RT @MaximEristavi: $120 million - cost of security for Trump & his extended family $4.2 million - cost of healthcare for transgender soldi…

R.i.p. Robert Miles (1969-2017)

Das TMI-Wiki

Ich habe schon vor längerem einen Blogeintrag geschrieben über Idiome der Popkultur, aber irgendwie fand ich ihn immer noch etwas zu unausgereift, um ihn zu veröffentlichen. Bei einigen Blogeinträgen ist es ja auch irgendwie schade, dass sie meist eine Halbwertszeit haben, wen interessiert ein Blogeintrag von vor fünf Jahren? Oder besser: Wer stolpert noch mal über einen solten. Abhilfe schafft mir jetzt das TMI-Wiki:

Es erscheint zunächst etwas widersinnig, überflüssiges Wissen zu archivieren. Aber innerhalb der Popkultur ist es nun mal unbestreitbar vorhanden, und ab und an beschleicht einen die Frage, woher bestimmte Sprüche und Gedanken herkommen. Diesem Gedanken soll das TMI Wiki entsprechen.

Hier sollen Quellen von populärem überflüssigen Wissen, dass es zum relativen Allgemeingut in Deutschland gebracht hat, gesammelt werden, um sich zu erinnern oder sie kennen zu lernen.

Youp van ‚t Hek – Twitter

Ik hoop dat het op dit moment goed met hem gaat, we hebben nog meer van zulke verhalen nodig:

Es ist schon wieder irgendwie passiert, dass hier der Absendeknopf weg war. Ist wieder da!

R.i.p. Günter Grass (1927-2015)

Günter Grass zur Frage „Was bleibt?“

Facebookrauswurf

Gerade weil Facebook nach Geratewohl danach fragt, ob man zum Betreten seines Profils noch mal eben Sicherheitsabfragen beantworten könnte oder über Fotos Freunde identifizieren, habe ich einige Fake-Profile laufen, damit nicht der Fall eintritt, dass man an irgendwelche Facebook-Seiten nicht mehr dran kommt. Seit kurzem verwende ich den Epic-Browser ausschließlich für Facebook. Und dieser scheint Facebook das Leben schwer zu machen.

Jedenfalls kommen dauernd Sicherheitsabfragen und die Angabe, von welchem Ort aus ich gerade etwas von mir lasse, stimmt kaum noch. Jetzt hat Facebook ein Fake-Profil von mir rausgekickt, dass ich mit Hochladen eines Ausweises wieder befreien könne:

facebookausweis

Ich habe noch nie ein Foto hochgeladen, über das ich klar identifiziert werden könnte. Über diese Schiene käme Facebook genau an so ein Bild. Abgesehen, dass das Kopieren derartiger Ausweise in Deutschland immer noch nicht legal ist, würde ich auch lieber mein bisheriges Facebook-Profil in den Wind schießen, als Facebook ein Bild meines Ausweises zu schicken.

Tütengrünkohlpfanne

Als leidenschaftlicher Koch kenne ich natürlich die guten Tütenprodukte vom Discounter um die Ecke, denn man hat ja nicht immer Zeit, stundenlang in der Küche zu stehen, um in den leeren Kühlschrank zu gucken. Und so grinste mich eines Tages mal eine Tüte Grühnkohlpfanne im Supermarktkühlregal an. Und wie wir alle wissen ist Grühnkohl die Leib-und-Magenspeise des Westfalen. Also nix wie rin in den Einkaufswagen für schlechte Zeiten.

Als Westfalem ist Grünkohl ja fast schon identitätsstiftend, da weiß man genau, wie das schmecken soll und wann. Es ist ein Wintergericht und muss herb schmecken, mit ordentlich Kartoffeln dabei, Rauchfleisch und Senf, damit der Verkoster das gesamte Produkt geschmacklich in eine eigens passende Geschmacksrichtung führen kann.

Dieses Tiefkühlgericht möchte es mir also abnehmen, die simplen Zutaten für’s klassische Grünkohlgericht, Kartoffeln und Fleisch, was sich in dieser Version als Mettwurststückchen darlegt, extra zu besorgen. Hinzu kommen bei dieser Tüte Zitronensäure, modifizierte Maisstärke. Senf ist schon mit drin. Zwiebeln auch. Wozu das denn?

Irgendwann kommt dann der Tag, an dem einem nicht einfällt, was man gerade kochen möchte, oder keine Zeit für’s Kochen findet, und man ist froh, dass man noch einen Vorschlag im Kühlschrank hat. Also raus mit der Tüte und los geht’s:

Den gesamten tiefgefrohrenen Beutelinhalt mit 4-5 EL Wasser in einer Pfanne mit Deckel geben und auf hoher Stufe 3-4 Minuten erhitzen, danach durchgaren lassen, bis sich die Grühnkohlpucks komplett aufgelöst haben.

Die wer? Ah, okay:

gruenkohlpucks

Vielleicht kann man damit kurzfristig Öko-Eishockey spielen. Essen muss man das Ganze jedenfalls nicht unbedingt, wie der Geschmackstest zeigt: Das gesamte Gericht ist darauf ausgelegt, möglichst nicht herb zu schmecken. Dazu tragen Zucker und Zwiebeln mit bei. Kartoffeln und Mettwurststückchen sind so kleingeschnibbelt, dass sie gerade noch so wahrgenommen werden können. Wozu das Ganze schon mit Senf abgeschmeckt worden ist, bleibt mir ein Rätsel. Der obligatorische Klacks Extrasenf harmoniert dann auch nur bedingt mit dem Gericht, da sich beim Grünkohl erst nach ausgiebigem Kaufen eine herbe Note zeigt.

Man bekommt mit diesem Gericht eine warme Mahlzeit vorgesetzt, wofür man sich aber wohl nur beim Herd bedanken sollte. Es ist nicht wirklich schlecht, aber auch nicht einprägend gut. Nach dem Verzehr versteht man zumindest jene, die Grünkohlgerichten nichts abgewinnen können. Wer geschmackvollen Grünkohl aufgetischt sehen möchte, der muss anders an die Sache herangehen.

Boah, Leute

Passend zur Weihnachtszeit hat da auf reddit jemand die Bibel in Kurzfassung zur Verfügung gestellt. In der Übersetzung heißt es in etwa:

Schöpfungsgeschichte

Gott: Na gut, ihr beide da, tut nicht das Verbotene. Ansonsten: viel Spaß.
Adam & Eva: Alles klar.
Der Teufel:: Macht mal das Verbotene, geht schon in Ordnung.
Adam & Eva: Okay.
Gott: Was geht ab!?
Adam & Eva: Wir taten das Verbotene.
Gott: Boah, Leute!

Der Rest des Alten Testaments

Gott: Ihr seid mein Volk, ihr solltet gewisse Dinge nicht tun.
Volk: Werden wir nicht.
Gott: Sehr gut.
Volk: Ups, haben wir doch.
Gott: Boah, Leute.

Die Evangelien

Jesus: Ich bin der Sohn Gottes. Auch wenn ihr diese welchen Dinge getan habt, lieben der Vater und ich euch noch immer. Tut nur diese Dinge nicht mehr.
Geläuterte Leute: Okay! Danke vielmals!
Das gemeine Volk: Wir haben nie gesehen, dass er sowas tat. Aber wer weiss schon, was er tut, wenn keiner hinschaut.
Jesus: Ich habe sowas nie getan.
Das gemeinen Volk: Wir klagen dich zumindest wegen dieser Dinge an.
Pilatus: Hast du sowas getan?
Jesus: Nein.
Pilatus: Er hat sowas nicht getan.
Das gemeine Volk: Tötet ihn sowieso.
Pilatus: Okay.
Jesus: Boah, Leute.

Die Briefe des Paulus

Leute: Wir haben diese verbotenen Dinge getan.
Paulus: Jesus liebt euch dennoch, und weil ihr ihn liebt, werdet ihr diese Dinge unterlassen.
Leute: Okay.

Die Briefe des Paulus, Teil II

People: Wir haben’s schon wieder getan.
Paulus: Boah, Leute.

Die Offenbarung

Johannes: Wenn Jesus wiederkehrt, werden keine Leute mehr diese Dinge tun. Bis dahin, unterlasst diese Dinge.

Das Ende

Wahnsinn, Leute. Danke für das Gold, die netten Worte und die Zustimmung!

The Orwells, 25-08-2014, Bitterzoet Amsterdam

Eerder deze week waren wij in Ams­ter­dam bij het con­cert van The Orwells in de Bit­ter­zoet. De Bit­ter­zoet hoort blijk­bar naar het Par­a­di­sio, hoe dan ook, het con­cert werd ten­min­ste geschreven op hun de poster. The Orwells is een wat kinder­lijke band, maar zorgt voor een goede stem­ming. Het con­cert wordt beeindigt toen de zanger tegen de deur van de garder­obe liep. Maar ‚t was ook goed zo.

Beruhigend

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