Guten Morgen

2017 war wohl das Jahr, in dem die Amerikaner Twitter und Facebook zu einem bemerkbaren Ausmaß doof zu finden begonnen.

Für mich war es bezüglich des Internets das Jahr, in dem Zeitungen wegen deren Ristriktionen deutlich seltener die erste Anlaufstation für Informationen waren. Bei Live-Eil-Meldungen ist mir Wikipedia seriös genug und ansonsten schaue ich auf die Seiten der Tagesschau. Meinungen und Plappereien höre ich über Podcasts. Journalisten, die ich nament- und inhaltlich dauernd auf dem Schirm hätte: Fehlanzeige.

Beatrix Storch wurde von der Polizei wegen Volksverhetzung angezeigt. Interessant finde ich auch, dass sie in den Videotexten privater Fernsehanstalten direkt als AfD-Hetzerin betitelt wurde.

Und während ich mir die Frage stelle: Schießen die privaten Fernsehsender so gegen die eigene Klientel, oder hält die nichts von Politik? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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3 Kommentare

    1. Wundert mich auch gerade. Mein erstes Abo was das von DIE WOCHE, einer Wochenzeitung. Die habe ich mit Gewinn jede Woche komplett durchgelesen. Gut geschriebene Texte über Themen, von denen ich keine Ahnung hatte. Ich kenne gerade keine Zeitung, die mir das bietet. Ich habe früher gerne die SZ gelesen, bis die mich mit einem aufgezwungenen Abo vergrault haben. Ist auch von meinem Schirm verschwunden, gerade mit diesen bepaywallten Artikeln.

      1. Meine Wunsch-Zeitung:
        1. Politisch ausgewogen, gerne auch entgegen meiner eigenen Meinung.
        2. Gerne eine Wochenzeitung.
        3. Nicht zu dick/groß wie die ZEIT.
        4. Einen zusätzlichen Lokalteil.

        Mir ist klar, dass so etwas heutzutage nicht mehr finanzierbar ist – aber man wird ja noch träumen dürfen … 😉

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