Lesezeichen vom 12. August 2014

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Robin Williams ist gestern gestor­ben. Als farewell: An hour with Robin Williams.

Und schwup­ps kriechen diejeni­gen aus den Löch­ern, die Prob­leme damit haben, wenn jemand den Tod eines Promi­nen­ten trau­rig oder schade find­et und ver­weisen auf den neun­malk­lu­gen Halb­mast-Beflag­gungs-Text. Als ob man bei der Süd­deutschen auf Texte zu Rob­bin Williams verzicht­en würde.

Als Klolek­türe fungiert bei mir ger­ade Totte Kühns Am Ende der Wels, sehr gut sog­ar.

Und während ich mir die Frage stelle: Ist eine sehr gute Klolek­türe ein Sofaschmök­er? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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Kühn, Totte — Am Ende der Wels

Geburt­stags­geschenke in Buch­form kön­nen auch Über­raschungstr­e­f­fer sein, deswe­gen rate ich eigentlich kaum jemand, außer den erfahre­nen Fehlschenkern, von Buchgeschenken ab. Eigentlich kann man die Schinken ja auch dann noch irgend­wie ver­wursten als Weit­ergeschenk­tes oder so.

Am Ende des Wels von Totte Kühn, der auch bei den Mon­sters of Lie­der­ma­ch­ing — hier mal eine Kost­probe — singt, ist so ein Schmök­er.

Der Erstling enthält diverse Erzäh­lun­gen aus dem Leben eines Musik­ers, real­is­tisch oder erspon­nen, da greift alles mal ineinan­der. Die Geschicht­en kom­men aber so entspan­nd und nicht über­am­bi­tion­iert daher, dass das Lesen immer wieder Freude bere­it­et. Auch hebt sich das Sprach­niveau und der Ein­fall­sre­ich­tum Kühns angenehm von denen viel­er sein­er aktuell deutsch sin­gen­den Kol­le­gen ab.

Dieser Schmök­er ein kurzweiliger, über­raschend unter­halt­samer Begleit­er auf unserem Don­ner­balken und erhält fol­glich von fünf möglichen Klorollen:

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