Lesezeichen vom 01.09.2016

Weiterlesen

Lesezeichen vom 02.09.2016

  • Die Katze tritt die Treppe krumm – Wir sind noch hier “Ich kam abgekämpft am Abend aus dem Kranken­haus und ein Junge, den ich ganz gut kan­nte, hat­te eine rote Rose bei mir abgegeben. Sie stand in ein­er Vase auf meinem Tisch, aber ich sah sie nicht, denn ich passierte for­t­an nur noch im Kranken­haus oder in der end­losen Müdigkeit, die mich im Zug jeden Abend auf der Heim­fahrt über­man­nte, als hätte ich nicht den Tag damit ver­bracht an einem Bett zu sitzen, son­dern auf einem Feld Kartof­feln gerodet oder irgen­deine andere kör­per­liche Arbeit ver­richtet. Es waren nicht die Mon­i­tore, nicht die ver­rück­t­machende Geräuschkulisse, es war nicht das große Kranken­haus und nicht die Gespräche mit Ärzten und Pflegeper­son­al, die mich ermüde­ten. Es war die Anwe­sen­heit von mir und die Abwe­sen­heit von ihm und diese dann auch auszuhal­ten.”
Weiterlesen

Lesezeichen vom 06.09.2016

Weiterlesen

Guten Morgen

Morgenkaffee

Wo ich mir in let­zter Zeit (Wo?) ein paar Fol­gen des Lit­er­atur­clubs auf YouTube angeschaut habe, kommt mir diese Kri­tik ganz gele­gen: Roman Buche­li bemän­gelt Die Ver­luderung der Kri­tik. Und zumin­d­est für diesen Begriff hat er meine Aufmerk­samkeit ver­di­ent, auch wenn er selb­st dann in sein­er Kri­tik keine Bäume aus­reißt. Elke Hei­den­re­ich und Denis Scheck sind im Anpreisen aktueller Büch­er in der Tat ab und an grot­ten­schlecht, weil sie gar nicht sagen, was genau an einem Buch gut ist, nur dass es gut sei. Ich finde bei­de widerum ganz gut, wenn sie Büch­er ver­reißen, und ziehe oft­mals den Schluss, dass Büch­er mit den so beschriebe­nen Män­geln mein Lesein­ter­esse ein­fach nicht befriedi­gen wer­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Wo spielt sich kün­ftig die Lit­er­aturkri­tik ab? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen

Lesezeichen vom 07.09.2016

Weiterlesen