Guten Morgen

Morgenkaffee

Kathy Sier­ra hat ihre Hal­tung zu Trol­len nie­der­ge­schrie­ben. Der Text hat mich an eine merk­wür­di­ge Epi­so­de mit einem Troll von Julia See­li­ger erin­nert. Damals hat­te ich irgend­wie einen kri­ti­schen Arti­kel zu Julia See­li­ger geschrie­ben und der wur­de ohne Anfra­ge auf irgend­ei­nem anony­men Blog ver­öf­fent­licht. Ich schrieb den Blog­be­trei­ber an, dass ich das nicht wün­sche. Er kam dem, so weit ich noch weiß, nicht nach son­dern mein­te, so eine Art Ver­brü­de­rung anzet­teln zu kön­nen, Brü­der im Geis­te und so, weil Julia See­li­ger gestoppt wer­den müs­se. Genau die­se Ansicht hat der Text von Kathy Sier­ra wie­der in mir wach­ge­ru­fen und inso­fern fin­de ich ihren Text ziem­lich gut, wenn ich auch ihre dys­to­pi­sche Schluss­fol­ge­rung nicht tei­len mag. (Dem Troll damals habe ich zumin­dest ver­bal ent­ge­gen­ge­hal­ten, aber der war so hin­ter einer Wand, da war nicht viel zu machen.)

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Ist “Troll” eigent­lich ein Kampf­be­griff? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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