Guten Morgen

Morgenkaffee

In Eng­land spe­ku­liert man auf Grund eines Tweets von J.K. Row­ling über wei­te­re Harry-Potter-Geschichten.

Die AfD hat in Sachsen-Anhalt einen schi­cken rech­ten Skan­dal.

Öfters mal Zyg­munt Bau­man lesen:

RACK: Die Poin­te Ihrer Argu­men­ta­ti­on aber ist, daß die kon­su­mis­ti­sche Struk­tur unse­rer Gesell­schaft auf die Men­schen selbst zurück­schlägt: Sie model­lie­ren sich nach der Form von Waren.

BAUMAN: Die Macht der Macht­lo­sen in der kon­su­mis­ti­schen Gesell­schaft ist der Kon­sum. Men­schen sind nicht von vorn­her­ein und in allem deter­mi­niert, sie haben die Mög­lich­keit, sich selbst zu erschaf­fen, sich selbst zu defi­nie­ren. Die­se Macht rea­li­sie­ren sie, indem sie sich ins Markt­ge­sche­hen ein­mi­schen, indem sie ein­kau­fen und kon­su­mie­ren und dadurch eine bestimm­te gesell­schaft­li­che Posi­ti­on ein­neh­men. Aber es geht beim Kon­sum – wie man nai­ver­wei­se viel­leicht anneh­men könn­te – nicht um den Besitz von Din­gen. Die kon­su­mis­ti­schen Ver­hal­tens­mus­ter beru­hen nicht auf dem Wunsch, immer mehr zu besit­zen, son­dern auf der Sehn­sucht nach dem schnel­len und ste­ti­gen Wech­sel. Die Ver­lo­ckun­gen des kon­su­mis­ti­schen Lebens­stils ent­sprin­gen dem beschleu­nig­ten Ver­al­ten der Din­ge, also man muß sie umge­hend wie­der los­wer­den.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Kann man eigent­lich sinn­stif­tend zwi­schen ‘Kaf­fee kon­su­mie­ren’ und ‘Kaf­fee­kon­sum betrei­ben’ unter­schei­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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