Guten Morgen

Morgenkaffee

Mar­kus Becke­dahl fei­ert den Erhalt der Netz­neu­tra­li­tät.

Minh Thu Tran inter­viewt Zaher Sahl­oul, der seit 2013 mehr­mals in Syri­en als frei­wil­li­ger Arzt gear­bei­tet hat:

Sahl­oul es gibt vie­le Bil­der wie die von Omran. Und ich wer­de inzwi­schen wirk­lich zynisch — denn es gab auch schon ande­re Bil­der von syri­schen Kin­dern, die viral wur­den. Das Bild vom toten Flücht­lings­jun­gen Aylan Kur­di, die Bil­der der ver­hun­gern­den Kin­der in Mada­ya, die Opfer des Sarin-Massakers in Ghou­ta, die Bil­der der Flücht­lings­kin­der in Grie­chen­land. Die­se Bil­der erre­gen für ein paar Tage Auf­merk­sam­keit, aber sie bewe­gen die Men­schen nicht dazu, ihre Regie­run­gen und Ent­schei­dungs­trä­ger dazu zu drän­gen, Hil­fe zu leis­ten. Was bringt die­ser Aus­bruch an Mit­leid, wenn dann kei­ne Taten fol­gen?

Rico Grimm woll­te poli­ti­sche Uto­pi­en in einem Camp fin­den, wur­de aber eigent­lich nur betrun­ken.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was ist eigent­lich aus den Mit­leids­shows im Fern­se­hen gewor­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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