Plauderpäusken

Ein Konz­ert im eige­nen Garten, wer macht sowas schon? Ich mach das. Und das ohne all zu viel Ahnung zu haben. Per­fek­tion­is­mus war eh noch nie so mein Ding.

Die Tech­nik haben wir beisam­men, die Bühne, das Licht, die Getränke, das Wet­ter sieht einiger­maßen gut aus und die Kün­stler sind eingewei­ht. Man kön­nte zufrieden sein. Nur hat man dauernd jeman­den an der Backe, der irgen­deinen Senf dazu geben muss: Das Bier ist nicht das richtige, die Helfer sind nicht genug, viele Gäste wer­den absprin­gen, weil Fußball-WM ist. Irgendw­er kauft unge­fragt irgen­det­was ein — auch ne schöne Begleit­musik. Jemand möchte am Sam­stagabend lieber WOW spie­len als zu kom­men oder zu sagen, was er eigentlich hat — sei’s drum. Dauernd möchte jemand direkt und alleine auf den aktuellen Stand gebracht wer­den. Wozu gibt es eigentlich das Inter­net?

Beim Wet­ter kann ich es ja noch ver­ste­hen, dass da geunkt wird. Genaueres wird man aber eh erst mor­gen wis­sen. Der Rest wird sich ergeben und was nicht ist, ist nicht. Alles kön­nte so entspan­nt ablaufen, wenn die Leute nicht wären.

Und bevor ich noch den let­zten Gästen Bescheid gebe, hole ich mir noch einen schö­nen Tee.

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Guten Morgen

Morgenkaffee

Kön­nen vor Lachen: In Düs­sel­dorf soll ein Rent­ner sein kaputtes Auto von der Straße ent­fer­nen. Blöd nur, dass da ein Auto Baum drauf liegt. Um Spenden für Willi wird gebeten.

Der junge Mann, der vor Jahren einen Nuk­lar­reak­tor im Hin­ter­hof hochziehen wollte, bastelt an ein­er Glüh­birne, die 100 Jahre hält.

Mein neues Lieblings­Tum­blr: Wir schick­en wen.

Und während ich mir die Frage stelle: Wür­den Glüh­bir­nen, die 50 Jahre hal­ten, grund­sät­zlich nicht reichen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaf­fee.

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