Lesezeichen vom 8. Oktober 2014

Lesezeichen von heute
Weiterlesen

Guten Morgen

Morgenkaffee

In Eng­land spekuliert man auf Grund eines Tweets von J.K. Rowl­ing über weit­ere Har­ry-Pot­ter-Geschicht­en.

Die AfD hat in Sach­sen-Anhalt einen schick­en recht­en Skan­dal.

Öfters mal Zyg­munt Bau­man lesen:

RACK: Die Pointe Ihrer Argu­men­ta­tion aber ist, daß die kon­sum­istis­che Struk­tur unser­er Gesellschaft auf die Men­schen selb­st zurückschlägt: Sie mod­el­lieren sich nach der Form von Waren.

BAUMAN: Die Macht der Macht­losen in der kon­sum­istis­chen Gesellschaft ist der Kon­sum. Men­schen sind nicht von vorn­here­in und in allem deter­miniert, sie haben die Möglichkeit, sich selb­st zu erschaf­fen, sich selb­st zu definieren. Diese Macht real­isieren sie, indem sie sich ins Mark­t­geschehen ein­mis­chen, indem sie einkaufen und kon­sum­ieren und dadurch eine bes­timmte gesellschaftliche Posi­tion ein­nehmen. Aber es geht beim Kon­sum – wie man naiver­weise vielle­icht annehmen kön­nte – nicht um den Besitz von Din­gen. Die kon­sum­istis­chen Ver­hal­tens­muster beruhen nicht auf dem Wun­sch, immer mehr zu besitzen, son­dern auf der Sehn­sucht nach dem schnellen und steti­gen Wech­sel. Die Ver­lock­un­gen des kon­sum­istis­chen Lebensstils entsprin­gen dem beschle­u­nigten Ver­al­ten der Dinge, also man muß sie umge­hend wieder loswer­den.

Und während ich mir die Frage stelle: Kann man eigentlich sinns­tif­tend zwis­chen ‘Kaf­fee kon­sum­ieren’ und ‘Kaf­feekon­sum betreiben’ unter­schei­den? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

Weiterlesen