Archiv für den 23. November 2016

Guten Morgen

Morgenkaffee

Es ist so zwei Tage her, da beschwer­te sich der kom­men­de US-Präsident Trump über die Kari­ka­tur­dar­stel­lung durch Adam Bald­win. Im Sketch wur­de Trump so dar­ge­stellt, als ob er alle Vor­ha­ben, die er so land­läu­fig im Wahl­kampf ange­kün­digt hat­te, zurück­nimmt. Sieht zumin­dest aber stark danach aus, als soll­ten sol­che For­de­run­gen wie die Rück­nah­me von Oba­ma­ca­re, das Erstel­len einer Mau­er zu Mexi­ko, die Mexi­ko bezah­len soll, die Depor­ta­ti­on von nicht­re­gis­trier­ten Immi­gran­ten, die Ankla­ge gegen Hil­la­ry Clin­ton und der Ein­rei­sestopp von mus­li­mi­schen Gäs­ten nicht durch­ge­setzt werden.

Oba­ma hat zum Abschluss sei­ner Prä­si­dent­schaft noch­mal kräf­tig Hollywood-Stars geehrt. For­rest Gump hat auch end­lich sei­ne Medail­le bekom­men oder so.

Will man in Ber­lin eine Heb­am­me haben, muss man sich wohl erst so 49 absa­gen einholen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wird es wohl knal­li­ge Rock­songs gegen Trump geben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Schill, Nadine — Hochzeitsplanung für Dummies

Einen ganz guten Über­blick über diver­se The­men einer Hoch­zeit, so wie man sie heut­zu­ta­ge ange­hen soll­te, bie­tet die­ser Schmö­ker der Dummies-Reihe. Wobei die Rat­schlag­ge­be­rei im Detail lei­der schon wie­der etwas schwach ausfällt:

Eine Band kos­tet in etwa das Drei- bis Vier­fa­che eines DJs. (…) Eine gute Band hat ein­fach ihren Preis. Hier muss man schon ein wenig den Namen mit­be­zah­len. Aus ver­schie­de­nen Grün­den ist ein DJ aber ohne­hin fast immer die bes­se­re Wahl: Bands ver­fü­gen oft über kein so gro­ßes Reper­toire. Der DJ kann hin­ge­gen die Charts der letz­ten 30 Jah­re aus sei­nem Kof­fer zau­bern. Zudem benö­tigt eine Band viel Platz und sie pro­du­ziert eine gewis­se Grundlautstärke.

Also da haben wir gera­de eine gegen­tei­li­ge Erfah­rung gemacht: DJs unter 1000€ – sofern man sie nicht schon kennt – sind kaum zu bekom­men, wenn man sicher gehen möch­te, dass der- oder die­je­ni­ge in der Lage ist, Hoch­zei­ten musi­ka­lisch im Griff zu haben. Eine Band liegt da nicht weit von ent­fernt, man muss auch gera­de nicht den Namen mit­be­zah­len, mei­ner Mei­nung nach sind pas­sen­de Bands mit­un­ter preiswert.

Und was den Hoch­zeits­fo­to­gra­fen angeht:

Der Ama­teur (…) ist unschlag­bar güns­tig. Das wer­den Sie sei­nen Bil­dern jedoch auch stets anse­hen. (…) Schlech­te Bil­der jedoch wer­den Sie ein Leben lang begleiten!

Das ist der Pos­ten, den wir gera­de auf Null geschraubt haben, eben weil wir pro­fes­sio­nel­le Foto­gra­fen, die wir bis­lang erlebt haben, so gar nicht gut fan­den. Wir set­zen auf den Ama­teur, der Spaß dar­an hat, sicher nicht nur Fotos machen wird, aber auch, und der sehr wohl pro­fes­sio­nel­le Fotos hinbekommt.

Kurz­um: Die Band­brei­te der The­men lässt nichts fast nichts zu wün­schen übrig, aller­dings hät­ten Tipps, wie man ohne Qua­li­täts­ver­lust Ein­spa­run­gen machen kann, dem Buch – das für sich abso­lut preis­wert ist — gut getan. Das Buch ist im Umfang der auf­ge­stell­ten Fra­gen und mit diver­sen unter­schied­li­chen Mei­nun­gen sehr emp­feh­lens­wert. Die Ant­wor­ten – abge­se­hen vom recht­li­chen Bereich — gibt man sich dann aber bes­ser ein­fach selbst.

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