Making a Murderer

Mitt­ler­wei­le kann man die Serie ja auch online anschau­en. Es wird die Geschich­te von Ste­ven Avery erzählt, der in zwei Kri­mi­nal­fäl­len für schul­dig gespro­chen wur­de, wobei zumin­dest beim ers­ten Fall fehl ent­schie­den wur­de. Und auch der zwei­te Fall ist, wenn man die Fak­ten betrach­tet, höchst zwei­fel­haft. Den­noch gibt es eine ein­deu­ti­ge Ent­schei­dung der Jury, wonach er noch Jahr­zehn­te hin­ter schwe­di­schen Gar­di­nen zu hau­sen hat.

Die Serie an sich ist eine Mischung aus Doku­men­ta­ti­on und unaus­ge­go­re­ner Doku-Soap, was den Gesamt­ein­druck beein­träch­tigt: Zwar wird deut­lich, dass das ame­ri­ka­ni­sche Rechts­sys­tem unge­mein hin­ter­wäld­le­risch daher kom­men kann. Belast­ba­re Kri­tik ergibt sich aller­dings im Fall von Ste­ven Avery nicht — dafür im Fall sei­nes Nef­fen.

Inso­fern wird der Zuschau­er bei aller Dra­ma­tur­gie mit sach­ge­rech­ter Erör­te­rung der Fäl­le im Stich gelas­sen.

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