Lesezeichen vom 29.09.2017

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Lesezeichen vom 28.09.2017

  • RIP The Broc­co­li Tree
  • Dirk von Geh­len: Unser Land, unse­re Regeln “(…) bedeu­tet für mich des­halb zuerst: der Bezug aufs Grund­ge­setz, auf die Wür­de des Men­schen, auf die freiheitlich-demokratische Grund­ord­nung. Es bedeu­tet, Plu­ra­lis­mus und Tole­ranz nicht nur in Sonn­tags­re­den anzu­spre­chen, son­dern im täg­li­chen, inklu­si­ven Mit­ein­an­der zu leben und zu för­dern. ”
  • Fres­se jetzt! | Über­me­di­en “Die Lat­te beim kol­lek­ti­ven Empö­rungs­hoch­sprung liegt der­zeit wirk­lich tief.”
  • Chris­ti­an Bar­tels: Die Schuld-Frage “Vor neun Jah­ren hat­te der inzwi­schen ehe­ma­li­ge Bun­des­tags­prä­si­dent Nor­bert Lam­mert ARD und ZDF auf­ge­for­dert, “lie­ber häu­fi­ger aus dem Bun­des­tag sen­den, statt immer stär­ker auf Talk­shows zu set­zen”. Das hat­te wenig gehol­fen, und seit der Bun­des­tag­wahl 2013 haben die Sen­der recht damit gehabt, wenig aus dem Bun­des­tag zu über­tra­gen, weil Kon­tro­ver­sen zwi­schen der gro­ßen Koali­ti­on und der klei­nen grün-roten Oppo­si­ti­on im Par­la­ment sel­ten waren, sich in Talk­shows dage­gen pro­gram­mie­ren lie­ßen. Viel­leicht auch des­halb, weil die Pol­ti­ker sich ihre bes­se­ren For­mu­lie­run­gen für Talk­shows auf­spar­ten.”
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R.i.p. Joy Fleming (1944–2017)

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Guten Morgen

Am Tag 1 nach der Wahl der AfD in den Deut­schen Bun­des­tag: “Trau dich Deutsch­land”-Petry traut sich nicht in die AfD-Fraktion. Wer will auch schon sol­che Kol­le­gen haben? (Die­ser Schritt war wohl schon län­ger geplant.)

Mar­kus Becke­dahl unkt, sie wol­le eine Grup­pe im Bun­des­tag grün­den. Gar nicht drin ist bis­lang CSU-Spitzenkandidat Joa­chim Herr­mann, weil die CSU so wenig Stim­men gewon­nen hat, dass Platz 1 der Lan­des­lis­te nicht zieht. Die NPD hat zu wenig Stim­men bekom­men, dass es für die Par­tei­fi­nan­zie­rung reich­te. Borus­sia Dort­mund hat am Wahl­abend ein Video gepos­tet, aber der Ver­ein muss ja auch vor der eige­nen Haus­tür gegen Rechts aus­keh­ren.

Horax erin­nert sich ger­ne dar­an, wie er frü­her zu wäh­len gehen pfleg­te.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Hat man die Popu­lis­ten unnö­tig stark gemacht? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Instagrammen

Hier war in der letz­ten Woche doch eher weni­ger los, weil wir Madei­ra erkun­de­ten und ich mich selbst ein wenig mit Insta­gram beschäf­tigt habe. Und da bedeu­tet netz­wer­ken ja so viel wie: Alle man wem fol­gen, da wird ja wesent­lich inten­si­ver zurück­ver­folgt als auf Twit­ter. Es ist auch ganz lus­tig, da mit eige­nen Bil­dern krea­tiv gestal­tend umzu­ge­hen, aber irgend­wann ist man die­ser Beschäf­ti­gung auch über­drüs­sig und allei­ne die Likes hel­fen da auch nicht wei­ter. Und wenn man dann in der eige­nen Time­li­ne nur noch Hack­fres­sen­sel­fies zu sehen bekommt oder über­fil­ter­te Stil­le­ben, dann sehnt man sich doch das erden­de Blog­gen wie­der her­bei.

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