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Das TMI-Wiki

Ich habe schon vor län­gerem einen Blo­gein­trag geschrieben über Idiome der Pop­kul­tur, aber irgend­wie fand ich ihn immer noch etwas zu unaus­gereift, um ihn zu veröf­fentlichen. Bei eini­gen Blo­gein­trä­gen ist es ja auch irgend­wie schade, dass sie meist eine Halb­w­ert­szeit haben, wen inter­essiert ein Blo­gein­trag von vor fünf Jahren? Oder besser: Wer stolpert noch mal über einen solten. Abhil­fe schafft mir jet­zt das TMI-Wiki:

Es erscheint zunäch­st etwas wider­sin­nig, über­flüs­siges Wis­sen zu archivieren. Aber inner­halb der Pop­kul­tur ist es nun mal unbe­stre­it­bar vorhan­den, und ab und an beschle­icht einen die Frage, woher bes­timmte Sprüche und Gedanken herkom­men. Diesem Gedanken soll das TMI Wiki entsprechen.

Hier sol­len Quel­len von pop­ulärem über­flüs­si­gen Wis­sen, dass es zum rel­a­tiven All­ge­meingut in Deutsch­land gebracht hat, gesam­melt wer­den, um sich zu erin­nern oder sie ken­nen zu ler­nen.

Youp van ‘t Hek — Twitter

Ik hoop dat het op dit moment goed met hem gaat, we hebben nog meer van zulke verhalen nodig:

Es ist schon wieder irgend­wie passiert, dass hier der Absende­knopf weg war. Ist wieder da!

R.i.p. Günter Grass (1927–2015)

Günter Grass zur Frage "Was bleibt?"

Facebookrauswurf

Gerade weil Facebook nach Geratewohl danach fragt, ob man zum Betreten seines Profils noch mal eben Sicherheitsabfragen beantworten könnte oder über Fotos Freunde identifizieren, habe ich einige Fake-Profile laufen, damit nicht der Fall eintritt, dass man an irgendwelche Facebook-Seiten nicht mehr dran kommt. Seit kurzem verwende ich den Epic-Browser ausschließlich für Facebook. Und dieser scheint Facebook das Leben schwer zu machen.

Jedenfalls kommen dauernd Sicherheitsabfragen und die Angabe, von welchem Ort aus ich gerade etwas von mir lasse, stimmt kaum noch. Jetzt hat Facebook ein Fake-Profil von mir rausgekickt, dass ich mit Hochladen eines Ausweises wieder befreien könne:

facebookausweis

Ich habe noch nie ein Foto hochgeladen, über das ich klar identifiziert werden könnte. Über diese Schiene käme Facebook genau an so ein Bild. Abgesehen, dass das Kopieren derartiger Ausweise in Deutschland immer noch nicht legal ist, würde ich auch lieber mein bisheriges Facebook-Profil in den Wind schießen, als Facebook ein Bild meines Ausweises zu schicken.

Tütengrünkohlpfanne

Als leidenschaftlicher Koch kenne ich natürlich die guten Tütenprodukte vom Discounter um die Ecke, denn man hat ja nicht immer Zeit, stundenlang in der Küche zu stehen, um in den leeren Kühlschrank zu gucken. Und so grinste mich eines Tages mal eine Tüte Grühnkohlpfanne im Supermarktkühlregal an. Und wie wir alle wissen ist Grühnkohl die Leib-und-Magenspeise des Westfalen. Also nix wie rin in den Einkaufswagen für schlechte Zeiten.

Als Westfalem ist Grünkohl ja fast schon identitätsstiftend, da weiß man genau, wie das schmecken soll und wann. Es ist ein Wintergericht und muss herb schmecken, mit ordentlich Kartoffeln dabei, Rauchfleisch und Senf, damit der Verkoster das gesamte Produkt geschmacklich in eine eigens passende Geschmacksrichtung führen kann.

Dieses Tiefkühlgericht möchte es mir also abnehmen, die simplen Zutaten für's klassische Grünkohlgericht, Kartoffeln und Fleisch, was sich in dieser Version als Mettwurststückchen darlegt, extra zu besorgen. Hinzu kommen bei dieser Tüte Zitronensäure, modifizierte Maisstärke. Senf ist schon mit drin. Zwiebeln auch. Wozu das denn?

Irgendwann kommt dann der Tag, an dem einem nicht einfällt, was man gerade kochen möchte, oder keine Zeit für's Kochen findet, und man ist froh, dass man noch einen Vorschlag im Kühlschrank hat. Also raus mit der Tüte und los geht's:

Den gesamten tiefgefrohrenen Beutelinhalt mit 4-5 EL Wasser in einer Pfanne mit Deckel geben und auf hoher Stufe 3-4 Minuten erhitzen, danach durchgaren lassen, bis sich die Grühnkohlpucks komplett aufgelöst haben.

Die wer? Ah, okay:

gruenkohlpucks

Vielleicht kann man damit kurzfristig Öko-Eishockey spielen. Essen muss man das Ganze jedenfalls nicht unbedingt, wie der Geschmackstest zeigt: Das gesamte Gericht ist darauf ausgelegt, möglichst nicht herb zu schmecken. Dazu tragen Zucker und Zwiebeln mit bei. Kartoffeln und Mettwurststückchen sind so kleingeschnibbelt, dass sie gerade noch so wahrgenommen werden können. Wozu das Ganze schon mit Senf abgeschmeckt worden ist, bleibt mir ein Rätsel. Der obligatorische Klacks Extrasenf harmoniert dann auch nur bedingt mit dem Gericht, da sich beim Grünkohl erst nach ausgiebigem Kaufen eine herbe Note zeigt.

Man bekommt mit diesem Gericht eine warme Mahlzeit vorgesetzt, wofür man sich aber wohl nur beim Herd bedanken sollte. Es ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht einprägend gut. Nach dem Verzehr versteht man zumindest jene, die Grünkohlgerichten nichts abgewinnen können. Wer geschmackvollen Grünkohl aufgetischt sehen möchte, der muss anders an die Sache herangehen.

Boah, Leute

Passend zur Wei­h­nacht­szeit hat da auf red­dit jemand die Bibel in Kurz­fas­sung zur Ver­fü­gung gestellt. In der Über­set­zung heißt es in etwa:

Schöp­fungs­geschichte

Gott: Na gut, ihr bei­de da, tut nicht das Ver­botene. Anson­sten: viel Spaß.
Adam & Eva: Alles klar.
Der Teufel:: Macht mal das Ver­botene, geht schon in Ord­nung.
Adam & Eva: Okay.
Gott: Was geht ab!?
Adam & Eva: Wir taten das Ver­botene.
Gott: Boah, Leute!

Der Rest des Alten Tes­ta­ments

Gott: Ihr seid mein Volk, ihr soll­tet gewis­se Dinge nicht tun.
Volk: Wer­den wir nicht.
Gott: Sehr gut.
Volk: Ups, haben wir doch.
Gott: Boah, Leute.

Die Evan­gelien

Jesus: Ich bin der Sohn Gottes. Auch wenn ihr diese welchen Dinge getan habt, lieben der Vater und ich euch noch immer. Tut nur diese Dinge nicht mehr.
Geläuterte Leute: Okay! Danke viel­mals!
Das gemeine Volk: Wir haben nie gese­hen, dass er sowas tat. Aber wer weiss schon, was er tut, wenn kein­er hin­schaut.
Jesus: Ich habe sowas nie getan.
Das gemeinen Volk: Wir kla­gen dich zumin­dest wegen dieser Dinge an.
Pila­tus: Hast du sowas getan?
Jesus: Nein.
Pila­tus: Er hat sowas nicht getan.
Das gemeine Volk: Tötet ihn sowieso.
Pila­tus: Okay.
Jesus: Boah, Leute.

Die Briefe des Paulus

Leute: Wir haben diese ver­bote­nen Dinge getan.
Paulus: Jesus liebt euch den­noch, und weil ihr ihn liebt, werdet ihr diese Dinge unter­lassen.
Leute: Okay.

Die Briefe des Paulus, Teil II

Peo­ple: Wir haben’s schon wieder getan.
Paulus: Boah, Leute.

Die Offen­barung

Johan­nes: Wenn Jesus wiederkehrt, wer­den keine Leute mehr diese Dinge tun. Bis dahin, unter­lasst diese Dinge.

Das Ende

Wahnsinn, Leute. Danke für das Gold, die net­ten Worte und die Zus­tim­mung!

The Orwells, 25-08-2014, Bitterzoet Amsterdam

Eerder deze week waren wij in Ams­ter­dam bij het con­cert van The Orwells in de Bit­ter­zoet. De Bit­ter­zoet hoort blijk­bar naar het Par­a­di­sio, hoe dan ook, het con­cert werd ten­min­ste geschreven op hun de poster. The Orwells is een wat kinder­lijke band, maar zorgt voor een goede stem­ming. Het con­cert wordt beeindigt toen de zanger tegen de deur van de garder­obe liep. Maar 't was ook goed zo.

Beruhigend

Spaß mit Schaufensterpuppen

Heute: Femen-Brautkleid.

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