Christian Steiffen ist bei der November-Ausgabe von Hamburg Sounds aufgetreten. Zusammen mit Valerie Sajdik sang er erstmals das Lied „Du und ich“ live. Aber so recht passt das dem NDR nichts ins Bild:

Drei Frauen, drei starke Stimmen – drei Stunden tolle Musik, so lässt sich der Montagabend in der Altonaer Fabrik zusammenfassen.

Ja, äh, unter der Prämisse, dass man unter den Tisch fallen lässt, dass auf der Bühne auch ein Mann gesungen hat, lässt sich das so zusammen fassen. Das sollte man sich mal in umgekehrter Konstellation trauen. Oder hat das Publikum den Sänger nicht wahrgenommen:

Drei Sängerinnen haben am Montagabend das Publikum von Hamburg Sounds verzaubert – mit sanften Tönen, starken Stimmen und Texten, die unter die Haut gingen.

Natürlich gehen auch die Texte von Christian Steiffen irgendwie unter die Haut, aber das hätte ich so auch nicht in den Text geschrieben. Jedenfalls kursiert das Gerücht, als solle sein Auftritt in der Hörfunknachbeschallung am Samstag dem Schnitt zum Opfer fallen.

Da fragen wir doch mal nach.

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Offen gestanden kenne ich nur wenige der in diesem Buch beschriebenen Personen. Aber das scheint mir gar nicht so wichtig, denn Zuckmayers meinungsstarker, pointierter Stil setzt den mir bekannten scharfe Konturen und den anderen immerhin ein verständliches Bild. Man hat es hier mit dem Rückgrat eines wortreichen Schriftstellers zu tun, der versucht, unverlogen und fair gegenüber den Rollen der anderen zu sein.

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