Guten Morgen, liebe Folglinge! ☕

Last dictator standing

Wir sind die Wauzis

… haben kei­nen Papa, haben kei­ne Mama, nie­mand hat uns lieb.

Kein Pardon — Das Musical

Man kommt ja zu nichts mehr die­ser Tage. Ich woll­te noch erzäh­len, dass wirim Düs­sel­dor­fer Capi­tol Hape Ker­ke­lings Musical-Version von Kein Par­don ange­schaut haben. Wer die Gele­gen­heit hat, kann sich das ruhig antun.
Denn für ein neu­es Musi­cal ist das Stück sehr sym­pa­thisch. Ich habe mich kei­ne Sekun­de wäh­rend der Vor­stel­lung gelang­weilt und das trotz ein paar Nicke­lig­kei­ten. Mich hat eigent­lich kein Sän­ger son­der­lich begeis­tert, das hat mich ver­wun­dert. Ich habe in wesent­lich klei­ne­ren Pro­duk­tio­nen schon bes­se­re Stim­men gehört. Enri­co de Pie­ri als Haupt­dar­stel­ler ragt sogar noch etwas her­aus: Er kommt nahe an die im Film von Hape Ker­ke­ling gespiel­te Haupt­rol­le ran, weiß dane­ben stimm­lich einen Ein­druck zu hin­ter­las­sen. Die ande­ren Stim­men und die Hand­lung hat man schnell vergessen.

Dirk Bach hat eine unglaub­li­che Büh­nen­prä­senz, ihm flie­gen die Sym­pa­thi­en des Publi­kums gera­de­zu ent­ge­gen, dabei nimmt man ihm den abge­half­ter­ten Show­mas­ter, wun­der­bar im Ori­gi­nal von Heinz Schenk gespielt, irgend­wie nicht ab. Aber so ist das mit allen Rol­len: Sie hin­ken den Dar­stel­lun­gen im Film hin­ter­her, kei­ne kann den Schat­ten abwer­fen. Die Beset­zung Wolf­gang Trepp­ners als Opa habe ich gar nicht ver­stan­den. Im Musi­cal ist der Opa weder so kautzig wie Dirk Daut­zen­berg im Ori­gi­nal, noch stim­mich beein­dru­ckend. Die Frau­en­rol­len spie­len lei­der kei­ne son­der­li­che Rolle.

Den­noch: Unter­hal­tung, die in Deutsch­land ihres­glei­chen sucht. Kei­ne Frage.

R.i.p. Georg Kreisler (1922–2011)

Ich glaub, sie mag Obama nicht

Occupy 21

Die unter dem Mot­to “Occu­py Wall Street” in den USA geführ­ten Demons­tra­tio­nen haben spä­tes­tens jetzt die Dra­ma­tur­gie von Stutt­gart 21 erreicht, als dort die Stim­mung mas­sivst gegen Poli­zei­ein­satz­kräf­te und Poli­tik kipp­te. Nach einer Atta­cke durch Fuß­trit­te und Pfef­fer­spray ver­lor eine schwan­ge­re Frau ihr Kind. Mög­li­cher­wei­se nicht kau­sal, aber sinn­bild­lich könn­te das ein Water­loo sein.

Entschuldigung des Deutschen Bundestages bzgl. der Morde der “NSU

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Gassi fahren

Chin Meyer: Die Fuselanleihe

Ganz lus­tig, die Finanzgschich­te von Chin Mey­er, deren Ursprung hier zu fin­den ist — wur­de aber auch schon hier und hier zer­pflückt. Und der Schluss klingt sehr nach Pis­pers, aber ansons­ten gut ;-).

[chin-meyer.de | via]

The girl who silenced the world for 6 minutes

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