Lesezeichen vom 23.03.2018

  • Ingo Schulze über Uwe Tel­lkamp – Dres­d­ner Neueste Nachricht­en “Ich denke nicht, dass die Polar­isierun­gen unser­er Gesellschaft durch ein Rechts-Linkss­chema angemessen aus­ge­drückt wer­den kön­nen. Wer für eine Demokratie ein­tritt, die sozialer Gerechtigkeit und den Men­schen­recht­en verpflichtet sein soll, sieht diese min­destens von zwei Seit­en bedro­ht: durch den Neolib­er­al­is­mus, der in den let­zten Jahrzehn­ten die sozialen Stan­dards demoliert hat und die Gemein­we­sen erpresst, und durch einen Nation­al­is­mus und extremen Kon­ser­vatismus, der die sozialen und ideellen Leer­räume, die der Neolib­er­al­is­mus geschaf­fen hat, ver­sucht zu beset­zen.”
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Guten Morgen

Ingo Schulze, seines Zeichens auch Dres­den­er, ord­net poli­tis­che Ansichtsweisen:

Eine wichtige Frage ist doch, welche Mitver­ant­wor­tung am Zus­tand der Welt unser way of life trägt, sowohl sozial-ökonomisch wie ökol­o­gisch. Das reicht vom Waf­fen­ex­port über das Handy und das Baum­woll­hemd bis zur Tafel Schoko­lade oder der Kapsel Kaf­fee. Wir hän­gen da alle mehr oder weniger mit drin, und jede und jed­er von uns weiß das let­ztlich auch, das ist ja bekan­nt. Die Frage ist nur: Wie find­en wir da her­aus? Darüber grund­sät­zlich zu disku­tieren wün­schte ich mir. Das wäre lohnend.

Mark Gale­ot­ti schreibt einen län­geren Artikel darüber, wie das organ­isierte Ver­brechen Rus­s­land vere­in­nahmt hat.

Der MDR hat eine Auf­nahme für RT Deutsch ermöglicht, kann aber nicht zufrieden­stel­lend erk­lären, wieso über­haupt.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist dem Image von Dres­den doch noch zu helfen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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