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Archiv für Januar 2017

Die Top10-Tweets des Dezembers

Guten Morgen

Morgenkaffee

Manchmal braucht man auch 100 Ausgaben bis man mal meint, dass der Grundposttitel irgendwie blöde ist. Der Titel dieser Kolumne hieß ja immer Guten Morgen und immer, wenn ich spät dran war, aber noch was zu posten hatte, ließ ich das sein, weil ich meinte: Mensch, ist ja gar kein Morgen mehr. Aber im Norden sagt man ja Moin zu jeder Gelegenheit, was ich grundsynpathische finde, Kaffee trinke ich auch nach 12 Uhr Mittags und daher habe ich mal alle Titel umbetitelt.

Hendrik hat heute morgen in Düsseldorf der Schnee überrascht und ich grüble etwas, ob ich diese Haltestelle nicht kenne.

Gerade hole ich noch Sachen aus dem letzten Jahr nach, aktuell die 30ste Folge von Sträter Bender Streberg. In die neue Podcastserie des ehemaligen Radio Bastards habe ich reingehört, läuft noch nicht so knackig wie die alten Folgen, hat aber Entwicklungspotential.

Und während ich mir die Frage stelle: War’s schon mal so lange so warm und zog noch Schnee nach sich? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 02.01.2017

  • Papierlose – KieselBlog "Was tun mit den vielen Papierlosen? Vielleicht gibt es Antworten im papierlosen Büro?" Da müsste man mal fragen.
  • AKW Brunsbüttel: Ein langer Weg bis zum Abriss "Außerdem gibt es im AKW noch eine weitere Baustelle: Die Mitarbeiter bergen immer noch rostige Atommüllfässer aus den unterirdischen Lagerräumen. (…) "Die Ursache ist, dass feuchtes Material eingefüllt worden ist. Das hat den Rost ausgelöst", sagte Umweltminister Robert Habeck"
  • Emmanuel Macron unterstützt Angela Merkels Flüchtlingspolitik „Kanzlerin Merkel und die ganze deutsche Gesellschaft waren auf der Höhe unserer gemeinsamen Werte. Sie haben unsere kollektive Würde gerettet, indem sie notleidende Flüchtlinge aufgenommen, untergebracht und ausgebildet haben.“

Dieses Jahr bin ich ja früh dran, meine Blogroll auszumisten. Elf Abgänge sind zu verzeichnen, eine Adressänderung und kein Zugang. Aber da kommt sicher noch etwas. Im Laufe des vergangenen Jahres kam mit Jelisa Castrodales neuem Blog ein wunderschöner Neuzugang, sowas kommt immer etwas überraschend. Erst dachte ich, elf Abgänge wären viel, aber letztes Jahr hatte ich 17 und dieses Jahr wurden ein paar schon länger nicht mehr upgedatete Blogs raus. Da ist die Wahrscheinlichkeit, dass da noch mal was kommt, auch einfach nicht so groß.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Auf in den Kampf: Essener Einzelhändlerin legt sich mit Jeans-Firma G-Star an, weil deren Produkte durch Kinderarbeit hergestellt wurden.

Eine ambitionierte Leseliste für 2017 hat Ben da erstellt – so ganz ohne überraschende Neuankömmlinge.

Glumm ging rein und setzte einen Kaffee auf.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum ist Tee eigentlich nicht so ein Morgentrendgetränk in Deutschland geworden? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Was beim Musikladen bestellt. Mir schicken sie die Bestellbestätigung, der Freundin die Rechnung. So geht Service.

Lesezeichen vom 03.01.2017

Lesezeichen vom 04.01.2017

  • Ford und Co.: Kuschen US-Konzerne jetzt vor Donald Trump? "„Amerika wird nicht florieren, indem Konzerne gezwungen werden, unwirtschaftliche Investitionen zu tätigen“, schrieb das normalerweise den Republikanern nahestehende Finanzblatt „Wall Street Journal“ in einem Leitartikel."
  • Halit Yozgat – Schwierige Aufarbeitung des Kasseler NSU-Mordes "Gut 100 Zeugen und 1500 Aktenstücke. Dazu ein ehemaliger Verfassungsschützer, der sehr wahrscheinlich lügt und eine Landesregierung, der vorgeworfen wird, die Aufklärung des Mordes an dem 21-jährigen Internetcafébesitzer Halit Yozgat zu erschweren. Kann der NSU-Untersuchungsausschuss in Hessen die Wahrheit ans Licht bringen?"

Guten Morgen

Morgenkaffee

Der Türkischer Modezar Barbaros Şansal hat nach einer launischen Silvestergrußbotschaft erst mal eine quasi staatlich verordnete Verpügelungsaktion bekommen.

Tati fasst Neujahrsvorsätze.

Das ZDF bietet seiner Journalistin Birte Meier, die das ZDF wegen Ungleichbezahlung angeklagt hat, wohl einen Vergleich an – wenn sie den Sender verlässt.

Und während ich mir die Frage stelle: Wie chauvi ist das ZDF? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

Simsek Semiya, Peter Schwarz – Schmerzliche Heimat

buchleser So langsam komme ich mal meiner Ableseliste hinterher: Dieses Buch beinhaltet Semiya Şimşeks Beschreibung des Lebens und der Ermordung durch die NSU ihres Vaters, Enver Şimşek, den Folgen für ihre Familie und erbärmliche Rolle, die der deutsche Staat bei der Aufarbeitung gespielt hat und immer noch spielt.

Wir schreiben das Jahr 2017, der Mord an Enver Şimşek liegt 16 Jahre zurück, und der Prozess gegen das letzte Mitglied der für die dazugehörende Mordserie verantwortliche Gruppe, geht dem Ende entgegen. Und dennoch ist es erschreckend, wie viele wichtige Fragen hierzu offen sind und vielleicht bleiben.

Dieses Buch verschafft einen Einblick in die Situation, wie sie sich für beteiligte Familienangehörige, darstellt. Es verliert sich nicht in kitschigen oder anders sachfremden Beschreibungen, sondern fokussiert sich auf die Tat und ihre Nachwirkungen. Abgeschlossen wird es von einer juristischen Einschätzung der Angelegenheit durch die Anwälte von Semiya Şimşek, die aus ihrer Sicht noch mal klar machen, um was für einen politischen Skandal es hier eigentlich geht. Das es bei der ganzen Sache noch keinen einzigen Rücktritt eines zuständigen Beamten gegeben hat, ist nicht minder verwunderlich, eher aussagekräftig.

Ein Plädoyer für Gerechtigkeit und dafür, in der Katastrophe Stärke zeigen zu können.

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