Otto — Kleinhirn an alle

Mit Otto — Der Film und Otto — Der neue Film hat Otto Kind­heit­sklas­sik­er hin­gelegt. Als ich ihn später sah, merk­te ich allerd­ings, dass ihm der Witz, den ich an den Fil­men so mochte, stark flöten gegan­gen war. Die späteren Filme sah man noch mit Wohlwollen und ein wenig Kind­heitswehmut an frühere Zeit­en, aber die guten Witze waren weg. Ich mochte noch Otto — Die Serie, die aber beim Pub­likum durch­fiel, und hat­te irgend­wann das Gefühl, dass die wirk­lich guten Witze auf das Kon­to sein­er Mitau­toren anzurech­nen war. Die Liveauftritte und die Zwerge­filme schaute ich mir gar nicht mehr an, ohne zu unter­drück­en, dass Otto weit­er­hin der Spaßvo­gel war, der jede Stim­mung aufzuhellen ver­mochte.

Und so plätschert auch diese “Otto­bi­ogra­phie” dahin, mit kaum Witz, kaum Inter­esse des Autors an anderen Leuten, nie­mand wird in die Pfanne gehauen, nie­mand beson­ders her­vorge­hoben. Stattdessen rack­ert sich Otto an berühmten Kol­le­gen ab, mit denen er aber so gut wie nichts zu tun hat­te. Ottos Welt ist aus­ge­pol­stert mit Füll­ma­te­r­i­al und weichge­spült, was er auch ein­räumt, die Frage ist nur: Warum? Und so genau inter­essiert einen die Antwort dann auch nicht.

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Guten Morgen

Die Fußball-WM der Her­ren rückt näher, da sollte man sich mal durch­le­sen, was Jens Wein­re­ich daran so krim­inell find­et.

Wer ist Opfer im Bamf-Skan­dal? Eine Soap-Opera mit weit­eren Teilen.

Oma Rosie plant ihren Geburt­stag.

Die Bun­desregierung will sich passend zur Geräuschverdich­tung der WM Gelder in die Taschen stopfen — nichts gel­ernt, meint Robert Roß­mann.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann die Bun­desregierung nicht mehr als eine Unver­schämtheit unter den WM-Schutzschirm brin­gen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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