Gute Nacht, Freunde! https://t.co/wtpCZoHLQi

Archiv für Oktober 2016

Guten Morgen

Morgenkaffee

Seit ein paar Tagen sin­niert Dave Winer über die Zukunft von Twit­ter und der­zeit meint er, Twit­ter sei der Nach­rich­ten­schau­platz unse­rer Zeit. Oder sowas in der Art. Ändert sich auch mal schnell bei ihm. Weil gera­de der US-Wahlkampf stark auf Twit­ter gras­siert. Nun ja. Ich kom­me gera­de aus den USA und die Leu­te, die ich dort traf, hat­ten alle nichts mit Twit­ter am Hut. Aber in den Bil­lignach­rich­ten wur­den Twit­ter­schnip­sel natür­lich ger­ne ver­wer­tet. Nach der Zukunft sah das aller­dings weni­ger aus.

In Bran­den­burg sind neue Akten zum V-Mann Piat­to auf­ge­taucht. Man hat­te wohl die Namen nicht zuord­nen kön­nen. Ein­mal mit Profis. 

Diet­wald Claus, der Bru­der von Ger­wald Claus-Brunner, erhellt des­sen Lebens­ge­schich­te.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Inter­es­siert nie­man­den ein gemein­sa­mer Stan­dard für Sozi­al­me­di­en­diens­te? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Proimas, James — 12 things to do before you crash and burn *Klolektüre (23)

Die­ser Schmö­ker ist eigent­lich ein Jugend­buch, aber wegen sei­nes Wit­zes und der Kür­ze sei­ner Ein­zel­epi­so­den durch­aus auch für Erwach­se­ne Broi­ler inter­es­sant: Hercs Vater ist gestor­ben. Un weil er auf der Beer­di­gung als ein­zi­ger den Mumm hat, zu sagen, das sein Vater ein Arsch­loch war, wird Herc zur Stra­fe zu sei­nem Onkel geschickt, der ihm wie sei­nem Namens­ge­ber für die Zeit sei­nes Auf­ent­halts 12 Tag für Tag abzu­ar­bei­ten­de Auf­ga­ben stellt:

  1. Such dir eine Aufgabe.
  2. Fin­de den bes­ten Pizza­la­den der Stadt.
  3. Räum die Gara­ge auf.
  4. Mis­te die Stäl­le auf der River­bend Farm aus.
  5. Setz dich unter einen Baum und lies ein kom­pet­tes Buch.
  6. Begib dich an einen Ort der Hul­di­gung und des Gebets.
  7. Geh zu sie­ben Bewerbungsgesprächen.
  8. Ver­bring den Tag mit gro­ßen Gedan­ken, Schreib sie auf.
  9. Iss eine Mahl­zeit mit einem Unebkannten.
  10. Mach etwas für mich.
  11. Trag auf der Mit­ter­nachts­ly­rik­le­sung im Blake’s Cof­fee Shop ein Gedicht vor.
  12. Been­de dei­ne Aufgabe.

Die Geschich­ten behal­ten dank guter Über­set­zung von Uwe-Michael Gutzsch­hahn den mit­un­ter schrof­fen Stil des Ori­gi­nals und erhei­tern durch wie­der­hol­te Aus­he­be­lung der Erwar­tun­gen des Lesers. Der auf­hei­tern­de Schmö­ker bekommt von fünf mög­li­chen Klorollen:

Lesezeichen vom 06.10.2016

Restaurantführer Düsseldorf

Essen zu gehen ist so eine Sache, da gibt es ganz unter­schied­li­che Her­an­ge­hens­wei­sen. Die einen wol­len viel auf die Gabel, die ande­ren ein Erleb­nis, die einen wol­len preis­wert essen, die ande­ren schau­en nicht so auf’s Geld. Eini­ge spre­chen auf tren­dig auf­ge­mach­te Eta­blis­se­ments an, ande­re fra­gen sich, was unter der Ver­pa­ckung sein soll.

Wir sam­meln unse­re eige­nen Erfah­run­gen mit dem Essen­ge­hen in der nordrhein-westfälischen Lan­des­haupt­stadt auf die­ser Sei­te. Dabei ist zu beach­ten: Wer gro­ßen Hun­ger hat, kann da über­all hin­ge­hen, wir haben bis­lang kei­ne Loka­li­tät aus­ge­macht, deren Essen unter aller Sau war. Wir unter­schei­den zwi­schen der Preis­la­ge und der Art des Essens, inso­fern hät­te man noch eige­ne Rang­lis­ten nach Essens­art und Preis machen kön­nen, aber bis­her ist es ja noch über­sicht­lich genug.

Die Wer­tung ist sicher­lich noch stark sub­jek­tiv, aber im Bemü­hen, gerecht zu sein und nur eine klei­ne Ori­en­tie­rung geben zu wol­len. Man kann sicher­lich einen sehr schö­nen Abend in einem Lokal zubrin­gen, dass kuli­na­risch nicht der Rede wert ist. Wenn eine Rang­lis­te aber gera­de nach dem Kuli­na­ri­schen geht, fällt eine gute Stim­mung nur bedingt ins Gewicht. Und letz­ten Endes weiß man immer selbst am bes­ten, wo es einem gefällt.

Lesezeichen vom 08.10.2016

  • Donald-Trump-Video: Gerech­te Stra­fe für die Repu­bli­ka­ner Veit Medick: “Nein, lie­be Repu­bli­ka­ner. Dass die­ser Mann eher auf die Couch als ins Wei­ße Haus gehört, das ist nicht erst seit Frei­tag­nach­mit­tag klar. Jetzt so zu tun als sei man scho­ckiert, zu was Trump fähig ist — das ist nicht weni­ger scho­ckie­rend, als die Auf­nah­men selbst.”

Guten Morgen

Morgenkaffee

Manch­mal denkt man, es wäre gar nicht so viel los um einen her­um, und dann merkt man, dass das auch damit zu tun haben könn­te, dass man nicht genug infor­miert ist. Ich habe zwar in mei­nem Reader eine Düsseldorf-Rubrik, aber schrei­ne ich die nur ober­fläch­lich zu inspi­zie­ren – oder zum Herbst hin regt sich da was. Jeden­falls: Hier sind mei­ne ers­ten Düs­sel­dor­fer Lese­zei­chen.

Hen­drik beob­ach­tet, wie man auf Stern.de mal schwei­gen woll­te.

Lars fragt sich, wie­so Ame­ri­ka­ner sich nicht ein­fach mal auf’s Rad schwin­gen, statt sich vom Auto abhän­gig zu machen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist die Betu­lich­keit und das Tes­ti­mo­nia­li­sie­ren von Zei­tungs­re­ak­teu­ern noch was ande­res als Ein­schlei­men? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Belastung des historischen Gedächtnisses

Ab und zu lese ich ja mal nach, was im Feuil­le­ton zu too much infor­ma­ti­on steht, qua­si hier so als Fach­blog. Und da kam mir gera­de die­ses unter: 

Ein Jahr spä­ter ent­geg­ne­te eine His­to­ri­ke­rin, die Gefahr bestehe gera­de nicht im Gedächt­nis­ver­lust, son­dern in der „Über­las­tung der Schalt­krei­se“ unse­res his­to­ri­schen Gedächt­nis­ses. Sie beschrieb damit jene Emp­fin­dung, die heu­te ger­ne als „too much infor­ma­ti­on“ bezeich­net wird.

Also, äh, nein. Natür­lich darf jeder jeden Begriff so ver­wen­den, wie er es ger­ne mal, sofern er es zumin­dest ein­heit­lich tut und undis­kri­mi­nie­rend, geht das eigent­lich in Ord­nung. Inson­fern kann too much infor­ma­ti­on sicher­lich für vie­les ste­hen. aber für die Über­las­tung der Schalt­krei­se unse­res his­to­ri­schen Gedächt­nis? Was soll das denn über­haupt sein? Was ist ein his­to­ri­sches Gedächt­nis und wie kann man es belas­ten? Habe ich es belas­tet, wenn ich ein Buch lese? Wenn ich his­to­risch rele­van­te Fak­ten ver­ges­se, aber irrele­van­te­re durch­aus noch parat habe? Schmeißt es Infos raus, wenn irgend­ein Druck besteht?

Nein, nein, das ist schon kon­kre­ter Feuilletonunsinn.

Lesezeichen vom 10.10.2016

Lesezeichen vom 11.10.2016

  • Wiki­Leaks Reveals DNC Ele­va­ted Trump to Help Clin­ton “It was in the best inte­rest of Clin­ton, and the­re­fo­re the Demo­cra­tic Par­ty, that Trump was the Repu­bli­can pre­si­den­ti­al nomi­nee. Polls indi­ca­ted Sen. Rubio, Gov. Kasich, or almost any other esta­blish­ment Repu­bli­can would likely beat Clin­ton in a gene­ral elec­tion. Even Cruz, who is revi­led by most Repu­bli­cans, would still main­tain the abi­li­ty to ral­ly the Repu­bli­can Party—especially its wealt­hy donors—around his can­di­da­cy. Clin­ton and Demo­crats expec­ted the FBI inves­ti­ga­ti­on into her pri­va­te email ser­ver would ser­ve as a major obsta­cle to Clinton’s can­di­da­cy, and the public’s fami­lia­ri­ty with her scan­dals and flip-flopping poli­ti­cal record put her at a dis­ad­van­ta­ge against a new­co­mer. Donald Trump sol­ved the­se problems.”

Lesezeichen vom 13.10.2016

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