TriXa – Für Dich (Franziska)

.„Ich liebe Dich über alle“ – gleich als Redensart übernommen. Und „du gibst mir das, was ich brauch‘, sogar das Geld für den Tank“ sowieso.

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Lesezeichen vom 01.09.2016

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Relaunch von ivz-aktuell.de

Das Lokalblatt hat nach viereinhalb Jahren seiner Internetseite ein neues Aussehen verschafft. Man hat ein ganz neues CMS, MODX, aufgespielt, wodurch allerdings sämtliche viele alten Internetadressen zu Artikeln ins Leere gehen und die Seite so baukastenartig aussieht wie Vois News.

Ab sofort reagiert ivz-aktuell auf die Eigenschaften Ihres Endgerätes: egal, ob Sie Ihre Nachrichten auf dem PC, einem Smartphone oder Tablet lesen, der Aufbau unserer Website erfolgt anhand der Anforderungen des jeweiligen Gerätes, mit dem die Seite betrachtet wird. Ganz automatisch. Ganz komfortabel. Und das Beste ist: Sie können ivz-aktuell auf Ihre Wünsche individualisieren, z.B. Ihren Ort als „Startseite“ festlegen.

Schon merkwürdig, wie man hier etwas als neu verkaufen möchte, was es vorher alles schon gab: Für Smartphones gab es eine eigene Darstellung der Seite zur besseren Lesbarkeit und Unterkategorien konnte man auch zuvor schon als Lesezeichen speichern. Abgesehen davon ergibt das Einstellen eines bestimmten Ortes bislang keine Veränderung der Darstellung der Seite.

Sie als Abonnent können ab sofort bis zu 5 Familienmitglieder aus Ihrem Haushalt einladen, sich auf unserer Website zu registrieren und alle Nachrichten zu lesen. Unter eigenem Namen lesen, kommentieren und kommunizieren. Jeder hat nun sein eigenes Benutzerkonto bei uns!

Da allerdings in den Kommentarblöcken unter den Artikeln der IVZ meist tote Hose herrscht, ist nicht ganz klar, wieso man sich denn unbedingt namentlich registrieren soll. Und wieso man das als Hauptbenutzer gut finden soll: Alle zusätzlichen Benutzer können für den Hauptbenutzer Einstellungen für das Abonnement vornehmen und zusätzliche Abonnements kaufen.

Die Verbesserungen werden gar nicht angesprochen:

  1. Die Videos müssen jetzt nicht immer umständlich über eine externe Seite, in die man sich extra einloggen muss, aufgerufen, sondern können direkt über die Navigationsleiste angesteuert werden.
  2. Die Autoren der Texte haben alle eine eigene Seite bekommen, die bei den Artikeln verlinkt ist. So hat man endlich auch einmal eine Übersicht über die sonstigen Artikel der Autoren.

Leider ist die Seite umständlich für Leser und überladen:

  • Die Autorenübersicht findet sich nur ganz unten auf der Seite, noch hinter Buttons zur Glückwunsch- und Hochzeitsseite, die seit Jahren im Grunde tot sind.
  • Es werden keine RSS-Feeds mehr angeboten.
  • Die Vorschaubilder für Artikel sind erschlagend groß geworden und Textanreißer gibt es nicht mehr, was eine Antizipation des Inhalts erschwert.
  • Wenn man nach Begriffen sucht, werden ab und an zu passenden Suchergebnissen falsche Artikel verlinkt.
  • Weil man die eigene Werbung nicht an Werbeblockern vorbeischleusen kann, wird Werbung jetzt als oftmals unscharfe Bilder in Fotostrecken untergejubelt. Was dazu führt, dass dem Betrachter einer Fotostrecke über eine Sportlerin von Arminia Ibbenbüren ein Schreibwarengeschäft in Mettungen angepriesen wird. Das ist Werbung wie 1998. Aber gut, auch diese Bildchen lassen sich problemlos blockieren.
  • Das völlig sinnfreie Cookies-Banner nervt nur und ist viel zu groß geraten.
  • Es gibt keine Hinweise mehr über viel gelesene Artikel und dazu, welche Artikel überhaupt mal kommentiert wurden.

Somit kann man für den Leser kaum von einer Verbesserung sprechen.

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Lesezeichen vom 02.09.2016

  • Die Katze tritt die Treppe krumm – Wir sind noch hier "Ich kam abgekämpft am Abend aus dem Krankenhaus und ein Junge, den ich ganz gut kannte, hatte eine rote Rose bei mir abgegeben. Sie stand in einer Vase auf meinem Tisch, aber ich sah sie nicht, denn ich passierte fortan nur noch im Krankenhaus oder in der endlosen Müdigkeit, die mich im Zug jeden Abend auf der Heimfahrt übermannte, als hätte ich nicht den Tag damit verbracht an einem Bett zu sitzen, sondern auf einem Feld Kartoffeln gerodet oder irgendeine andere körperliche Arbeit verrichtet. Es waren nicht die Monitore, nicht die verrücktmachende Geräuschkulisse, es war nicht das große Krankenhaus und nicht die Gespräche mit Ärzten und Pflegepersonal, die mich ermüdeten. Es war die Anwesenheit von mir und die Abwesenheit von ihm und diese dann auch auszuhalten."
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Kanal-4: Start der Kirmes 2016

.„Ich liebe Dich über alle“ – gleich als Redensart übernommen. Und „du gibst mir das, was ich brauch‘, sogar das Geld für den Tank“ sowieso.

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Neu im Bücherschrank (110): Cordula Stratmann – Sie da oben, er da unten

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Wie passend, diesen Schmöker in Düsseldorf in den Bücherschrank zu geben. Hoffentlich findet er einen Leser, bevor da wieder Dutzende in den nahe stehenden Papiercontainer wandern. Zum Inhalt: Es zieht das Jürgen-von-der-Lippe-Phänomen – lustig, wenn Schauspieler es vorlesen, banal und öde bei eigener Lektüre. Cordula Stratmann hat einen umwerfenden Humor, dieses Büchlein nicht.

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Lesezeichen vom 06.09.2016

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Wo ich mir in letzter Zeit (Wo?) ein paar Folgen des Literaturclubs auf YouTube angeschaut habe, kommt mir diese Kritik ganz gelegen: Roman Bucheli bemängelt Die Verluderung der Kritik. Und zumindest für diesen Begriff hat er meine Aufmerksamkeit verdient, auch wenn er selbst dann in seiner Kritik keine Bäume ausreißt. Elke Heidenreich und Denis Scheck sind im Anpreisen aktueller Bücher in der Tat ab und an grottenschlecht, weil sie gar nicht sagen, was genau an einem Buch gut ist, nur dass es gut sei. Ich finde beide widerum ganz gut, wenn sie Bücher verreißen, und ziehe oftmals den Schluss, dass Bücher mit den so beschriebenen Mängeln mein Leseinteresse einfach nicht befriedigen werden.

Und während ich mir die Frage stelle: Wo spielt sich künftig die Literaturkritik ab? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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