Guten Morgen

Morgenkaffee

Ich blogge ja auch noch auf einem Lokalblog und da hat es sich ergeben, dass man mal schaut, was der lokale AfD-Kreisver­band so treibt. Dessen Face­book-Seite zählt ange­blich zu den 20 meist­fre­quen­tiertesten, was im Grunde nicht mehr heißt, als dass da viele Bil­dungs­be­nachteiligte drauf klick­en, um aufges­tachelt zu wer­den und mal endlich ihre Mei­n­ung unge­filtert raus­posaunen kön­nen.

Dann habe ich ein Video desjeni­gen geschaut, der es aus diesem Kreis in den NRW-Vor­stand geschafft hat, und das war auch irgend­wie erhel­lend: Erst redet er davon, wie er die Lan­des­fachauss­chüsse (LFA) der AfD unter­stützt, wird dann ange­sprochen, dass er als Zuständi­ger die LFA nicht im Griff hat, und meint dann, man müsse disku­tieren, ob LFA sich nicht über­lebt hät­ten.

Und während ich mir die Frage stelle: Wo ist da jet­zt eine Alter­na­tive? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Beim Han­dels­blatt macht man jet­zt auch einen auf Guten-Mor­gen-Posts und behan­delt den Ein­klatsch­er von Heiko Maas. Nun ist das Ding mit dem Ein­klatschen ja, dass es funk­tion­iert, wenn man es passend ein­set­zen kann. Ich habe das früher beim Kabarett gemacht, wenn wir dort Theke gemacht haben. Ein­fach deswe­gen, weil es die Stim­mung hob. Und da kam es darauf an, dass man die klatschenswerten Stellen erkan­nt hat und — was bei uns zwangsläu­fig der Fall war — hin­ter dem Gros des eigentlichen Pub­likums war. Wenn man aber tak­t­los und offenkundig unab­hängig vom Vor­ge­tra­ge­nen nur eine Per­son beklatscht, dann geht das ruck zuck nach hin­ten los — wie beim Ein­klatsch­er von Maas.

Und während ich mir die Frage stelle: Sind die pub­likums­be­gleit­eten Talk­shows über? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Es ist zwar erwart­bar, dass die AfD bei den kom­menden Land­tagswahlen deut­lich die 5%-Hürde überk­lim­men wer­den, aber was sie mit diesem Wäh­ler­vo­tum eigentlich genau anstellen wollen, das bleibt angesichts der bish­eri­gen Leis­tungs­belege doch eher im Unklaren. Gegen vieles sein, Entwick­lun­gen unab­hängig von den Fol­gen zurück­nehmen wollen, ein­fach­ste Wetl­bilder propagieren — und let­zten Endes nur heiße Luft darstellen.

Und während ich mir die Frage stelle: Muss man sich Sor­gen machen wegen Rohrkrepier­ern? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Lesezeichen vom 11.03.2016

  • Kar­ri­eren: Unendlich müde Bos­bach hört auf.
  • Die Junge Alter­na­tive — Was ist rechts? — jetzt.de “Tritschler: „Ich kann keine Ver­ant­wor­tung übernehmen für die dum­men Leute, die meine Zus­pitzun­gen nicht einord­nen kön­nen.“ Bess­er kann man Pop­ulis­mus nicht definieren. Und weil der Main­stream ihnen das nicht durchge­hen lässt, ide­al­isieren die jun­gen Recht­en ihr Außen­seit­er­tum zu einem kollek­tiv­en David-Kom­plex.”
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