Lesezeichen vom 25.02.2017

  • Bist Du 50.000,- wert?” : Die­se Sen­dung ist ein Arsch­loch Dirk Gie­sel­mann: “Ich habe in mei­nem gan­zen Leben noch nie eine der­art ver­kom­me­ne Sen­dung gese­hen wie die­se.  (…) In der Jury sit­zen Zeit­ge­nos­sen, deren kal­te Lust, mit der sie die Kan­di­da­ten aus­sor­tie­ren, mich an unbe­haus­te Kin­der erin­nert, die aus purer Lan­ge­wei­le auf dem Spiel­platz Schwä­che­re quä­len. (…) der Diplom-Psychologin, die die­sem “Show-Experiment” eine Anmu­tung von Wis­sen­schaft­lich­keit ver­lei­hen soll, traue ich jeder­zeit zu, dass sie mit ihrer Zun­ge ein Insekt fängt. (…) Dass die­se Degra­die­rung uns als Unter­hal­tung vor­ge­setzt wird, dass wir also über uns selbst lachen sol­len, wäh­rend wir den Bach run­ter­ge­hen, ist aller­dings ekel­er­re­gend.”
  • Hans Ulrich Gum­brecht: Her­mann Göring, Inbe­griff des Faschis­mus, und die (Un)Möglichkeit geschicht­li­cher Wie­der­kehr “Vor weni­gen Mona­ten haben die Bür­ger der Ver­ei­nig­ten Staa­ten einen Prä­si­den­ten ins Wei­ße Haus gebracht, des­sen wich­tigs­te Erfolgs­be­din­gung nicht allein wäh­rend des Wahl­kampfs, wie wir jetzt wis­sen, sei­ne sucht­ar­ti­ge Abhän­gig­keit von mas­si­ver Reso­nanz ist. Vor allem einen exu­ber­an­ten Stil des Ver­hal­tens, ein­schließ­lich der Insze­nie­rung sei­nes Besit­zes, sei­nes plüschartig-goldenen Geschmacks und der gut­aus­se­hen­den Frau­en sei­ner Fami­lie, setzt er als Kon­kre­ti­sie­rung und Illus­tra­ti­on einer Lebens­leis­tung ein. Inmit­ten aller Träu­me von dra­ma­ti­schen Taten und und Ereig­nis­sen wirkt unser Prä­si­dent aber ideo­lo­gisch und selbst poli­tisch inkon­sis­tent. Sol­che Wider­sprü­che aller­dings münzt er unver­dros­sen in Zei­chen einer Frei­heit um, die angeb­lich er allein sich leis­ten kann. Und anstel­le einer prä­gnan­ten Posi­ti­on erfüllt sei­ne Reden die per­ma­n­an­te Anspie­lung auf eine Ver­schwö­rung der Berufs­po­li­ter gegen das ein­fa­che ame­ri­ka­ni­sche Volk, das er nun zur Erlö­sung in einer Wie­der­kehr alter natio­na­ler Grö­ße zu füh­ren ver­spricht.”
  • Rechts­po­pu­lis­ten: “Peop­le like us” und “Peop­le like them” — Hans Rau­scher
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Bookmarks on Februar 25th, 2017

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Drunk Trump

Not only his neigh­bor seems to be drunk:

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Paul Ryan hat schon wie­der die Hosen run­ter gelas­sen mal klar gemacht, was man in den USA unter Frei­heit ver­ste­hen soll­te: Die Fähig­keit, sich sei­nen Bedürf­nis­sen ent­spre­chend was zu kau­fen.

Die­se Deut­lich­keit traut sich in Deutsch­land ja kaum ein Neo­li­be­ra­ler.

Fox News hat einen “Schwe­di­schen Ver­tei­di­gungs und Natio­nal­si­cher­heits­ex­per­ten­be­ra­ter”, Nils Bildt, inter­viewt. Und das Schwe­di­sche Außen­mi­nis­te­ri­um so:

We do not know who he is.

Ste­phen Col­bert wun­dert sich, dass Trump das Vor­ge­hen gegen angeb­lich ille­gal in den USA leben­de Men­schen als Mili­tär­ope­ra­ti­on ver­steht.

Der ist auch schön:

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie vie­le Absur­di­tä­ten kann man als ame­ri­ka­ni­sche Regie­rung bege­hen, ohne abge­sägt zu wer­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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