Guten Morgen

Morgenkaffee

In Berlin lebende Amerikan­er bericht­en über All­t­agsras­sis­mus, u.a. Kim­ber­ly But­ler.

Jan Böh­mer­mann haut Campino und Co. für das Char­i­ty­wei­h­nachtsvideo unange­spitzt in den Boden. Patrice Bart-Williams bereut inzwis­chen seine Teil­nahme.

Julia erzählt über ihren Ausstieg bei den Zeu­gen Jeho­vas.

Und während ich mir die Frage stelle: Denken Punks bei all ihrer Sys­temkri­tik selb­st immun gegen Kri­tik sein zu kön­nen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Taylor, Kathryn: Colors of love (Bd. 1–5)

So weit mir bekan­nt ist, ist Kathryn Tay­lor von den vor Ort wohnen­den Schrift­stellern die Einzige, die es mal in die Spiegel-Best­sellerliste geschafft hat. Das darf mal genug Grund sein, sich mal ihre Schmök­er vorzunehmen. Allerd­ings wäre mir wohl auch ein ander­er nicht einge­fall­en.

Die 22-jährige, sex­uell uner­fahrene Grace, eine Brid­get-Jones-Vari­ante, him­melt den hochwohlge­bore­nen Jonathan, einen Mr-Sheffield-Abklatsch, an und ver­wan­delt sich von der naiv­en Jungfrau zum naiv­en Flittchen, das sich fragt, ob er es wohl ernst meint. Kost­probe?

Im näch­sten Moment spüre ich die Fahrstuhlwand im Rück­en, und seine Hände leg­en sich um meine Brüste, stre­ichen durch den dün­nen Stoff meines Shirts über die aufgerichteten Nip­pel. Die Berührung schickt Blitze in meinen Unter­leib, viel inten­siv­er als die in meinem Traum, und ich werde von ein­er Welle viel zu gewaltiger Empfind­un­gen über­rollt, während ich seinen Kuss weit­er fast verzweifelt erwidere. Er ist mir über­legen, in jed­er Hin­sicht, dominiert mich, aber genau das erregt mich auf eine nie gekan­nte Weise. Wie eine Ertrink­ende halte ich mich an ihm fest und ergebe mich dem Ansturm sein­er Lip­pen und Hände.

Das geht dann vier weit­ere Bände so “prick­el­nd” weit­er. Ein auf der Shades-of-Grey-Welle schwim­mender Haus­frauen­porno für Vertreterin­nen des weib­lichen Geschlechts, an denen die Emanzi­pa­tion fol­gen­los vor­bei gegan­gen ist.

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Lesezeichen

  • Das Ende der Nerds — Die selb­stver­liebten Lauer und Lobo ren­nen zur FAZ, um über das ange­bliche Ende der Piraten­partei zu dilet­tieren. Und wie sie meinen, dass die Wende bei den Pirat­en das Inter­view von Sven Regen­er gewe­sen sei, das ist an Däm­lichkeit kaum zu über­bi­eten. Die Pirat­en haben schlicht und ein­fach nie die Leute gehabt, die die eigene Poli­tik sinns­tif­tend und öffentlichkeitswirk­sam verkaufen kon­nten. Und die sich gegen falsche Fre­unde wehren.
  • Ein Spiegel in der Tra­di­tion Rudolf Aug­steins — Frank Lüb­berd­ing emp­fiehlt den aktuellen Spiegel.
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Lesezeichen vom 21. November 2014

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Ulrich Horn schreibt darüber, wie die Aus­gaben für Ter­ror­is­mus bei der Bekämp­fung der Ban­denkrim­i­nal­ität fehlen.

Heute habe ich zum ersten Mal die Mor­gen­post bei den Krautre­portern gele­sen. Gibt’s doch alles schon.

De sni­jtafel unter­suchen die nieder­ländis­che Fernsehsendung De wereld draait door auf Geset­zeskon­for­mität. Die method­is­che Strin­genz der Bei­den ist wieder ein­mal sehr erfrischend.

Und während ich mir die Frage stelle: Muss sich eigentlich mal jemand ver­ant­worten für nach­haltig falsch einge­set­zte öffentliche Gelder? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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