Plauderpäusken

Ein Kon­zert im eige­nen Gar­ten, wer macht sowas schon? Ich mach das. Und das ohne all zu viel Ahnung zu haben. Per­fek­tio­nis­mus war eh noch nie so mein Ding.

Die Tech­nik haben wir bei­sam­men, die Büh­ne, das Licht, die Geträn­ke, das Wet­ter sieht eini­ger­ma­ßen gut aus und die Künst­ler sind ein­ge­weiht. Man könn­te zufrie­den sein. Nur hat man dau­ernd jeman­den an der Backe, der irgend­ei­nen Senf dazu geben muss: Das Bier ist nicht das rich­ti­ge, die Hel­fer sind nicht genug, vie­le Gäs­te wer­den absprin­gen, weil Fußball-WM ist. Irgend­wer kauft unge­fragt irgend­et­was ein — auch ne schö­ne Begleit­mu­sik. Jemand möch­te am Sams­tag­abend lie­ber WOW spie­len als zu kom­men oder zu sagen, was er eigent­lich hat — sei’s drum. Dau­ernd möch­te jemand direkt und allei­ne auf den aktu­el­len Stand gebracht wer­den. Wozu gibt es eigent­lich das Inter­net?

Beim Wet­ter kann ich es ja noch ver­ste­hen, dass da geunkt wird. Genaue­res wird man aber eh erst mor­gen wis­sen. Der Rest wird sich erge­ben und was nicht ist, ist nicht. Alles könn­te so ent­spannt ablau­fen, wenn die Leu­te nicht wären.

Und bevor ich noch den letz­ten Gäs­ten Bescheid gebe, hole ich mir noch einen schö­nen Tee.

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