Morgenkaffee

Stephan Vesco erläutert, dass die Wiederholung der Präsidentschaftswahl in Österreich nicht bewilligt hätte werden müssen.

In den USA sind zwei Schwarze bei Polizeikontrollen ohne ersichtliche Gefahrenlage erschossen worden. Im Gegenzug wurden vier Polizisten erschossen. Und wieder meint die Staatsführung, man sei machtlos.

Der Verfassungsschutz hat sich endgültig lächerlich gemacht, meint Fefe.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum ist Maaßen noch im Amt? hole ich mir erstmal noch einen Kaffee.

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Am 30. Juni war noch das große Unken angesagt: „Kauft ein Ibbenbürener Magnus?“ fragte man seitens der IVZ-Redaktion. Man wusste wohl nichts Genaues, und daher schrieb man allerlei Mutmaßungen in den Lokalteil:

Ludger Bitter (IfI) hatte die Informationen im Rat so kommentiert: „Die Tinte unter dem Totenschein ist fast trocken.“ Das ziele in Richtung des bisherigen Investors Blom, sagte Bitter.

Das ist jetzt nicht so schwer zu verstehen: Das Projekt des Niederländischen Eigentümers, in die sogenannte Magnus-Fläche zu investieren, ist so gut wie beendet, indem er es verkauft.

Am 1. Juli kam die Geschäftsleitung der IVZ damit heraus, man selbst sei der ominöse Käufer. Und dazu ließ man sich von der eigenen im Unklaren gelassenen Redaktion interviewen:

In der letzten Ratssitzung kommentierte ein Ratsmitglied den Eigentümerwechsel mit „ die Tinte unter einem Totenschein ist fast trocken…“

Rieping: Wir würden uns wünschen, wenn das Projekt mit größtmöglicher Sachlichkeit diskutiert und voran gebracht wird und endlich raus kommt aus jedweder, bisweilen polemischen Stimmungsmache. Da nehmen wir jetzt auch die Politik in die Verantwortung.

Schon nicht so einfach, seine eigene Zeitung zu verstehen. Dort stand nun mal ziemlich unmissverständlich, dass der Ivestor gemeint war und nicht der Eigentümerwechsel. Es ist die Rede von einem Totenschein bezüglich des bisherigen, unfruchtenden Projekts, nicht von einer neuerlichen Totgeburt – um im Bild zu bleiben. Hier wird abermals die eigene Missinterpretation anderen angelastet. Auch aus den weiteren Äußerungen Bitters wird dessen Haltung unmissverständlich klar:

Wenn es tatsächlich mit dem Investor klappe, „kann es nur besser werden. Schlechter geht nicht mehr.“ Und wenn der Investor dann noch in Ibbenbüren lebe, „dann macht der auch was Vernünftiges.“ Denn der wohne auch übermorgen hier. „Wir können das nur unterstützen.“

Vielleicht sollte man mal die Zeitung in die Verantwortung nehmen, was das Verständnis der von ihr selbst veröffentlichten Texte angeht. Das würde auch zu mehr Sachlichkeit führen und weniger Polemik.

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