Lichter, Horst — Keine Zeit für Arschlöcher

Nach der Lek­tü­re die­ses Buches wür­de ich sagen: Horst Lich­ter ist ein her­zens­gu­ter Rhein­län­der, der im Fern­se­hen einer der letz­ten sym­pa­thi­schen Fernseh-Moderatoren der leich­ten Unter­hal­tung dar­stellt und der über­flüs­si­ge Bücher schreibt. Die­ser Bio­gra­phie geht lei­der kom­plett das Ana­ly­ti­sche ab, sie ist zwar auf­rich­tig, aber kratzt nur an Ober­flä­chen. Es wird gelit­ten, es wird geweint, es wird gefei­ert, es wird was erreicht. Aber wie man aus Tälern her­aus­kommt, wie man Erfolg ver­kraf­tet, ein­ord­net, wie man zuhört, wie man Arsch­lö­cher erkennt und umgeht, wie es der Titel doch irgend­wie anvi­siert wird — das alles fehlt in die­sem Buch. Alles schwimmt im Unge­fäh­ren. Für Fans eine ein­fühl­sa­me Unter­hal­tung, das war’s aber auch.

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