Lesezeichen vom 18. März 2015

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Element of Crime, Palladium, Köln, 03.03.2015

Dieses Jahr wird wohl das per­sön­liche Konz­ert­jahr der Lan­genicht­mehrge­sehns. Ele­ment of Crime habe ich in den 90ern das let­zte Mal live gese­hen. Dieses Mal zusam­men mit 4000 Leute in Köln. Die standen allerd­ings ein­fach nur als Masse so rum, manche san­gen schräg mit, hin­ter uns gack­ernde Irgend­wasse, die zu klein waren, um irgend­was zu sehen, was sie dann wohl durch Reden kom­pen­sieren woll­ten. Ich mag die englis­chen Sachen von EoC nicht, die let­zteren finde ich oft­mals fad, die ersten zwei deutschen Scheiben sind mein Fall. Und daher war ich ab und an “raus” aus dem Konz­ert (auch weil meine Fre­undin die so gar nicht mochte). Im Taxi hin­ter­her hörten wir im Radio, dass sei einzi­gar­tig in Deutsch­land gewe­sen, wie irgend­wann alle Leute in Ruhe ver­set­zt waren. Naja. 1995 im Jov­el mit 800 Mann war es viel atmo­sphärisch­er.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Let­ztens traf ich wieder eine Bekan­nte, die in Düs­sel­dorf im Bere­ich des Jugen­damts arbeit­et. Und da erfahre ich, dass Polizeitaxi der neueste Jugend­sport in Düs­sel­dorf ist. Wie funk­tion­iert Polizeitaxi? Sie sind Jugendlich­er, lassen sich in der Alt­stadt voll laufen, rem­peln dann einen Polizis­ten an, der schleppt sie in eine Aus­nüchterungszelle, wo Sie die Nacht ver­brin­gen und am näch­sten Tag fährt Sie die Polizei nach Hause. Was das bringt? Es erspart einem die eige­nen Rück­fahrkosten, denn die Kosten für das Polizeitaxi übern­immt meist das Jugen­damt. Da gibt es mit­tler­weile Mitar­beit­er, die tage­lang nur diese Rech­nun­gen begle­ichen.

Und während ich mir die Frage stelle: Warum sind wir früher eigentlich vor der Polizei immer wegge­laufen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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