Venske, Henning — Es war mir ein Vergnügen

Hen­ning Venske hat seine Auto­bi­ogra­phie niedergeschrieben, was vielle­icht weniger eine genaue Biogra­phie ist als vielmehr ein Begleit­en der poli­tis­chen Verän­derun­gen in der Bun­desre­pub­lik und des vere­in­ten Deutsch­lands seit dem Krieg.

Es ist beein­druck­end zu erfahren, wie er als Junge sich aus Stet­tin zu Fuß mit Mut­ter, Tante und Brud­er nach Ham­burg durch­schlägt und den­noch eine so muntere Kind­heit und Jugend erfährt. An vie­len Stellen kommt die Bis­sigkeit des Kabaret­tis­ten Venske durch, sein Auss­chei­den bei der Sesam­staße — woher ich ihn neben Als die Autos rück­wärts fuhren als Kind kan­nte — hat­te wohl auch poli­tis­che Gründe.

Die Geschicht­en aus den späteren Jahren als Kabaret­tist, den ich aus dem Fernse­hen kan­nte, lieferte mir nettes Hin­ter­grund­wis­sen zur Münch­n­er Lach- und Schießge­sellschaft. Ein nettes Lesev­ergnü­gen zu einem der Stars mein­er Kind­heit.

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