Guten Morgen

Morgenkaffee

Medien zu kritisieren macht auch nicht immer Spaß. Nehmen wir mal das Lokalblättchen meiner Heimatstadt. Da ist ein gewisser Ton gewollt und danach richten sich die, die für das Blatt schreiben. Und weil das so ist und weil sich in deren Artikelschreiberei so gesehen auch nichts ändert und vermutlich nichts ändern wird – weswegen möchte man das kritisieren? Ich hab’s heute morgen dennoch gemacht.

Nik Afanasjew hat Henning Riecke interviewt, inwieweit die Republikener Trumps Politik wohl mittragen.

Kevin Levine irritiert, dass der Tod Mary Tyler Moores kaum Resonanz erzeugt hat.

Und während ich mir die Frage stelle: Kommt eigentlich noch eine Dschungelsendung, die beleuchtet, wer die Leute eigentlich genau waren? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Wo der Journalismus schon längst aufgehört hat

Es ist ja schon länger so, dass das Lokalblättchen ihre Artikel mit irgendwelchen Bildern aus dem Internet verzieren, die mit dem eigentlichen Thema des Artikels in keinem direkten Zusammenhang stehen.

Heute interviewt man den Pressesprecher der Polizei im Kreis Steinfurt, Rainer Schöttler. Von ihm gibt es ein Foto, das man nutzen darf.

Das Ibbenbürener Lokalblättchen bebildert ihren Artikel lieber mit diesem Bild, das entgegen der Leseerwartung eines Bildes, das größer als der Textanteil des Artikels ist, weder Rainer Schöttler zeigt, noch direkt das Thema verständlicher macht. Als ob man nicht eigenständig irgendwelche Bilder im Internet angucken könnte. Was soll das?

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Belgium second

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Lesezeichen vom 03.02.2017

  • Cumhuriyet Die Journalisten der türkische Zeitung "Cumhuriyet" arbeiten unter starkem psychischen Druck, seit ihre Zeitung im Herbst vorigen Jahres Präsident Erdoğan ihre Führungsspitze verhaften ließ.
  • »Freitag«: Nicht mit Todenhöfer "26 Jahre lang war ich Autor des »Freitag«: Leitartikel, Essays, Interviews, Reportagen und über lange Jahre eine Sportkolumne, ja, sogar für das Vorläuferblatt »Volkszeitung« habe ich schon geschrieben. Auf meinen Absagebrief an Jakob Augstein habe ich keine Antwort erhalten. Ihm scheint das alles egal zu sein. Und ich, ich will nicht mehr."
  • Die Zeitungslandschaften des Potemkin Juliane Wiedemeier: "Falls Sie jemals in die Verlegenheit kommen sollten, ein Potemkinsches Dorf bauen zu müssen, fragen Sie bei deutschen Regionalzeitungsverlagen. Die wissen, wie's geht. "
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