Bridge of Spies

brdidgeofspies

Der neue Steven-Spielberg-Film mit Tom Hanks ist lei­der wegen des ame­ri­ka­ni­schen Weich­zeich­ners nur ein pas­sa­bel gera­te­ner Film über deut­sche Geschich­te.

Erzählt wird die Geschich­te eines ame­ri­ka­ni­schen Anwalts, der den Aus­tausch eines ame­ri­ka­ni­schen Stu­den­tens und eines ame­ri­ka­ni­schen Pilo­ten gegen einen sowje­ti­schen Spi­on vor­an­treibt. Alles geht glimpf­lich ab, wobei eine Beto­nung des Films dar­auf liegt, dass der ame­ri­ka­ni­sche Pilot im Gegen­satz zu sei­nem Aus­tausch­part­ner in der Gefan­gen­schaft gefol­tert wur­de und aus­ge­tausch­te Spi­on in der Sowjet­uni­on der Todes­ge­fahr ent­ge­gen­sieht.

Hier sind die Kar­ten klar gemischt, aber es passt nicht recht ins Bild, dass der ame­ri­ka­ni­sche Pilot über die tat­säch­li­chen Ereig­nis­se redend nichts Nega­ti­ves über die sowje­ti­sche Sei­te berich­tet, auch wenn sein Sohn die­se ansatz­wei­se ein­räumt. Auch fällt unter den Tisch, dass die Ange­hö­ri­gen des Pilo­ten das Enga­ge­ment sei­nes sowje­ti­schen Ver­tei­di­gers lob­ten.

Das min­dert etwas den Gesamt­ein­druck die­ses routiniert-moralisierenden Films, der ansons­ten mit The­ma, Aus­stat­tung und Tom Hanks und Mark Rylan­ce besticht.

Du magst vielleicht auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.