Lesezeichen vom 09.01.2017

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Gestern haben wir Oper­a­tion Ave­lanche angeguckt, eher im Sinne von ange­fan­gen zu geguck­en, denn obwohl der Film für einen Schweiz­er Kri­tik­er “komisch wie eine Satire und span­nend wie ein Thriller” ist, sind uns die Füße eingeschlafen. Daher kamen wir zum Pro­midin­ner von Vox, vo vier haupt­beru­fliche Köche mit irgendwelchen Aus­re­ich­nun­gen was kre­den­zten, was so wenig erk­lärt wurde, dass man sich nichts abguck­en kon­nte, und durch den Off-Sprech­er soviel Tün­nef dazuge­labert wurde, dass es nervig war. Immer­hin sah man die Restau­rants der Leute, die sich halb­wegs in unser­er Umge­bung befind­en, vielle­icht kann man da mal einen Aus­flug hin wagen.

Bei der Süd­deutschen Zeitung find­et man die Analyse, der Spiegel sei heute nur noch ein Lifestylemagazin, in feuil­leton­is­tis­chen Singsang gepackt:

man hat beim Spiegel auch immer wieder den Ein­druck gehabt, als kön­nte er näher an den Men­schen sein, als blicke er zu selb­st­ge­fäl­lig auf die Welt. Vie­len im Haus ist das offen­sichtlich bewusst, was aber wohl nie­mand so richtig wis­sen soll.

Ger­ade wird ja disku­tiert, dass im ZDF nur noch Krim­is, in der ARD nur noch Krim­is, Schmun­zelkrim­is und Quizze und woan­ders nur noch Serien abge­dudelt wer­den und ich dachte noch, ste­ht das nicht schon 2012 bei Kalkofe, kann dessen let­zte Worte aber nir­gends als aktuelle Glosse find­en, lese deswe­gen das Inter­view mit ihm und Welke über Fernse­hqual­ität.

Und während ich mir die Frage stelle: Haben die Deutschen die Aben­dun­ter­hal­tung ver­lernt? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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