Mrgn.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Gestern haben wir Operation Avelanche angeguckt, eher im Sinne von angefangen zu gegucken, denn obwohl der Film für einen Schweizer Kritiker "komisch wie eine Satire und spannend wie ein Thriller" ist, sind uns die Füße eingeschlafen. Daher kamen wir zum Promidinner von Vox, vo vier hauptberufliche Köche mit irgendwelchen Ausreichnungen was kredenzten, was so wenig erklärt wurde, dass man sich nichts abgucken konnte, und durch den Off-Sprecher soviel Tünnef dazugelabert wurde, dass es nervig war. Immerhin sah man die Restaurants der Leute, die sich halbwegs in unserer Umgebung befinden, vielleicht kann man da mal einen Ausflug hin wagen.

Bei der Süddeutschen Zeitung findet man die Analyse, der Spiegel sei heute nur noch ein Lifestylemagazin, in feuilletonistischen Singsang gepackt:

man hat beim Spiegel auch immer wieder den Eindruck gehabt, als könnte er näher an den Menschen sein, als blicke er zu selbstgefällig auf die Welt. Vielen im Haus ist das offensichtlich bewusst, was aber wohl niemand so richtig wissen soll.

Gerade wird ja diskutiert, dass im ZDF nur noch Krimis, in der ARD nur noch Krimis, Schmunzelkrimis und Quizze und woanders nur noch Serien abgedudelt werden und ich dachte noch, steht das nicht schon 2012 bei Kalkofe, kann dessen letzte Worte aber nirgends als aktuelle Glosse finden, lese deswegen das Interview mit ihm und Welke über Fernsehqualität.

Und während ich mir die Frage stelle: Haben die Deutschen die Abendunterhaltung verlernt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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