Gute Nacht, Freunde! https://t.co/wtpCZoHLQi

Wir googlen heute mal nach…

… „Pilzsammler findet„. Bei der Zeit hat man ja irgendwie Folgendes festgestellt:

Pilze sind für den Mitteleuropäer das, was für Japaner der Kugelfisch ist, für den Amerikaner der Grizzly, für den Australier der Hai: eine Prise Gefahr, die dem langweiligen Sonntagsausflug einen angenehmen Thrill verleiht.

Das klingt nach einem gehaltvollen Satz, erscheint mir aber kompletter Unsinn zu sein. Denn wenn ich mal danach google, was ein Pilzsammler so findet, dann findet er so ziemlich alles – außer Pilze. Die Verbrechensentdeckungen durch Grizzlyjäger, Haifänger, Kugelfischangler, aber auch Geocachern sind vergleichsweise lachhaft gering. Wahrscheinlich gucken die eher nach dem, weswegen sie suchend losgezogen sind, und um den Rest scheren sie sich nicht.

Wohl daher versuchen einzelne Jäger Pilzesammler schon zu piesacken, aber nicht ohne Gegenreaktion.

Piratendemontage in 5, 4, 3 …

Zwar schätze er [Stefan Körner, Red.] Domscheit-Bergs Einsatz für die Piraten. „Gleichzeitig bin ich aber sehr enttäuscht, dass sie beim Verlassen der Partei allem Anschein nach das Bedürfnis hat, ein möglichst großes Trümmerfeld zu hinterlassen“, sagt Körner heute.de.

Was Blogs sollen

Hannah Lühmann hat eine kleine Schimpftirade auf ein paar Blogs losgelassen. Martin Giesler hat schon darauf geantwortet, indem er ein paar Aspekte des Textes herausgezogen hat und umschmeisst. Im Kern kritisiert Lühmann an den Blogs, die ihrer Meinung nach Vice nachahmen:

Was fehlt, sind Beiträge mit Substanz, wie sie „Vice“ doch noch hier und da unter all den Trash mischt. […] Alles wird eingemeindet in eine fröhliche Welt der lässigen Redundanz, von Menschen, die sich selbst dabei wohl ziemlich lässig vorkommen.

Substanz hätte man diesem Artikel jetzt auch mal gewünscht. Es ist nicht verboten, ein Blog zu betreiben, in dem Trash neben ernsteren Themen auftritt. Es passiert, dass Blogartikel zu ernsten Themen, oberflächlich zu lesen sind. Es ist nicht einmal verboten, Blogs zu schreiben, die schlecht sind. Blogs erfüllen nicht notwendiger Weise eine gesellschaftlich relevante Funktion.

Lesen Sie einfach andere Blogs, Frau Lühmann, wenn die, die Sie lesen, Ihnen nicht gefallen.

Was ich noch sagen wollte … zu vorschneller Kritik an den Krautreportern

Ich habe bislang nichts Größeres zu den Krautreportern geschrieben, weil sie mich bisher inhaltlich nicht erreicht haben. Ich fand die Videos und Texte, die ich so gesehen habe, nicht überzeugend. Deswegen habe ich mir auch kein Abonnement geholt, einfache Geschichte. Dabei habe ich nichts grundsätzlich gegen Abonnements, ich abonniere die TV Spielfilm ja auch nur wegen der Kolumne von Oliver Kalkofe.

Nur habe ich bei den Krautreportern nicht verstanden, wieso der Online-Journalismus krank sein sollte – für mich war er im Grunde immer so, wie er sich gerade aufführt – oder wie genau die Krautreporter etwas heilen wollen. Aber gut: Klappern gehört zum Geschäft. Vielleicht bereitet man so irgendjemandem einen Weg, den man dann für wichtig hält.

Dennoch hat man wenig in der Hand, wenn man jetzt schon die Krautreporter kritisieren möchte und das kann man auch an der Kritik von Christian Ankowitsch [via] an Andrea Hanna Hünnigers Text sehen: Es wird immer nur ein Stöckchen konstruiert, über das der Text dann fällt. Sei es, dass der Text angeblich falsch im Internet platziert worden wäre, sei es, dass gescheitert sei, eine konsistente These zu formulieren, sei es, dass Hünniger ein falsches Selbstverständnis habe.

Die ganze Kritik fällt damit, dass man entgegenhält, es sei einfach nicht darum gegangen, was Ankowitsch unterstellt: Es sei nicht um einen journalistischen Eintrag gegangen, sondern um einen persönlichen, die eigenen Gefühle angehenden Blogbeitrag. Man kann an unterschiedlichen Stellen im Internet in unterschiedlicher Funktion was schreiben, ohne dass man alles, was für die eine Stelle relevant ist, für die andere gelten lassen. Ich kann sehr ausgewogen und bedacht in Wissenschaftsforen etwas hinterlassen und wenig später in Fußballforen meinem Lieblingsverein fröhnen, auch wenn beide Beiträge unterschiedlich formuliert werden. Das ist überhaupt kein Problem. Ich darf auch meine eigene Leserschaft irritieren.

Man sieht sehr einfach: Die Krautreporter jetzt schon zu kritisieren ist in gewisser Weise vorschnell, denn noch hat man kaum etwas in der Hand, will man sie nicht über selbstausgedachte Hürden springen lassen.

Wie gesagt: Mich hat die Idee der Krautreporter bislang nicht überzeugt, die Seichtigkeit, die in Andrea Hanna Hünnigers Text zu lesen ist, führt mich auch nicht dazu, wegen ihr ein Abonnement abzuschließen. Aber das letzte Wort muss hier noch nicht gesprochen sein.

Telefonat auf die Krim

Heute ist ein Telefonat mit dem Vater meiner Freundin auf der Krim zustande gekommen. Vor zwei Wochen war er noch optimistisch, dass sich die Tumulte auf der Krim bis zum Sommer legen, so dass wir ihn problemlos besuchen könnten.

Das Blatt hat sich gewendet. Inzwischen fürchtet er um seine Existenzgrundlage. Er und seine heutige Frau arbeiten für Unternehmen, die mit dem ukrainischen Staat in Verbindung stehen. Sie gehen davon aus, dass sie umgehend Ihre Anstellungen verlieren, sollte die Krim an Russland fallen. Russland würde sämtliche Aufgaben auf der Krim an russische Firmen vergeben.

Die Krim selbst, die vom Festland abhängig ist, würde um den wirtschaftlichen Fortschritt der letzten 20 Jahre gebracht werden. Eine trostlose Zukunft gerade für die jüngeren Bewohner der Krim, von denen es jetzt schon auf Grund der wirtschaftlichen Lage nicht allzu viele gibt.

Bild aus glücklicheren Zeiten: Vater meiner Freundin (2.v.l.), meiner einer (4.v.l.)

Bild aus glücklicheren Zeiten: Freundin meines Vaters (2.v.l.), meiner einer (4.v.l.) im August 2013

Und dennoch misstraut er den Umwälzungen in Kiew, zu viele Nationalisten seien dort am Werk. Woher kommt dieses tiefe Misstrauen? Einerseits wird Ukrainisch oftmals als Bauernsprache angesehen, die es mit dem Russisch eines Puschkins, eines Dostojewskijs nicht aufnehmen kann. Überhaupt wird nur an vier Schulen auf der ganzen Krim in ukrainisch unterrichtet. Zudem ist die russische und frühere sowjetische Propaganda ein ungemein gereiftes Mittel.

Wir erfahren am heutigen Mann der Mutter meiner Freundin, der früher in der Sowjetunion lebte und nun schon 25 Jahre in den Vereinigten Staaten lebt, dass diese Propaganda immer noch nachhallt. Er werde niemals etwas Schlechtes über die Sowjetunion sagen, er habe es damals gut gehabt. Kein Gedanke daran, wie es anderen erging. Kein Gedanke daran, dass es ihm so gut ging, weil sein Vater eine bedeutende Position innehatte. Da kann man ruhig einwenden, es war kein Rechtsstaat, dieser Einwand ist sinnlos: Die Rede von einem Rechtsstaat sagt ihm nichts. Ein Umzug von der Sowjetunion in die Vereinigten Staaten war für ihn in staatlicher Hinsicht lediglich ein Wechsel der Fahnen.

Die Krim ist nie in der Ukraine angekommen, hat sich immer als autonom betrachtet, man fühlt sich eher Russland als der Ukraine zugehörig. Derzeit fühlt man sich eh schon eingenommen mit den übermächtig wirkenden russischen Soldaten vor Ort, fühlt sich im Krieg, fühlt sich überrumpelt und ausgeliefert, sofern man nicht Freude über die scheinbare Zugehörigkeit zu Russland empfindet.

Wie es weitergeht, steht in den Sternen. Möglicherweise sieht meine Freundin ihren Vater für lange Zeit nicht wieder, möglicherweise ihre Großeltern nie. Möglicherweise wird sie monatlich knapsen, um ihren Vater vor Ort über die Runden kommen zu lassen.

Wir werden überlegen, falls Russland die Überhand behält, ob die Familie ihre Stiefschwester nach Deutschland kommen kann. Eine Zukunft, und das ist allen klar, werden ihre kleinen Kinder unter russischer Herrschaft auf der Krim nicht haben.

Die Krim und das Völkerrecht

Da ich mich in meiner Uni-Abschlussarbeit mit dem Völkerrecht nach Kant beschäftigt habe, kann ich ja mal kurz die Lage auf der Krim in dieser Hinsicht erläutern. In philosophischer Hinsicht müsste grundsätzlich noch erklärt werden, welchen Stellenwert Begründungen an sich haben, was eine Begründung ist, wo und wie Begründungen verankert werden usw. So weit gehe ich nicht zurück.

Das Völkerrecht [hierzu: Wikipedia] ist in philosophischer Hinsicht – Kant ist meines Erachtens der einzige Philosoph, der das Völkerrecht begründet darlegt – zunächst einmal ein aus dem Staatsrecht notwendig werdendes, aber unverankertes Recht. Unverankert, weil es keine Rechtsprechungsinstanz für das Völkerrecht gibt. Hiervon geht Kant in Die Metaphysik der Sitten aus. Das Völkerrecht ist zunächst schlicht das nach außen gewendete Staatsrecht, ein Staat hat die Pflicht, die rechtliche Ordnung nach innen zu schützen und entsprechend nach außen. Laut Kant erwächst hieraus das Recht zu kriegerischen Handlungen, falls der eigene Staat angegriffen, die eigene Rechtsordnung somit bedroht ist. Er muss laut Kant die notwendigen Mittel ergreifen dürfen, d.i. Bürger als Soldaten einsetzen, die er zur Erfüllung seiner Pflicht braucht.

Ein Staat kann sich nach Kant durch einige Ereignisse bedroht fühlen: Militärische Aufrüstung, Kriegserklärungen oder Beleidigungen. Letzteres ist sicherlich ein sehr diskutabler Punkt, allerdings wird er als Kriegsgrund meines Wissens seltenst angeführt.

Soweit die Theorie. Im aktuellen Konflikt um die Krim kann man festhalten: Russland ist nicht beleidigt worden, die Ukraine hat nicht militärisch aufgerüstet, sie hat niemandem den Krieg erklärt und ist auch sonst außenpolitisch nicht andere Staaten angegangen. Russlands Vorgehen ist ein eindeutiger Verstoß gegen das Völkerrecht, indem man mit Soldaten in ein anderes Land eingedrungen ist. So ein Verhalten kann man als Kriegserklärung werten.

Was ich noch sagen wollte… zu Edathy und der Schuldfrage

Irgendwie geht mir das Rumgeeiere der Medien zu aktuellen Affären zunehmend auf den Zeiger. Gestern sah ich die ZDF-Nachrichten und in der 19 Uhr Sendung und der nachfolgenden Spezialsendung hat man es nicht auf die Kette gekriegt, Verdachtsmomente, Unschuldsvermutung und Gerüchte auseinander zu halten.

Auch die FAZ gibt gerade die Meldung des SPIEGEL über ein Interview mit Edathy hält sich weiterhin für unschuldig wieder, als ob das so etwas Uneinsichtiges wäre – in rechtlicher Hinsicht gibt es ja derzeit offenbar überhaupt keinen Hinweis einer Schuld.

Spannend wird es bezüglich des Geheimnisverrates: Zwar kann man Friedrich weiterhin vorwerfen, Geheimnisverrat begangen zu haben, aber sofern Edathy nichts vorzuwerfen ist, kann man wohl niemandem die Vereitelung der Strafverfolgung vorwerfen.

Einerseits ist das Verhalten Edathys moralisch höchst disputabel, allerdings juristisch nicht strafbar. Und auf dieser Grundlage dilletantieren da Politiker, Juristen und Journalisten um dessen Kopf und Kragen. Unfassbar.

Lauers Lüftchen

Ich habe diese aus Piratenparteirichtung kommende Lanz-Petition nicht so recht verstanden. Die Petition, soweit ich verstanden habe, richtet sich gegen die massive Öffentlichkeit, die die Contra-Lanz-Petition hat, verweist auf angeblich wichtigere Dinge und meint, da das Format eine Show sei, sei nichts anderes zu erwarten als Show, d.h. als so-tun-als-ob man es ernst meint.

Das glaube ich nicht. In den Talk-Shows finden Gespräche statt, auch mit Politikern, und hier gibt es eine berechtigte Erwartungshaltung, dass man nicht rundherum belogen wird.

Zudem schien mir auf den ersten Blick naheliegender, dass man selbst Öffentlichkeit haben wollte:

Nun ja, bundesweit ist die Piratenpartei und auch Herr Lauer kaum noch in medialer Behandlung, sehr wohl noch in der Berliner Presse, aber da sitzen sie ja auch im Abgeordnetenhaus. Eine andere Sichtweise präsentieren da Matthias Dell:

„Der Berliner Piratenpolitiker Christopher Lauer startete am Samstag im Netz eine Gegen-Petition mit dem Titel: ‚Markus Lanz soll mal bitte seine Show so machen, wie er will, immerhin ist er ja erwachsen‘, die bis Montagmittag ein paar hundert Personen unterzeichneten. ‚Die Lanz-Debatte der vergangenen Tage ist doch etwas grotesk‘, begründete Lauer seine Initiative.'“
Dass ein Piratenpolitiker so pseudolocker medienkonservativ argumentiert, könnte man beinahe für eine Nachricht halten.

In der Tat – wenn die Piratenpartei bundesweit gerade noch in aller Munde wäre. Wobei ich es noch schlimmer finde, medienkonservativ bezeichnet zu werden als tendentiell populistisch.

Ist Promitrauer um Michael Schumacher passend?

Michael Schumacher ist verunglückt und diese Nachricht hat im Internet für eine Welle der Anteilsnahme, aber auch Kritik an dieser Welle gesorgt. Sicherlich gibt es unkritische Kommentatoren, die sich über Trauernde unangemessen aufregen, aber das bedeutet nicht, dass es hier keine sachlich angemessene Kritik geben kann.

Aber zunächst: Die Rede von Stellvertretertrauer halte ich für falsch. Niemand trauert über den Unfall von Michael Schumacher, weil er über etwas anderes nicht so trauern kann. Zumindest niemand, der nicht vorbelastet ist. Jemand, der Stellvertretertrauer annimmt, müsste bei dieser Argumentationsakzeptanz bei Take-That-Konzerten auch von Stellvertreterfreude ausgehen, sprich: Der ausschlaggebende Grund für die Emotion ist egal. Hier kann man ansetzen und sagen Emotionen sind eben nicht rational angelegt, damit zerstört man aber auch die Rede von Stellvertretertrauer.

Der Kern des Anstoßes bei solcher Promitrauer ist nicht, dass überhaupt getrauert wird, sondern dass das Thema übermäßig angegangen wird. Die Frage wäre, ob eine rationale Analyse Trauer aus guten Gründen beeinträchtigt. Wenn Michael Schumacher also angeschossen worden wäre, erzeugt das einen anderen Mitgleidsgrund, als wenn er wie angeblich gerade, durch Risikoverhalten sein Leben aufs Spiel setzt?

Ich habe mich dazu öffentlich nicht positioniert, weil ich allen selbst überlasse, wie sie mit dem Thema umgehen möchten. Ich würde allerdingts Leute aus meiner Timeline feuern, wenn sie nur noch rumheulen würden. Was ich aber offensichtlich finde, dass Medien wie RTL das Thema grotesk verfehlen, wenn sie einen Großteil ihrer „Nachrichten“ mit Spekulationen um den Unfall und die Beteiligten an Hand verwenden und zwei Korrespondenten am unterschiedlichen Orten in Frankreich vor die Kamera stellen, die sagen, bisher könne man nichts Genaues sagen. Da wird nicht Journalismus betrieben, sondern es werden Emotionen ausgeschlachtet.

Genau das kann man einigen Trauernden sicherlich auch ankreiden. Aber verboten ist das nicht. Und vielleicht sollte man sich nicht mal öffentlich darüber aufregen.

Zürich im Herbst

Am Wochenende waren wir zu Besuch in der Schweiz. Und wie der Zufall es so will, haben wir auch in der Woche vor diesem Kurzurlaub Kulturzeit angeschaut. Angepriesen wurde die Karl der Große und die Schweiz-Ausstellung. Da wir zeitig ankamen, noch ein paar Minuten übrig hatten und der Eintritt eh in unserer Fahrkarte mit drin war, widmeten wir uns dieser Zusammenstellung im Schweizerischen Landesmuseum:

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Einen Blick auf die Ausstellung darf man schon verschwenden, aber oftmals wurde der Zusammenhang zwischen Karl dem Großen, den Ausstellugnsstücken und der Schweiz nicht deutlich. Irgendwas schien größer gemacht werden zu wollen. Wie auch immer, wir verschwanden wieder und promenierten durch die Innenstadt:

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Man muss sich schon explizit eingrooven auf Zürich. Wenn man sich so wie wir blindlinks ins gemenge stürzt sieht man nur teuere Einkaufsläden und Preise. Und irgendwie denkt man die ganze Zeit, das alles gäbe es daheim eh billiger, wieso also den Blick verweilen lassen, wenn die besonderen Hingucker in den Schaufenstern ausbleiben?

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Aber farblich ist Zürich recht hübsch in diesem Herbst und die sich durch Zürich ziehende Limmat harmoniert dazu ganz vortrefflich:

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Wir waren dann dann auch noch bereit, der Munk-Ausstellung eine Chance zu geben.

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Allerdings waren da wieder diese Eintrittspreise auf Züricher Niveau. Wir verschoben den Besuch einer Munk-Ausstellung für’s Erste.

Tags darauf versuchten wir es noch einmal mit der Kunst. Dieses Mal mit dem Museum Rietberg. Ausgestellt wurden die teuersten, zeitgenössischen asiatischen Künstler, die wir allersamt nicht kannten. Daher wirdmeten wir uns zunächst der bleibenden Ausstellung. Und dort zeigte sich, dass man in der Schweiz wohl doch über so etwas wie Humor verfügen.

Wie bei dieser Zusammenstellung zum Beispiel:

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Unter diesem Schaukasten steht geschrieben, was wir hier sehen. Ganz rechts sehen sie die Maske eines Dämons. In der Mitte, wenn Sie ihren Blick mal dort hin richten, sehen sie die Maske eines Dämons. Das links da ist ein alter Mann.

Stand da so. Muss man glauben. Auch bei diesen eckbusigen Tiere-auf-dem-Kopf-Trägerinnen hatten die Dekorateure sohl ihren Spaß, denke ich.

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Wieso zielt sonst die linkte auf die rechte und die rechte sinkt getroffen in sich?

Verwirrt und belustigt zogen wir wieder von Dannen und namen einen preislich akzeptablen durch Mikrowelle aufgewärmten Snack in der Metzger- und Wursterei Zgraggen zu uns:

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Der gemeine Züricher schaute sich derweil das Aufeinandertreffen von Rudermannschaften der Uni und der Technischen Hochschule an.

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Oder man verspeist mitgebrachte Brotzeiten am Zürisee. Auch ne Möglichkeit.

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