Young Sherlock (2026, St. 1)

Schaue gera­de Young Sher­lock und bin etwas unter­wäl­tigt. So eine Serie gab es ja schon mal und damals dach­te ich schon, naja, wenn man den Held jün­ger macht, läuft man Gefahr, dass man das Cha­ris­ma der Figur nicht ret­ten kann. In die­ser Serie ist Sher­lock guter Freund von Mori­ar­ty im Alter von Her­an­wach­sen­den und ich ertap­pe mich dabei, bei­de ab und an zu ver­wech­seln, was mir nur dadurch auf­fällt, dass die Per­so­nen sich dau­ernd mit ihren Namen anspre­chen, was viel­leicht heut­zu­ta­ge beab­sich­tigt ist, wenn alle beim Gucken noch auf ihrem Han­dy rum­wi­schen, die Figu­ren aber auch etwas dumpf wir­ken lässt. Schau­spie­le­risch über­zeu­gen mich die Jun­ge­mi­men nicht, da muss atmo­sphä­risch Colin Firth ordent­lich was raus­ho­len,

Ach­tung Spoi­ler!

aber der wird schon in Fol­ge 4 ermor­det. Gut der kam auch etwas lang­wei­lig rüber — Joseph Fien­nes über­nimmt anschlie­ßend des­sen Funk­ti­on pas­send.

 

Es bleibt eine gewis­se Bie­der­keit eines mäßi­gen Barnaby-Kri­mis mit Fol­gen über­grei­fen­dem Rät­sel, ohne aus Eng­land bekann­ten Gewalt­ex­zes­sen. Es scheint für den ame­ri­ka­ni­schen Anbie­ter glatt­ge­bü­gelt.

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2 von 5 Ster­nen

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