Guten Morgen, liebe Folglinge! ☕

Archiv für Juli 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ges­tern gewann Deutsch­land gegen Alge­ri­en beim Fußball-WM-Achtenfinale und was hat das wie­der lan­ge gedau­ert. Son­der­lich span­nend fand ich das auch nicht. Das Bes­te kam nach dem Abpfiff mit dem Fußballreporter-Bashing von Per Mer­te­s­acker.

Bei der Stadt­ver­wal­tung Dres­den stellt man wohl pilot­pro­jekt­ar­tig auf DE-Mail um. Die grund­sätz­li­che Kri­tik bleibt.

Die Augs­bur­ger All­ge­mei­ne bezeiht Schel­te für das Dis­sen eines klei­nen Jun­gen. Nur mal so zur Mei­nung, im Netz wür­den nur Nicht­jour­na­lis­ten unge­hö­ri­gen Unsinn verbreiten.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie und wann reagie­ren die Ver­fech­ter des wor­tes “Qua­li­täts­jour­na­lis­mus” auf das per­ma­nen­te Ange­hen ihrer Ver­tre­ter? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

The parental guts

Actual­ly, how does it smell?

Die Top10-Tweets des Junis

Lesezeichen vom 1. Juli 2014

Lesezeichen von heute

Guten Morgen

Morgenkaffee

Kön­nen vor Lachen: In Düs­sel­dorf soll ein Rent­ner sein kaput­tes Auto von der Stra­ße ent­fer­nen. Blöd nur, dass da ein Auto Baum drauf liegt. Um Spen­den für Wil­li wird gebeten.

Der jun­ge Mann, der vor Jah­ren einen Nuklar­re­ak­tor im Hin­ter­hof hoch­zie­hen woll­te, bas­telt an einer Glüh­bir­ne, die 100 Jah­re hält.

Mein neu­es Lieb­lings­Tumb­lr: Wir schi­cken wen.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wür­den Glüh­bir­nen, die 50 Jah­re hal­ten, grund­sätz­lich nicht rei­chen? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 2. Juli 2014

Plauderpäusken

Ein Kon­zert im eige­nen Gar­ten, wer macht sowas schon? Ich mach das. Und das ohne all zu viel Ahnung zu haben. Per­fek­tio­nis­mus war eh noch nie so mein Ding.

Die Tech­nik haben wir bei­sam­men, die Büh­ne, das Licht, die Geträn­ke, das Wet­ter sieht eini­ger­ma­ßen gut aus und die Künst­ler sind ein­ge­weiht. Man könn­te zufrie­den sein. Nur hat man dau­ernd jeman­den an der Backe, der irgend­ei­nen Senf dazu geben muss: Das Bier ist nicht das rich­ti­ge, die Hel­fer sind nicht genug, vie­le Gäs­te wer­den absprin­gen, weil Fußball-WM ist. Irgend­wer kauft unge­fragt irgend­et­was ein — auch ne schö­ne Begleit­mu­sik. Jemand möch­te am Sams­tag­abend lie­ber WOW spie­len als zu kom­men oder zu sagen, was er eigent­lich hat — sei’s drum. Dau­ernd möch­te jemand direkt und allei­ne auf den aktu­el­len Stand gebracht wer­den. Wozu gibt es eigent­lich das Internet?

Beim Wet­ter kann ich es ja noch ver­ste­hen, dass da geunkt wird. Genaue­res wird man aber eh erst mor­gen wis­sen. Der Rest wird sich erge­ben und was nicht ist, ist nicht. Alles könn­te so ent­spannt ablau­fen, wenn die Leu­te nicht wären.

Und bevor ich noch den letz­ten Gäs­ten Bescheid gebe, hole ich mir noch einen schö­nen Tee.

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ste­fan Nigg­mei­er hält fest, wie aktu­ell über die VG Media in die Irre füh­ren­der Lob­by­is­mus betrie­ben wird.

TOR-Nut­zer sind für die NSA Extre­mis­ten und wer­den ent­spre­chend über­wacht.

Robert Musik beschäf­tigt die Fra­ge, wes­we­gen Jür­gen Haber­mas so bedeu­tend sei und kann sie nicht ganz klären.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Wie­so ist das Inter­net noch nicht die Büh­ne der Intel­lek­tu­el­len? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

Lesezeichen vom 3. Juli 2014

Guten Morgen

Morgenkaffee

Ulri­ke Herr­mann lie­fert in der taz den Rück­blick — man könn­te fast von einem Ver­riss reden — auf Frank Schirr­ma­cher, den ich ver­misst habe. Er sei kein Intel­lek­tu­el­ler gewe­sen, son­dern unter Kon­ser­va­ti­ven der Raffinierteste:

Wird die Welt falsch beschrie­ben, lässt sie sich garan­tiert nicht verändern.

Kur­zer Rück­blick in eige­ner Sache: Auf mei­nem Geburts­tag spiel­te Chris­ti­an Steif­fen. Gran­di­os.

Ein Urlau­ber erfährt wäh­rend sei­ner Unter­brin­gung, dass das Hotel, in dem er wohnt, frü­her als Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger genutzt wur­de und bewer­tet dies ent­spre­chend. Booking.com ver­hin­dert aber die Frei­schal­tung des Kom­men­tars.

Micha­el Spreng ist ernüch­tert dar­über, wie die Bun­des­re­gie­rung gera­de Bür­ger­rech­te ver­ramscht.

Und wäh­rend ich mir die Fra­ge stel­le: Was dürf­ten sich die USA aus Sicht der Bun­des­re­gie­rung eigent­lich spio­na­ge­tech­nisch nicht erlau­ben? hole ich mir erst­mal noch einen Kaffee.

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