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noergelmoellermetamorphose

Caasn und Tati

Derzeit ist es etwas ruhiger geworden hier, da ich gerade weniger schreibe und online lese. Wird sich sicherlich auch wieder ändern. Gerade bastel ich an einem Comic, den ich gerade über soziale Netzwerke rausposaune. Eine Serie privater Einzelunterhaltungen, im Bild festgehalten, teils schon in Text veröffentlicht, teils wirklich passiert:



Hintergrund

Wertung:

Secrets and lies

Vorlage dieser Serie ist eine australische Serie. Es wirkt aber, als würde das amerikanische Fernsehen europäisches Fernsehen kopieren – und das schwach. Die zehnteilige Geschichte handelt von der Aufklärung des Todes eines kleinen Jungen, den seine ganze Umgebung aufwühlt. So weit, so bekannt.

Im Grunde alle Figuren bleiben farblos, Agression wirkt aufgesetzt und übertrieben. Die Mutter eines ermordeten Kindes bleibt zunächst erstaunlich ruhig. Ein Nachbar wird plötzlich zum mörderischen Psychopathen, was beim nächsten Augenschlag für niemanden mehr etwas Merkwürdiges ist. Der Hauptverdächtige vögelt die Affäre, weswegen seine Familie zerbricht, einfach ohne ernstere Absichten ein weiteres Mal, um es danach schon wieder blöd zu finden. Der Schluss, der hier nicht verraten werden soll, bei dem Jugendliche einen klaren Kopf behalten und Erwachsene idotisch agieren, ist an Albernheit kaum zu überbieten.

Was bleibt ist eine nette Optik, wobei Naturaufnahmen selten so wirken, als seien sie mehr als Kulissen und eine unnötig aufgeblähte Geschichte.

Warteschlangenlogik

fussgaengerzone Hinter mir an der Supermarktkasse schlurfen zwei Rentner an, um sich in die Warteschlange einzureihen.

Waldorf Wenn ich eben stehen geblieben wäre, wäre ich jetzt viel weiter vorne. Ich war schon eben hier.

Statler Ich war schon vorige Woche hier.

(Rentnergelächter.)

Wertung:

Making a Murderer

Mittlerweile kann man die Serie ja auch online anschauen. Es wird die Geschichte von Steven Avery erzählt, der in zwei Kriminalfällen für schuldig gesprochen wurde, wobei zumindest beim ersten Fall fehl entschieden wurde. Und auch der zweite Fall ist, wenn man die Fakten betrachtet, höchst zweifelhaft. Dennoch gibt es eine eindeutige Entscheidung der Jury, wonach er noch Jahrzehnte hinter schwedischen Gardinen zu hausen hat.

Die Serie an sich ist eine Mischung aus Dokumentation und unausgegorener Doku-Soap, was den Gesamteindruck beeinträchtigt: Zwar wird deutlich, dass das amerikanische Rechtssystem ungemein hinterwäldlerisch daher kommen kann. Belastbare Kritik ergibt sich allerdings im Fall von Steven Avery nicht – dafür im Fall seines Neffen.

Insofern wird der Zuschauer bei aller Dramaturgie mit sachgerechter Erörterung der Fälle im Stich gelassen.

Wertung:

Terry Pratchetts Going Postal

goingpostal Der Kleinganove Feucht von Lipwig bekommt angesichts seiner anvisierten Hinrichtung das Angebot, der neue Postminister zu werden. Zusammen mit seinem Schwarm Adora schickt er sich an, das heruntergewirtschafte Unternehmen wieder flott zu kriegen.

Dies ist die dritte Verfilmung eines Terry Pratchett-Romans und sie hat mit dem aus Coupling bekannten Richard Coyle einen spielfreudigen wie sympathischen Hauptdarsteller erhalten, so dass man gerne die 185 Minuten Gesamtlänge in Kauf nimmt.

Wertung:

Bridge of Spies

brdidgeofspiesDer neue Steven-Spielberg-Film mit Tom Hanks ist leider wegen des amerikanischen Weichzeichners nur ein passabel geratener Film über deutsche Geschichte.

Erzählt wird die Geschichte eines amerikanischen Anwalts, der den Austausch eines amerikanischen Studentens und eines amerikanischen Piloten gegen einen sowjetischen Spion vorantreibt. Alles geht glimpflich ab, wobei eine Betonung des Films darauf liegt, dass der amerikanische Pilot im Gegensatz zu seinem Austauschpartner in der Gefangenschaft gefoltert wurde und ausgetauschte Spion in der Sowjetunion der Todesgefahr entgegensieht.

Hier sind die Karten klar gemischt, aber es passt nicht recht ins Bild, dass der amerikanische Pilot über die tatsächlichen Ereignisse redend nichts Negatives über die sowjetische Seite berichtet, auch wenn sein Sohn diese ansatzweise einräumt. Auch fällt unter den Tisch, dass die Angehörigen des Piloten das Engagement seines sowjetischen Verteidigers lobten.

Das mindert etwas den Gesamteindruck dieses routiniert-moralisierenden Films, der ansonsten mit Thema, Ausstattung und Tom Hanks und Mark Rylance besticht.

Wertung:

Covert Affairs

covertaffairsDies ist eine seifernopernartige erzählte Spionagegeschichte ohne wirkliche Spannung, so dass es dem Zuschauer irgendwann Latte ist, worum es genau geht und wer weswegen gerade bedrohnt wird. Die albernen Hintergrundtapeten bei Autofahrten und das nicht überzeugende Spiel der Hauptdarstellerin tun ihr übriges. Die Serie erinnert etwas zu sehr an bekannte Ideen aus Chuck und Fringe und spielt in derselben Liga wie Agentin mit Herz, wobei Kate Jackson deutlich geerdeter rüberkommt.

Jumping the shark Nach der ersten Fototapete.

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