Lesezeichen vom 23. März 2015

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Posse, Pesos und Pesetas

sind die Kurz­be­zeich­nun­gen der Ver­tre­ter des so genann­ten Indie­webs. Felix Schwen­zel hat das hier mal halb­wegs beschrie­ben.

Es geht dar­um, die eige­nen Inhal­te, die man so ins Inter­net posaunt, sel­ber zu sichern — ent­we­der vor­ab, indem man alles zunächst auf sei­nem Blog ver­öf­fent­licht und dann ver­brei­tet, oder im Nach­hin­ein, indem man Pro­gram­me lau­fen lässt, die auf Face­book oder auf Twit­ter Gepos­te­tes, auf dem eige­nen Blog spei­chern lässt.

In einer Ses­si­on auf dem barcamp.ruhr ging es genau dar­um.

Ich habe mich ja gefragt, was ernst­haft an irgend­wel­chen Facebook-Einträgen so toll sein soll, dass man sie grund­sätz­lich sel­ber für die Nach­welt will. Wie vie­le Men­schen gibt es denn, deren geis­ti­ge Aus­flüs­se in sozia­len Netz­wer­ken so spei­cherns­wert sind? Und wer will das lesen?

Gut, an die­sen Fra­gen ent­schei­det sich nicht son­der­lich viel. Aber ich woll­te vom Vor­tra­gen­den wenigs­tens wis­sen, was er davon hal­te, dass Face­book künf­tig Inhal­te über Wer­be­geld­be­tei­li­gun­gen erkö­dern möch­te. Ob dadurch nicht ähn­lich Inhal­te aus Blogs raus­ma­nö­vriert und auf Facebook-Seiten geschubst wür­de. Davon hat­te der Vor­tra­gen­de weder etwas gehört, noch eine Mei­nung.

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