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Archiv für Juni 2016

Guten Morgen

Morgenkaffee

Das Fern­se­hen ist ein Lean-Back-Medium, meint zumin­dest ARD-Programmdirektor Vol­ker Her­res. Ich weiß ja nicht, wann Sie sich das letz­te Mal bei einer Frei­tag­abend­sch­mon­zet­te zurück­ge­lehnt haben, kann aber für mei­ne Per­son sagen: Noch nie. Mir kommt noch ab und zu die Tages­schau auf den Schirm, da leh­ne ich mich auch nicht gera­de zurück, aber ansons­ten mache ich das, was Jugend­li­che eben auch mit dem ARD-Programm machen: Igno­rie­ren. Dabei kann es nun auch vor­kom­men, dass ich mich mal zurück­leh­ne, aber dann ist auch der Fern­se­her aus. 

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Gibt es auch Lean-Forward-Medien? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Die Top10-Tweets des Mais

Lesezeichen vom 01.06.2016

Lesezeichen vom 03.06.2016

Guten Morgen

Morgenkaffee

John Oli­ver hat die Kran­ken­haus­schul­den von 9000 Men­schen in Texas mit einer Belas­tung von fast 15 Mio. $ für 60000$ über­nom­men und dann in den Wind geschos­sen.

Micha­el Saa­ger behan­delt beim flu­ter den Essay Zwi­schen mir und der Welt von Ta-Nehisi Coa­tes, der mitt­ler­wei­le auf deutsch erhält­lich ist.

Sowas gibt’s auch RTL(!)west macht einen sach­li­chen Bericht über die Dro­gen­sze­ne am Düs­sel­dor­fer Haupt­bahn­hof.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Setzt sich in den USA wohl mal durch, dass der ame­ri­ka­ni­scher Traum der Alb­traum ande­rer ist? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

noergelmoellermetamorphose

Die deutschen EM-Songs 2016

Es ist wie­der Fuss­ball­zeit und das heißt auch die Zeit für schlech­te Musik. Zum Durch­kämp­fen mal die­se Liste:

Die Dach-Checker — Hol­land ist nicht mit dabei
Etwas bie­der, aber abwechslungsreich:

FLEX — Läuft bei Dir
Ent­spannt, nett, gleich vorbei:

Chris Boett­cher — Bon­jour la France
Kein Ohr­wurm, aber lustig:

Mise­ry­Kid — Wohin wohl die Rei­se geht
Die Rich­tung stimmt, kann man durchwinken:

Kazim Akbo­ga — Deutsch­land is bes­te Land
Kann man machen, muss man nicht:

Felix und die Ras­sel­ban­de — Ein Ball, ein Team, ein Pokal
Ein Kin­der­song mit Ohr­wurm­qua­li­tät, kei­ne ganz blö­de Idee:

Cul­cha Can­de­la — Einsnull
Auch bei Fus­bal­lie­dern fragt man sich bei Cul­cha Can­de­la: Was sin­gen die da?

Kom­men wir zu den Härtefällen:

Remo — Das bleibt für immer
Der Song bleibt kei­ne Minu­te im Ohr.

Gischi — Die Tore macht
Und jetzt alle mal die­sen Tanz mitmachen:

Der sin­gen­de Doc — Wir sind Alemania
Denn wir sind alle manisch dran:

Armin Kah feat DJ Rock EM-Lied 2016 
Umpf, umpf, umpf, umpf, umpf…

Iko, Suzan & Pur­se — Wir kom­men um zu siegen 
… und um zu ruckeln.

Vanes­sa & Rapha­el — Jetzt und Hier 
haben sich die bei­den gegen­sei­tig und einen ein­schlä­fern­den Song haben sie auch:

Shis­ham — EM Song 2016
Etwas Euro­pop, etwas düs­ses Stimm­chen, etwas langweilig:

Tim — EM Song 2016 
Jaha, Rap­pen kann auch ermü­dend sein, so ohne Fick­vo­ka­bu­lar und Gangsta-Anmachen:

H1 Feat Payman — Wir sind Helden
… die einen zu viel durch­ge­zo­gen haben:

Reser­ve­bank — Was wol­len wir jubeln?!?
Was wol­len wir covern, Ewig­kei­ten lang? Was wol­len wir covern, so ein Murks.

Axel Fischer — Deutschland
Oh, Ein­falls­lo­sig­keit, macht sich hier wie­der breit:

Ben­ja­min Scholz — Bal­lert ihn rein!
Und wenn die Götze-Generation Champs-Élysées covert, dann wohl in etwa so:

Rin­der­ha­gen feat. Cha­os Team — Wir sin­gen Schwarz Rot Gold
Karaok mir!

Cuba Libre — Arri­ba Deutschland
So lasch wie Tütensangria:

Jan Zerbst & Mickie Krau­se — Scha­la­la nach Hause! 
Alles scheiß­egal an die­sem Song, man merkt’s

Wil­li Her­ren — Das ist unser Tag
Grü­ße vom Ballermann:

Frei­del — Dies­mal hol´n wir den Pokal
Für die, denen der Bal­ler­mann zu teu­er ist:

Knei­pen­ter­ro­ris­ten — Wenn Welt­meis­ter reisen
… dann gröh­len auch die mit dem 400-Wörter-Vokabularschatz:

Und so sing’ die Ösis:
Har­ris & Ford vs. Power­kry­ner — Wann, wenn nicht jetzt
Nie.

R.i.p. Christina Grimmie (1994–2016)

Lesezeichen vom 14.06.2016

  • Schrift­stel­ler aus der DDR Her­mann Kant wird neun­zig “Wenn er danach von Erich Loest oder von Wolf Bier­mann sprach und schrieb, also von denen, die sich von ihm die Ver­tei­di­gung der Inter­es­sen Lite­ra­tur­schaf­fen­der gegen die SED ver­spro­chen haben moch­ten und die er ent­täusch­te, indem er sei­ner poli­ti­schen Sache in Gestalt von deren offi­zi­el­len Sach­wal­tern bis zur Selbst­ver­leug­nung dien­te, dann nahm er die Hal­tung des Zeit­ge­nos­sen ein, der getan haben woll­te, was er tun konn­te und muss­te, und zog dabei öffent­lich ein dickes Fell von der Stan­ge an, das ihm auch im Rück­blick nicht steht.”

Lesezeichen vom 18.06.2016

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