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Die Top10-Alben 2015

2015 war das Jahr, in dem gleich zwei Ibben­bü­re­ner Musik­dar­bie­ter in die Top-5 der deut­schen Album-Charts stie­ßen, bei­de Alben haben aber in den Top-10 des Jah­res nichts ver­lo­ren und damit Büh­ne frei:

10. Death Cab For Cutie — Kintsugi
Das vor­erst letz­te Album mit Song­schrei­ber Chris Wal­la kommt ange­nehm unauf­ge­regt daher:

9. Mum­ford & Sons — Wil­der mind
Die Bri­ten las­sen mehr elek­tro­ni­sche Musik­in­stru­men­te zum Zuge kom­men, was viel­leicht nicht ganz die Vor­gän­ger erreicht, aber den­noch gut hör­bar ist:

8. Ade­le — 25
Man kommt nicht an ihr vor­bei, wenn auch das drit­te Album hin­ter den Erwar­tun­gen und dem Niveau der Vor­gän­ger zurück bleibt:

7. Ellie Goul­ding — Delirium
Flot­ter Pop, bei dem man von der Über­kan­di­de­lie­rung mal abse­hen sollte:


6. Eric Church — Mr. Misunderstood

Der Ame­ri­ka­ner über­zeugt aber­mals mit sei­nem 8. Album und rocki­gem Country-Sound:

5. Blur — The magic whip
Blur sind wie­der da, klin­gen wie immer, und das ist auch gut so:

4. Mylè­ne Far­mer — Interstellaires
Die gran­de dame der fran­zö­si­chen Pop­mu­sik über­zeugt ein wei­te­res Mal mit einem fast schon rou­ti­nier­tem Album:

3. John Grant — Grey Tick­les Black Pressure
Wun­der­ba­rer, wenn auch düs­te­rer Elektro-Sound des mul­ti­lin­gua­len Bri­ten, den man unbe­dingt mal live gese­hen haben muss:

2. Chris­ti­an Steif­fen — Feri­en vom Rock’n’Roll
Platz 63 der deut­schen Album Charts drückt etwas aus, wie unter­schätzt Chris­ti­an Steif­fen noch ist. Denn hin­ter der Schla­ger­fas­sa­de ver­birgt sich nichts weni­ger als die Erwei­te­rung der deut­schen Musik um die gefei­er­te, befrei­en­de Besin­nung auf die eige­ne, aus­rei­chen­de Sub­jek­ti­vi­tät ange­sichts gesell­schaft­li­cher und zwi­schen­mensch­li­cher Ansprü­che, die das deut­sche Spie­ßer­tum aus­ma­chen. Oder wie es eine Dame ver­ständ­li­cher auf den Punkt gebracht hat: “Man wür­de es nicht so sagen, aber man denkt das­sel­be.” Jetzt schon ein Klas­si­ker, des­sen Aro­men man sich lang­sam nähern muss wie denen eines guten Whiskeys.

1. Elle King — Love Stuff
Platz 1 belegt eine New­co­me­rin, die ein abwechls­ungs­rei­ches, nie lang­wei­li­ges Album vor­legt, des­sen ers­te Sin­gle auch in spä­te­ren Jah­ren noch ange­spielt wer­den kann:

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