Guten Morgen, liebe Folglinge! ☕

John Oliver über wissenschaftliche Studien

Es ist schon ein wenig bewun­derns­wert, was für einen guten — um in der Fuß­bal­ler­spra­che zu blei­ben — Zugriff die Leu­te von der Late Show with John Oli­ver auf aktu­el­le Archil­les­ver­sen­the­men haben. Denn es ist ja doch schon etwas über­wäl­ti­gend, was einen der­zeit als für bare Mün­ze zu neh­men­des Halb­wis­sen über­rant. Hand in Hand mit Leu­ten, die eben auf sol­ches als Wis­sen refe­rie­ren, weil sie nicht mehr wil­lens sind, sich inte­siv damit aus­ein­an­der zu set­zen, und das eben als gesell­schaft­li­chen Kon­sens auffassen.

Und auch die Ver­ball­hor­nung von Vor­trags­wich­tig­tue­rei­en gen Ende des Bei­trags mit TODD-Vorträgen, wie es ja auch die re:publica-Geschichten mit Aus­nah­men nur sind, ist schon entwaffnend:

Oliver Maria Schmitt: Böhmermann und die Uneigentlichkeit satirischer Sprechakte

Wertung:

Secrets and lies

Vor­la­ge die­ser Serie ist eine aus­tra­li­sche Serie. Es wirkt aber, als wür­de das ame­ri­ka­ni­sche Fern­se­hen euro­päi­sches Fern­se­hen kopie­ren — und das schwach. Die zehn­tei­li­ge Geschich­te han­delt von der Auf­klä­rung des Todes eines klei­nen Jun­gen, den sei­ne gan­ze Umge­bung auf­wühlt. So weit, so bekannt. 

Im Grun­de alle Figu­ren blei­ben farb­los, Agres­si­on wirkt auf­ge­setzt und über­trie­ben. Die Mut­ter eines ermor­de­ten Kin­des bleibt zunächst erstaun­lich ruhig. Ein Nach­bar wird plötz­lich zum mör­de­ri­schen Psy­cho­pa­then, was beim nächs­ten Augen­schlag für nie­man­den mehr etwas Merk­wür­di­ges ist. Der Haupt­ver­däch­ti­ge vögelt die Affä­re, wes­we­gen sei­ne Fami­lie zer­bricht, ein­fach ohne erns­te­re Absich­ten ein wei­te­res Mal, um es danach schon wie­der blöd zu fin­den. Der Schluss, der hier nicht ver­ra­ten wer­den soll, bei dem Jugend­li­che einen kla­ren Kopf behal­ten und Erwach­se­ne ido­tisch agie­ren, ist an Albern­heit kaum zu überbieten.

Was bleibt ist eine net­te Optik, wobei Natur­auf­nah­men sel­ten so wir­ken, als sei­en sie mehr als Kulis­sen und eine unnö­tig auf­ge­bläh­te Geschichte.

Bruno Jonas — So samma mia

AfD. Und jetzt?

Ich fin­de, mal kurz abge­se­hen von aller sys­te­ma­tisch ein­ge­setz­ten Het­ze, die­se Gram­ge­sich­ter der AfD zu tiefst befred­lich. Aber auch die sind Deutsch­land, das muss man erst mal akzeptieren.

Abstürznde Brieftauben — Nie wieder Pegida

John Oliver über Jan Böhmermann

Be deutsch

Warteschlangenlogik

fussgaengerzone

Hin­ter mir an der Super­markt­kas­se schlur­fen zwei Rent­ner an, um sich in die War­te­schlan­ge einzureihen.

Wal­dorf Wenn ich eben ste­hen geblie­ben wäre, wäre ich jetzt viel wei­ter vor­ne. Ich war schon eben hier.

Stat­ler Ich war schon vori­ge Woche hier.

(Rent­ner­ge­läch­ter.)

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