You are wanted

Wertung:

Glatt durch­ge­fal­len ist der Amazon-Deutschland-Erstling You are wan­ted, auch wenn Ama­zon umge­hend eine zwei­te Staf­fel bestellt hat. Das bedeu­tet in qua­li­ta­ti­ver Hin­sicht halt nichts. In Schweig­hö­fers Thril­ler­de­but wim­melt es von Dia­lo­gen, die an Ein­fäl­tig­keit nicht mehr zu über­bie­ten sind, an Hand­lungs­strän­gen, die unlo­gisch und unplau­si­bel sind, an dut­zen­de Sze­nen aus ame­ri­ka­ni­schen Seri­en und an Fehl­be­set­zun­gen der Rol­len, die man nicht über­se­hen kann (aus­ge­nom­men: Jörg Pintsch, Lucie Aron und Edin Has­a­no­vic): Man nimmt Schweig­hö­fer nicht den Vater ab, sei­nem Film­sohn nicht den Sohn, Alex­an­dra Maria Lara nicht die Ehe­frau, Kat­rin Bau­er­feind nicht die Gelieb­te, Karo­li­ne Her­furth nicht die Outlaw-Schwester, Tom Beck nicht den hoch­in­tel­li­gen­ten Schur­ken. Zwar hat der Sechs­tei­ler Tem­po, aber Tem­po stopft kei­ne Logik­lö­cher, ersetzt kei­ne Cha­rak­ter­zeich­nung und macht Panik nicht zur Span­nung. Was Schweig­hö­fer mit sei­ner unbe­zwei­fel­ten Schau­spiel­kunst gibt, nimmt er wie­der durch die­ses Beset­zen nach Aus­se­hen. Ärgerlich.

1 Kommentar zu „You are wanted“

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