Bookmarks on März 27th, 2017

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You are wanted

Glatt durch­ge­fal­len ist der Amazon-Deutschland-Erstling You are wan­ted, auch wenn Ama­zon umge­hend eine zwei­te Staf­fel bestellt hat. Das bedeu­tet in qua­li­ta­ti­ver Hin­sicht halt nichts. In Schweig­hö­fers Thril­ler­de­but wim­melt es von Dia­lo­gen, die an Ein­fäl­tig­keit nicht mehr zu über­bie­ten sind, an Hand­lungs­strän­gen, die unlo­gisch und unplau­si­bel sind, an dut­zen­de Sze­nen aus ame­ri­ka­ni­schen Seri­en und an Fehl­be­set­zun­gen der Rol­len, die man nicht über­se­hen kann (aus­ge­nom­men: Jörg Pintsch, Lucie Aron und Edin Has­a­no­vic): Man nimmt Schweig­hö­fer nicht den Vater ab, sei­nem Film­sohn nicht den Sohn, Alex­an­dra Maria Lara nicht die Ehe­frau, Kat­rin Bau­er­feind nicht die Gelieb­te, Karo­li­ne Her­furth nicht die Outlaw-Schwester, Tom Beck nicht den hoch­in­tel­li­gen­ten Schur­ken. Zwar hat der Sechs­tei­ler Tem­po, aber Tem­po stopft kei­ne Logik­lö­cher, ersetzt kei­ne Cha­rak­ter­zeich­nung und macht Panik nicht zur Span­nung. Was Schweig­hö­fer mit sei­ner unbe­zwei­fel­ten Schau­spiel­kunst gibt, nimmt er wie­der durch die­ses Beset­zen nach Aus­se­hen. Ärger­lich.

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Lesezeichen vom 20.03.2017

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Claus Leggewie: Europas Feinde

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Santa Clarita Diet

Die­ser Netflix-Versuch, mit Drew Bar­ry­mo­re eine mor­bi­de Comedy-Serie her­zu­stel­len, ist etwas dane­ben gegan­gen: Bar­ry­mo­re bemüht sich rege, das kla­mau­ki­ge Dreh­buch an der Sei­te ihres schwa­chen Schau­spiel­part­ners Timo­thy Oly­phant zu ver­wer­ten: Als plötz­li­che Kan­ni­ba­lin ist sie auf der Suche nach pas­sen­den Mord­op­fern. Was bei Dex­ter mor­bi­de war, ist hier kar­ne­va­lis­tisch. Trash bleibt eben Trash, denn die Serie schafft es nicht, Humor zu erzeu­gen, dazu sind die Schil­de­run­gen des ame­ri­ka­ni­schen All­tags­le­bens ein­fach nur seicht, nie sar­kas­tisch. Eben­so­we­nig ist sie gru­se­lig, es sei denn man erschreckt sich vor Gum­mi­kör­per­teil­nach­ah­mun­gen mit roter Soße.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ich habe gera­de gese­hen, dass auch die­se Sei­te qua­si in der Cloud gehos­tet wird, jeden­falls kam da für so zwei Sekun­den eine War­te­schlei­fen­an­sicht. Da die Cloud ja eigent­lich auch nichts ande­res als ein Com­pu­ter ist, fin­de ich das für so ein Mini­pro­jekt auch nicht son­der­lich schlimm.

Bei den West­fä­li­schen Nach­rich­ten gibt es eine Die-Niederländer-sind-unsere-liebsten-Nachbarn-Fotostrecke, weil es angeb­lich kei­nen Rechts­ruck in den Nie­der­lan­den gege­ben hat. Hal­lo wach, West­fä­li­schen Nach­rich­ten: Viel­leiht doch noch mal genau­er auf die nie­der­län­di­sche Poli­tik schau­en.

In letz­ter Zeit hat­te ich weni­ger Zeit für die­ses Blog, weil ich unter ibbtown.com eine Gnu-Social-Installation gebas­telt habe, für mich per­sön­lich und jeden, der sich mit mei­ner Hei­mat­stadt ver­bun­den fühlt. Alle ande­ren auch.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Pro­du­zier­te Face­book auch irgend­wann eige­ne Inhal­te, und wenn ja was? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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