­land-Spiel wie fol­gt kom­men­tierte:

Mir ist vol­lkom­men schleier­haft, wie man über jeman­dem mit pol­nis­chen Vor­fahren sagen kann, ihm sei ein freudi­ges Ereig­nis ein “inner­er Reichsparteitag”. Das ist wed­er geistre­ich noch witzig.
Aber wenn man beim ZDF dann nach Zuschauer­protesten diesen Fehltritt mit fol­gen­den Worten zu recht­fer­ti­gen ver­sucht…
… kann man wohl Gui­do Knopp um seine kom­menden, drin­gend benötigten Geschicht­snach­hil­fe­un­ter­richt inner­halb des ZDFs nicht benei­den.
Da diese Geschichte in den Online-Medi­en ger­ade hochkocht, habe ich bei Ste­fan Nigge­meier fol­gen­den Kom­men­tar hin­ter­lassen:

Ich ver­ste­he schon, dass diese Redewen­dung oft ver­wen­det wird, und dass sie unre­flek­tiert geäu0ert wurde. In die Rich­tung gehen all die rel­a­tivieren­den Kri­tiken bis­lang. Aber die ZDF-Mod­er­a­torin ist nun mal öffentliche Jour­nal­istin mit kri­tis­chem Anspruch. Das weiss man, wenn man so einen Job antritt und der Anspruch kommt auch von ihrem Arbeit­ge­ber.
Und da muss man schon kri­tisch ein­wen­den – egal wer und wie oft sowas ander­swo gesagt wird -, dass über jeman­den mit pol­nis­chen Wurzeln zu sagen, ein freudi­ges Ereig­nis löse bei ihm eine Begeis­terung aus wie die Euphorie auf Reichsparteita­gen im drit­ten Reich, auf denen eine kri­tis­che Reflex­ion der men­schen­ver­ach­t­en­den Ver­anstal­tung, der man da bei­wohnte, ger­ade durch gren­zen­lose Euphorie platt gemacht wurde, ist hirn­ris­sig. Das wird auch nicht bess­er, wenn man sagt, das sei lustig gemeint wor­den.
Als Zuschauer ver­ste­he ich ger­ade wirk­lich nicht, weswe­gen es okay sein soll, dass Juliane Ziegler sich auf 9 live für ihr eben­so lustig gemeintes “Arbeit macht frei” noch in der­sel­ben Sendung entschuldigt und danach sus­pendiert wird, und beim ZDF für so eine For­mulierung in ein­er Sendung mit mehr und jün­geren Zuschauern Tol­er­anz gefordert wird.
Ich fordere gar nichts aus dieser Sache her­aus, aber was den eigentlichen Gegen­stand ange­ht, scheint mir die Sache vol­lkom­men klar: Die For­mulierung in dieser Form ist für eine kri­tis­che Jour­nal­istin völ­lig untrag­bar.

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Der Stimmungswechsel

In Deutsch­land ist kurz vorm richti­gen Som­mer mal wieder die Wärme eingekehrt und mit Span­nung wird man erwarten kön­nen, was der Som­mer danach zu bieten hat, wenn er denn kommt. Ohne ordentlich Sonne ist so ein Som­mer ja auch nichts. Wech­sel­haftes Wet­ter ist eben­so wenig was für die meis­ten Gemüter. So kön­nte die ange­blich schön­ste Jahreszeit erneut zu ein­er Her­aus­forderung für die Dahe­im­bleiber wer­den.
Die som­mer­lichen Tem­per­a­turen am Woch­enende wur­den vie­lenorts abgeschlossen mit einem dröh­nen­den Som­merge­wit­ter. Eigentlich ken­nt man sowas. Aber einige müssen sich hier­bei offen­bar spon­tan plan­lich umstellen:

Sowas geht dann natür­lich nicht mehr, so mit nassem Erdgeschoss.

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The industrial art

Each time I think those toi­let tweets don’t come up with some­thing new I turn out to be wrong. We’ve hat those tweets with dis­gust­ing things in and on a toi­let, sur­pris­es on the toi­let, remains of a day being analysed on a toi­let, the feel­ing of free­dom in a toi­let,  improve­ments on the toi­let, we’ve had poets on the toi­let, we’ve had singer on a toi­let.
So you see what’s miss­ing: A crit­i­cal self-reflec­tion right on the toi­let. So let’s have a go:

Thanks for com­plet­ing the list, Alec.

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The liquid

There used to be a film called I know what you did last sum­mer. Fol­lowed by I still know what you did last sum­mer. But nowa­days we’re liv­ing in the web, in aug­ment­ed real­i­ties. You can get to know what just hap­pened. There’s no need to wait for sum­mers. You’ll get to know imme­di­ate­ly…

… what you nev­er need­ed to know. At least he’s tak­ing a show­er after that.

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