Kerkeling, Hape — Der Junge muss an die frische Luft

Dieses Buch ist wohl eher etwas für Fans des aktuell mit zu den bedeu­tend­sten Komik­ern zäh­len­den, gebür­ti­gen Reck­ling­hausen­ers.
Ker­kel­ing erzählt von ein­er fröh­lichen Kind­heit, die vom Tod sein­er Mut­ter über­schat­tet wird, welch­er allerd­ings auch der Fix­punkt für Ker­kel­ings spätere Kar­riere zu sein scheint. Sicher­lich ist diese Tragödie wesentlich für ein Ver­ständ­nis von Ker­kel­ings Kun­st, der Rest des Buch­es kommt allerd­ings etwas schwärmerisch-spir­ituell und banal daher. Insofern sollte man den Autor schon ken­nen, um etwas vom Buch zu haben.

Um keinen falschen Ein­druck zu hin­ter­lassen. Ich habe von der ersten Phase Ker­kel­ings Humor unge­mein gezehrt und gel­ernt, kon­nte die Aben Han­nilein & Co., Erwarn­ten se nix und Kein Par­don mit­sprechen. Allerd­ings habe ich den Schnitt danach nicht ver­standen. Hape Ker­kel­ing war in all seinen Spielfil­men, in seinen Shows und Aktio­nen weit­er­hin unge­mein sym­pa­thisch, aber eben auch so rou­tiniert, dass der spon­tane Witz ver­loren ging. Und auch sein Spiel mit der Kam­era ließ er sein. Im Buch erk­lärt er diese Verän­derung nicht. Es wun­dert mich auch, dass Ange­lo Cola­grossi mit kein­er Silbe erwäh­nt wird. Aber vielle­icht erscheint ja ein­mal eine Fort­set­zung der Biogra­phie.

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